Manufactured under strict aseptic conditions, These petri plates are compatible with medium throughput carousel based media preparation syst
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Manufactured under strict aseptic conditions, These petri plates are compatible with medium throughput carousel based media preparation syst
Warum RCF wichtiger ist als RPM bei Labortisch zentrifugen
Zwei Labore halten sich an dasselbe Protokoll. Beide zentrifugieren die Proben bei 5.000 U/min. Das eine erhält ein perfektes Pellet. Das andere erhält einen trüben Überstand. Gleiche Drehzahl, unterschiedliche Ergebnisse. Wie kommt das?
Diese Verwirrung kommt in modernen Laboren täglich vor. Vor allem bei der Auswahl von Labortisch Zentrifuge. Die meisten Käufer vergleichen Zentrifugen ausschließlich anhand der Umdrehungszahl. Die Hersteller werben intensiv mit der Drehzahl, weil diese beeindruckend wirkt.
Aber die Umdrehungen pro Minute (RPM) geben nie das vollständige Bild wieder, die Relative Zentrifugalkraft (RCF) hingegen schon. Und wenn Ihre Protokolle reproduzierbare Ergebnisse erfordern, ist es entscheidend, den wesentlichen Unterschied zwischen den Spezifikationen von RCF- und RPM-Zentrifugen zu verstehen.
Die RPM-Falle, in die die meisten Labore tappen
RPM steht für Umdrehungen pro Minute. Es misst lediglich die Drehzahl. Das klingt zwar nützlich, aber Ihre Proben reagieren nicht allein auf die Drehzahl, sondern auf die Kraft. Fehler! Linkreferenz ungültig.
Diese Kraft wird als relative Zentrifugalkraft bezeichnet. Sie gibt genau an, wie viel Zentrifugalkraft auf Ihre Probe wirkt. Zwei Zentrifugen können mit identischer Drehzahl laufen und dennoch völlig unterschiedliche Trennergebnisse erzielen. Warum?
Aufgrund des Rotorradius ändert sich alles. Ein größerer Rotor erzeugt bei gleicher Drehzahl eine höhere Kraft. Ein kleinerer Rotor erzeugt eine geringere Kraft. Das bedeutet, dass Ihr Protokoll auf einem anderen Gerät möglicherweise fehlschlägt.
RPM vs RCF: Was Ihre Ergebnisse tatsächlich beeinflusst
RPM ist lediglich die Drehzahl. RCF misst die tatsächliche Zentrifugalkraft, die auf die Proben wirkt. In jedem praktischen Experiment spielt die Kraft eine größere Rolle.
Beachten Sie einen wichtigen Punkt: Die RCF hängt sowohl von der Drehzahl als auch von der Rotorgröße ab. Die Drehzahl allein lässt die Rotorgeometrie völlig außer Acht. Aus diesem Grund werden in Protokollen zunehmend g-Werte anstelle der Drehzahl angegeben. Eine klinische Zentrifuge mit einem größeren Rotor kann weitaus höhere Kräfte erzeugen als eine kompakte Mikrozentrifuge, die mit derselben Drehzahl läuft.
Und die Kraft steigt exponentiell an. Verdoppelt man die Drehzahl, vervierfacht sich die Kraft. Diese kleine Änderung kann das Sedimentationsverhalten völlig verändern.
Warum wirkt sich die RCF direkt auf die Genauigkeit aus?
Zentrifugation ist im Grunde eine kontrollierte Sedimentation. Ihre Zellen, Proteine, DNA-Fragmente und Partikel trennen sich voneinander, weil eine Kraft sie nach außen drückt. Ist diese Kraft zu gering, ist die Trennung unvollständig. Ist sie zu stark, können die Proben beschädigt werden. Dieses Gleichgewicht ist überall entscheidend.
Eine niedrige RCF kann dazu führen, dass Rückstände im Überstand schwimmen. In klinischen Laboren kann dies zu uneinheitlichen Diagnoseergebnissen führen. Forschungsteams könnten mit unreinen Präparaten zu kämpfen haben. Eine hohe RCF verursacht ein weiteres Problem. Zellen können lysieren. Proteine können denaturieren. Nukleinsäuren können abgebaut werden.
