Je höher der Impact Factor, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Forschungsdaten verfügbar sind.
Andrew F. Magee, Michael R. May, Brian R. Moore (2014) The Dawn of Open Access to Phylogenetic Data. In: PLoS One. Oct. 24, 2014. DOI: 10.1371/journal.pone.0110268 Kernaussage:
Etwa 60 % der zu publizierten Studien im Bereich der Phylogenese-Forschung gingen bisher verloren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass phylogentische Forschungsdaten verfügbar sind bzw. verfügbar gemacht werden, ist höher, wen
die Zeitschrift, in der die Studie erscheint eine deutliche Data-Sharing-Policy aufweist,
die Zeitschrift einen hohen Impact Factor besitzt. (Zeitschriften mit einem hohen IF stehen in der Regel qualitativ höherwertige Forschung und daher möglicherweise auch für eine hohe bzw. solide Datenqualität. Zugleich haben Journals mit einem hohen IF bessere Möglichkeiten, eine Datenpublikation durchzusetzen.)
der Zugang zu den Daten von Forschern und nicht von Studierenden angefragt wird. (Interessanterweise teilen die Corresponding Authors Forschungsdaten offenbar eher mit Undergraduates als mit Graduate Students, möglicherweise, weil sie befürchte, dass eine Neuauswertung Forschungsfehler aufzeigen könnte.)
Vermutlich Anpassungen in Data Policies führen seit ca. 2011 zu einer höheren Verfügbarkeit von Forschungsdaten.
(red. 11.11.2014)