Deshalb ist die relative Zentrifugalkraft wichtiger als die angegebene Drehzahl. Die RCF sorgt für Reproduzierbarkeit zwischen verschiedenen Geräten. Die Drehzahl tut dies nicht.
Gängige RCF-Werte für verschiedene Laboranwendungen
Unterschiedliche Anwendungen erfordern unterschiedliche Kraftbereiche. Hier sind einige wichtige Kriterien, die bei der Auswahl einer Tischzentrifuge zu beachten sind:
Die Wahl der falschen Zentrifugalkraft wirkt sich unmittelbar auf die Qualität der Aufreinigung aus. Deshalb wird in jedem seriösen Leitfaden zum Kauf von Laborzentrifugen die RCF an erster Stelle genannt.
Auch Änderungen am Rotordesign wirken sich auf die Trennung aus
Kraft allein garantiert keine saubere Trennung. Die Bauart des Rotors beeinflusst das Verhalten der Probe erheblich.
Festwinkelrotoren
Diese Rotoren halten die Röhrchen in einem konstanten Winkel. Sie eignen sich hervorragend für die schnelle Pelletierung. In den meisten Arbeitsabläufen der Molekularbiologie werden Systeme mit festem Winkel bevorzugt. Außerdem unterstützen sie Anwendungen mit höheren Drehzahlen effizient.
Ausschwenkbare Rotoren
Diese Rotoren schwingen während des Betriebs horizontal. Sie sorgen für eine sauberere Schichtung. Diese Bauweise wird häufig in der klinischen Blutverarbeitung eingesetzt. Auch bei der PRP-Aufbereitung kommt die Schwinggeometrie zum Tragen. Während also die RCF die Kraft bestimmt, legt der Rotortyp das Trennmuster fest. Beide Faktoren sind bei der Bewertung von Tischgeräten bzw. Tischzentrifugen gleichermaßen von Bedeutung.
So lesen Sie ein Zentrifugen-Datenblatt richtig
Die meisten Käufer vergleichen zunächst die maximale Drehzahl. Dieser Ansatz führt zu kostspieligen Fehlern. Beginnen Sie stattdessen mit der maximalen Zentrifugalkraft. Prüfen Sie dann, welcher Rotor diesen Wert erreicht. Einige Geräte werben mit beeindruckenden Drehzahlwerten, die jedoch nur mit speziellen kleinen Rotoren erzielt werden. Der Rotor, den Sie tatsächlich in Ihrem Arbeitsablauf verwenden, liefert möglicherweise eine deutlich geringere Zentrifugalkraft.
Überprüfen Sie immer:
Maximale Zentrifugalkraft (RCF) für den gewünschten Rotor
Kompatibilität mit Röhrchen
Kompatibilität mit Adaptern
Probenkapazität
Kühlleistung
Rotorgeometrie
Moderne Zentrifugen ermöglichen oft die direkte Eingabe von ×g. Diese Funktion verhindert manuelle Umrechnungsfehler. Verwenden Sie nach Möglichkeit ×g-Einstellungen anstelle von Drehzahlangaben in U/min.
AHN-Tischzentrifugen: Echte Laborleistung im Fokus
Bei den Zentrifugen von ahn stehen kompakte Bauweise und zuverlässige Kraftentfaltung im Vordergrund. Die gekühlte Zentrifuge ahn® myLab mit 15.000 U/min eignet sich für klinische Anwendungen, darunter die Zentrifugation von Blut und die Herstellung von PRP. Sie erreicht bis zu 15.596 ×g und überzeugt dabei durch ihre kompakte Bauweise.
Der geschlossene 12-Platz-Rotor unterstützt verschiedene Mikroröhrchenformate, darunter 0,2-ml-, 0,5-ml-, 1,5-ml- und 2-ml-Röhrchen. Für den täglichen Arbeitsablauf bietet die ahn® myLab Mikrozentrifuge mit 6000 U/min kompakte Abmessungen und eine Zentrifugalkraft von bis zu 2000 g. Das System verfügt über einen bürstenlosen Gleichstrommotor, einen leisen Betrieb und ist mit PCR-Rotoren kompatibel.
Wichtig ist, dass diese Funktionen praktische Arbeitsabläufe im Alltag unterstützen, anstatt lediglich mit hohen Drehzahlen zu werben. Dieser Unterschied ist in realen Labors von Bedeutung. Vor allem dann, wenn die Reproduzierbarkeit über die Qualität der Forschung entscheidet.
So wählen Sie die richtige Tischzentrifuge aus
Beginnen Sie mit Ihren Protokollanforderungen. Nicht mit Marketingzahlen.
Temperaturkritische Arbeitsabläufe profitieren besonders von Kühlsystemen. Viele Forscher übersehen dies, bis die Stabilität der Proben zum Problem wird.
Abschließende Gedanken
Die Drehzahl (RPM) gibt an, wie schnell sich ein Rotor dreht. Die Zentrifugalkraft (RCF) gibt an, welchen Kräften Ihre Probe tatsächlich ausgesetzt ist. Nur einer dieser Werte bestimmt die Qualität der Trennung. Wenn Sie das nächste Mal Zentrifugen vergleichen, achten Sie nicht mehr nur auf die Drehzahl. Beginnen Sie mit der RCF, die Ihre Protokolle erfordern. Bewerten Sie dann die Rotorgeometrie, die Röhrchenkompatibilität und die damit verbundenen Anforderungen an den Arbeitsablauf. Dieser Ansatz sorgt für konsistente wissenschaftliche Ergebnisse. Entdecken Sie die Zentrifugenlösungen von AHN Biotechnologie GmbH, die für zuverlässige Leistung in Klinik und Forschung entwickelt wurden.
Blog Source -- Warum RCF wichtiger ist als RPM bei Labortisch zentrifugen
Erfahren Sie, warum die Relative Zentrifugalkraft (RCF) bei Labortisch Zentrifuge wichtiger ist als die Umdrehungen pro Minute (RPM), wenn e
Choosing the Right Erlenmeyer Flask Material: Glass vs Polycarbonate vs PETG
It’s just an Erlenmeyer flask; do we really need to spend time researching its selection? That question often lingers until something goes wrong in the middle of a critical process.
A cracked flask during handling. Unexpected contamination in a sterile batch. Or worse, compromised results after hours of work. These are not rare accidents. They are often the result of choosing the wrong material.
From high-temperature chemical reactions to sensitive cell culture workflows, every application demands a material that performs without compromise.
That is where the difference between Glass, Polycarbonate (PC), and PETG becomes crucial.
Each material responds differently under pressure, heat, and sterile conditions. Modern solutions like AHN® myBottle® Erlenmeyer Flasks are built with this reality in mind. They offer both PETG and PC variants designed for real lab challenges.
Because the right flask does not just hold your sample. It protects your process, your time, and your results. Let’s break down these materials and find the right fit for your lab.
Overview of Common Flask Materials
Different flask materials serve very different lab environments. Glass is the traditional choice for chemical resistance and high heat. Polycarbonate offers durability and reusability in busy lab setups. PETG focuses on sterility and convenience, especially in biopharma workflows. Each material fits a specific purpose. Understanding that purpose is key to better performance.
Glass Erlenmeyer Flasks
Glass flasks have been a laboratory staple for decades. They are trusted for their stability and chemical resistance.
Key Features:
Glass handles aggressive chemicals without degradation or interaction.
It remains stable under high temperatures and repeated sterilization cycles.
Autoclaving glass is straightforward, making it highly reusable.
Best For:
Glass flasks are ideal for chemical laboratories and analytical work.
They perform well in high-temperature reactions and harsh environments.
Limitations:
Glass is fragile and prone to breakage under impact.
It is also heavier, making handling slightly slower and more complicated.
In modern labs, safety and efficiency matter more than ever. That is where alternatives begin to stand out.
AHN Erlenmeyer Polycarbonate (PC) Flasks
Polycarbonate flasks bring durability into the equation. They are built for labs where handling is frequent and demanding.
Key Features of AHN® myBottle Erlenmeyer Flasks (PC)
PC flasks are highly impact-resistant and built for long-term use.
They offer excellent transparency for clear and accurate sample observation.
They are autoclavable, making them ideal for repeated sterilization cycles.
The PC variant is engineered for reliability and repeated use.
It withstands temperatures from -80°C to 121°C for 15 mins with ease.
They are available in both baffled and flat-bottom designs.
Baffled flasks enhance mixing efficiency during shaking applications.
They come with vented and non-vented caps for flexible usage.
Vented caps allow gas exchange, while non-vented caps ensure secure sealing.
Manufactured in a cleanroom environment for consistent quality and purity.
Offered in a wide volume range to suit diverse lab requirements.
Their leakproof and shatterproof design enhances both safety and efficiency.
Best For:
They are ideal for routine lab workflows requiring consistent reuse.
Handling-heavy environments benefit from their rugged design.
Suitable for applications involving frequent sterilization cycles.
Perfect for labs prioritizing durability and long-term cost efficiency.
Well-suited for mixing, media preparation, and sample storage.
Ideal for shaker-based applications, especially with baffled designs.
A reliable choice for labs needing both performance and safety.
Limitations:
Polycarbonate offers slightly less chemical resistance.
Some solvents may affect long-term performance.
If your lab prioritizes durability with reusability, PC is a strong choice. It strikes a balance between strength and practicality.
AHN Erlenmeyer PETG Flasks
PETG flasks are designed for modern, sterile environments. They simplify workflows where contamination risks must be minimized.
Key Features of AHN® myBottle Erlenmeyer Flasks (PETG):
These flasks are often pre-sterilized and ready for immediate use.
They provide excellent visibility for cell culture monitoring.
Manufactured in a Class 100K cleanroom for superior cleanliness and consistency.
Sterilised by gamma irradiation, making them ready for immediate use.
Made from USP Class VI material with low leachables and extractables.
This ensures maximum sample purity and reliability.
Certified RNase/DNase-free, nonpyrogenic, and noncytotoxic.
Ideal for sensitive cell culture and biopharma applications.
Crystal clear PETG construction offers excellent visibility and easy monitoring.
Lightweight and break-resistant design enhances handling safety.
Equipped with vented caps featuring a hydrophobic 0.2μm PTFE filter.
Allows continuous gas exchange while maintaining sterility.
Available in volumes ranging from 125 mL to 3 litres.
Leakproof design ensures secure storage, mixing, and transport of samples.
Best For:
PETG is perfect for cell culture and biopharma applications.
It supports media preparation, mixing, and storage tasks efficiently.
Limitations:
PETG is not suitable for high-temperature applications.
It is generally used as a single-use solution.
For labs focused on sterility and speed, PETG is unmatched.
Material Comparison Table
Each material serves a distinct purpose. The right choice depends on your application priorities.
Choosing the Right Erlenmeyer Flask Based on Application
Let’s simplify the decision-making process. For cell culture and bioprocessing, PETG is the preferred choice. It ensures sterility and reduces preparation time significantly. For chemical handling and high-temperature work, glass is ideal. Its resistance and stability make it highly reliable.
For routine lab operations, polycarbonate offers the best balance. It combines durability, reusability, and ease of handling. If your workflow involves multiple steps and frequent handling, consider Polycarbonate (PC). If sterility and speed matter most, PETG is the smarter option.
AHN® myBottle® Erlenmeyer Flasks simplify this decision further. With both PETG and PC variants, they adapt to your exact needs. Features like graduated markings ensure precise measurements every time. Their leakproof construction protects both samples and users.
Conclusion
Material selection is not just a technical choice. It directly affects lab efficiency, safety, and results. Glass, PC, and PETG each serve a unique purpose. Understanding their strengths helps you avoid costly mistakes.
For modern labs, flexibility is key. That is where AHN® myBottle® Erlenmeyer Flasks deliver real value. Match the material to your application. And your workflow will become faster, safer, and more reliable.
Blog Source -- Choosing the Right Erlenmeyer Flask Material: Glass vs Polycarbonate vs PETG
Choosing the right Erlenmeyer flask? Compare glass, polycarbonate, and PETG for durability, sterility and performance in modern lab workflow
Reagent Bottles: Leakproof and Chemical Resistant | Accumax
Excellent storage containers for powder and liquid samples, Reagent bottles specifically designed to be chemical resistant for making long-term storage easier. Known for ease and convenience of usage, these bottles are leak-proof and are available in wide and narrow mouth variants, in amber colour as well.
Reagent Bottles for Description
Discover expertly designed reagent bottles to cater to both powders and liquid samples. These bottles are specifically crafted to provide unparalleled chemical resistance, ensuring effortless long-term storage of your valuable substances. Renowned for their ease and convenience of use, these bottles boast a leak-proof design, guaranteeing the utmost protection for your samples. Available in both wide and narrow mouth variants, they offer versatility to suit your specific requirements. To safeguard light-sensitive materials, our reagent bottles are also available in amber color. Elevate your storage experience with our superior reagent bottles, setting new standards in reliability and convenience.
Reagent Bottles Features
Translucent visibility and amber colour option available
Available in PP, HDPE and LDPE
USFDA approved virgin polypropylene of USP class VI
All caps are made up of PP material
Amber colour for excellent light shielding for storage of light-sensitive substance
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Accumax Reagent bottles are perfect storage solution for powder & liquid samples, designed for long-term storage and transportation
Erlenmeyerkolben Materialwahl: Glas, PC oder PETG?
Es ist doch nur ein Erlenmeyerkolben — müssen wir wirklich Zeit damit verbringen, uns mit der Auswahl zu beschäftigen? Diese Frage bleibt oft im Hinterkopf, bis mitten in einem kritischen Prozess etwas schiefgeht.
Ein Kolben, der beim Umgang zerbricht. Eine unerwartete Verunreinigung in einer sterilen Charge. Oder schlimmer noch: verfälschte Ergebnisse nach stundenlanger Arbeit. Das sind keine seltenen Zwischenfälle. Oft sind sie die Folge einer falschen Materialwahl.
Von chemischen Reaktionen bei hohen Temperaturen bis hin zu sensiblen Arbeitsabläufen in der Zellkultur — jede Anwendung erfordert ein Material, das kompromisslos seine Leistung erbringt.
Genau hier kommt es auf den Unterschied zwischen Glas, Polycarbonat (PC) und PETG an.
Jedes Material reagiert anders auf Druck, Hitze und sterile Bedingungen. Moderne Lösungen wie die ahn® myBottle Erlenmeyerkolben wurden unter Berücksichtigung dieser Gegebenheiten entwickelt. Sie sind sowohl in PETG- als auch in PC-Ausführung erhältlich und speziell für die Anforderungen im Labor konzipiert.
Denn der richtige Kolben dient nicht nur dazu, Ihre Probe aufzubewahren. Er schützt Ihren Prozess, Ihre Zeit und Ihre Ergebnisse. Schauen wir uns diese Materialien einmal genauer an und finden wir das passende Modell für Ihr Labor.
Overview of Common Flask
Materialien
Verschiedene Kolbenmaterialien eignen sich für ganz unterschiedliche Laborumgebungen. Glas ist aufgrund seiner chemischen Beständigkeit und Hitzebeständigkeit die traditionelle Wahl. Polycarbonat bietet Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit in stark frequentierten Laborumgebungen. PETG legt den Schwerpunkt auf Sterilität und Benutzerfreundlichkeit, insbesondere in biopharmazeutischen Arbeitsabläufen. Jedes Material ist für einen bestimmten Zweck geeignet. Das Verständnis dieses Zwecks ist der Schlüssel zu einer besseren Leistung.
Erlenmeyerkolben aus Glas
Glaskolben sind seit Jahrzehnten aus dem Laboralltag nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen durch ihre Stabilität und chemische Beständigkeit.
Wichtigste Merkmale:
Glas verträgt aggressive Chemikalien, ohne dass es sich zersetzt oder mit diesen reagiert
Es bleibt auch bei hohen Temperaturen und wiederholten Sterilisationszyklen stabil
Das Autoklavieren von Glas ist unkompliziert, wodurch es in hohem Maße wiederverwendbar ist
Am besten geeignet für:
Glaskolben eignen sich ideal für chemische Labore und analytische Arbeiten
Sie bewähren sich bei Hochtemperaturreaktionen und unter rauen Umgebungsbedingungen
Einschränkungen:
Glas ist empfindlich und kann bei Stößen leicht zerbrechen
Außerdem ist es schwerer, was die Handhabung etwas langsamer und komplizierter macht
In modernen Laboren sind Sicherheit und Effizienz wichtiger denn je. Genau hier kommen Alternativen ins Spiel.
AHN Erlenmeyerkolben aus Polycarbonat (PC)
Kolben aus Polycarbonat zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus. Sie sind für Labore konzipiert, in denen sie häufig und unter hohen Belastungen eingesetzt werden.
Hauptmerkmale der ahn® myBottle Erlenmeyerkolben (PC)
PC-Kolben sind äußerst widerstandsfähig und für den Langzeitgebrauch ausgelegt
Sie bieten eine hervorragende Transparenz für eine klare und genaue Beobachtung der Proben
Sie sind autoklavierbar und eignen sich daher ideal für wiederholte Sterilisationszyklen
Die PC-Variante ist auf Zuverlässigkeit und wiederholten Gebrauch ausgelegt
Sie hält Temperaturen von -80 °C bis 121 °C für 15 Minuten problemlos stand
Sie sind sowohl in Ausführungen mit Trennwand als auch mit flachem Boden erhältlich
Kolben mit Schikanen verbessern die Mischeffizienz bei Schüttelanwendungen
Sie werden mit belüfteten und nicht belüfteten Verschlüssen für eine flexible Verwendung geliefert
Belüftete Verschlüsse ermöglichen den Gasaustausch, während nicht belüftete Verschlüsse eine sichere Abdichtung gewährleisten
Hergestellt in einer Reinraumumgebung für gleichbleibende Qualität und Reinheit
Erhältlich in einem breiten Volumenbereich, um den vielfältigen Anforderungen im Labor gerecht zu werden
Ihr auslaufsicheres und bruchsicheres Design erhöht sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz
Am besten geeignet für:
Sie eignen sich ideal für routinemäßige Laborabläufe, die eine wiederholte Verwendung erfordern
In Umgebungen mit hoher Beanspruchung kommt ihre robuste Bauweise zum Tragen.
Geeignet für Anwendungen mit häufigen Sterilisationszyklen
Perfekt für Labore, bei denen Langlebigkeit und langfristige Kosteneffizienz im Vordergrund stehen
Gut geeignet für das Mischen, die Medienvorbereitung und die Probenlagerung
Ideal für Anwendungen mit Schüttlern, insbesondere die mit Schikanendesign
Eine zuverlässige Wahl für Labore, die sowohl Leistung als auch Sicherheit benötigen
Einschränkungen:
Polycarbonat weist eine etwas geringere Chemikalienbeständigkeit auf
Bestimmte Lösungsmittel können die Langzeitbeständigkeit beeinträchtigen
Wenn Ihr Labor Wert auf Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit legt, ist PC eine gute Wahl. Es bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Festigkeit und Praktikabilität.
AHN Erlenmeyerkolben aus PETG
PETG-Kolben sind für moderne, sterile Umgebungen konzipiert. Sie vereinfachen Arbeitsabläufe, bei denen das Kontaminationsrisiko minimiert werden muss.
Hauptmerkmale der ahn® myBottle Erlenmeyerkolben (PETG)
Diese Kolben sind oft vorsterilisiert und sofort einsatzbereit
Sie bieten eine hervorragende Transparenz für die Überwachung der Zellkultur
Hergestellt in einem Reinraum der Klasse 100K für höchste Reinheit und Konsistenz
Durch Gammabestrahlung sterilisiert, sodass sie sofort einsatzbereit sind
Hergestellt aus Material der USP-Klasse VI mit geringen Auslaug- und Extraktionswerten
Dies gewährleistet maximale Probenreinheit und Zuverlässigkeit
Zertifiziert als RNase-/DNase-frei, pyrogenfrei und nicht zytotoxisch
Ideal für empfindliche Zellkulturen und biopharmazeutische Anwendungen
Die kristallklare PETG-Konstruktion bietet hervorragende Sichtbarkeit und einfache Überwachung
Das leichte und bruchsichere Design erhöht die Sicherheit bei der Handhabung
Ausgestattet mit belüfteten Verschlusskappen mit einem hydrophoben 0,2 μm PTFE-Filter
Ermöglicht einen kontinuierlichen Gasaustausch unter Wahrung der Sterilität
Erhältlich in Volumina von 125 ml bis 3 Liter
Das auslaufsichere Design gewährleistet eine sichere Lagerung, Mischung und den Transport von Proben
Am besten geeignet für:
PETG eignet sich ideal für Zellkultur- und Biopharma-Anwendungen.
Es unterstützt effizient die Vorbereitung, das Mischen und die Lagerung von Medien.
Einschränkungen:
PETG ist nicht für Hochtemperaturanwendungen geeignet.
Es wird in der Regel als Einweglösung verwendet.
Für Labore, in denen Sterilität und Schnelligkeit im Vordergrund stehen, ist PETG unübertroffen.
Material Vergleichstabelle
Parameter
Glas
Polycarbonat (PC)
PETG
Sterilität
Muss vor Gebrauch hauseigen sterilisiert werden
Autoklavierbar für wiederholte Sterilisation
Vorsterilisiert, gebrauchsfertig
Einsatz-bereitschaft
Es ist zusätzliche Vorbereitungszeit erforderlich
Erfordert Sterilisationszyklen
Sofort einsatzbereit, keine Vorbereitung erforderlich
Wiederverwendbarkeit
Wiederverwendbar, aber mit der Zeit bruchanfällig
Sehr gut wiederverwendbar und langlebig
Für den Einmalgebrauch konzipiert, um Kontaminationsrisiken auszuschließen
Chemikalienbeständigkeit
Kann sich bei wiederholter Einwirkung aggressiver Chemikalien verschlechtern
Mäßige Chemikalienbeständigkeit
Geeignet für begrenzte chemische Belastungen
Haltbarkeit und Handhabung
Empfindlich, hohe Bruchgefahr
Äußerst langlebig, bruchsicher
Bruchsicher und einfach zu handhaben
Jedes Material erfüllt einen bestimmten Zweck. Die richtige Wahl hängt von Ihren Anwendungsschwerpunkten ab.
Auswahl des richtigen Erlenmeyerkolbens je nach Anwendungszweck
Vereinfachen wir den Entscheidungsprozess. Für Zellkulturen und Bioprozesse ist PETG die erste Wahl. Es gewährleistet Sterilität und verkürzt die Vorbereitungszeit erheblich. Für den Umgang mit Chemikalien und Arbeiten bei hohen Temperaturen ist Glas ideal. Dank seiner Beständigkeit und Stabilität ist es äußerst zuverlässig.
Für den routinemäßigen Laborbetrieb bietet Polycarbonat die beste Kombination aus Haltbarkeit, Wiederverwendbarkeit und einfacher Handhabung. Wenn Ihr Arbeitsablauf mehrere Schritte und häufige Handhabung umfasst, sollten Sie Polycarbonat (PC) in Betracht ziehen. Wenn Sterilität und Schnelligkeit im Vordergrund stehen, ist PETG die bessere Wahl.
ahn® myBottle Erlenmeyer-Kolben machen diese Entscheidung noch einfacher. Mit Varianten aus PETG und PC passen sie sich genau Ihren Anforderungen an. Merkmale wie Skalenmarkierungen gewährleisten jedes Mal präzise Messungen. Ihre auslaufsichere Konstruktion schützt sowohl Proben als auch Anwender.
Fazit
Die Materialauswahl ist nicht nur eine technische Entscheidung. Sie wirkt sich unmittelbar auf die Effizienz, die Sicherheit und die Ergebnisse im Labor aus. Glas, PC und PETG erfüllen jeweils einen ganz eigenen Zweck. Wenn Sie Ihre jeweiligen Stärken kennen, können Sie kostspielige Fehler vermeiden.
Für moderne Labore ist Flexibilität entscheidend. Genau hier bieten die ahn® myBottle Erlenmeyerkolben einen echten Mehrwert. Wählen Sie das Material passend zu Ihrer Anwendung aus. So wird Ihr Arbeitsablauf schneller, sicherer und zuverlässiger.
Blog Source — Die Wahl des richtigen Materials für Erlenmeyerkolben_Glas Polycarbonat PETG