Es gibt Tage, da fühle ich mich wie der bärtige Mann in der Bildmitte: nicht so schwebend oder heilig, aber genau so von Plagegeistern umgeben.
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Es gibt Tage, da fühle ich mich wie der bärtige Mann in der Bildmitte: nicht so schwebend oder heilig, aber genau so von Plagegeistern umgeben.
Ich finde es schon sehr gruselig, wenn man zum Bäcker kommt und sich dort ein ganzer Wespenschwarm eingenistet hat. Habt ihr Tipps, wie man sich diese Plagegeister vom Hals halten kann? Denn auch auf dem Balkon können wir schon nicht mehr entspannt essen. #sommer #wespen #plage #plagegeister #grusel #gruselig (hier: Leipzig, Germany)
pests
Ganz oben auf der Liste, was wir aus dem Zeltlager keinesfalls vermissen werden: Alles das, was sticht. #Konstantin
Plagegeister
Es war nicht mal so, dass etwas wirklich Schlimmes, oder Großes passiert war. Vielmehr hatte sich der Zustand einfach eingeschlichen. Aber es fühlte sich an, als würde sich alles in einem unaufhaltsamen Sog direkt auf ein schwarzes Loch zu bewegen. Alles scheiße. Irgendwo zwischen den Seiten meines Lebens bin ich verloren gegangen. Erstmal in tröstende Arme retten. Aber dieser kleine Funken gutes Gefühl ist nicht von langer Dauer. Was nun? Die Freundin sagt: 'Sei doch mal wieder ein paar Tage zuhause, da muss man doch nicht gleich zum Therapeuten gehen.' Ich finde, sie hat Recht. Hallo kleine schöne meine Wohnung. Wo war ich nur die ganze Zeit . . . Die Tage voll Arbeit sind wie ein Lebenselixier. Mit jeder Stunde kehrt mehr und mehr von mir in mich zurück. Schnell sind die unwichtigen Wichtigkeiten verschwunden, haben sich zu den anderen Gespenstern ins Zwielicht zurückgezogen. Da gehören sie auch hin. Warum ist es nur immer wieder aufs Neue so schwierig, sich seinen Dämonen zu stellen, wenn man doch eigentlich schon verstanden haben sollte, dass sie einen von sich selbst und seinen guten Gefühlen fern halten wollen. Wenn es wieder einmal soweit ist, sollte man doch schon erkennen können: ach sieh mal, da ist wieder so ein Plagegeist. Aber nein, man muss sich immer wieder robbend durch den Schlamm wälzen. Vielleicht schenkt das Leben uns damit aber auch etwas. Eine Chance, sich immer wieder aufs Neue in sich selbst zu verlieben. Ich muss sagen, dafür robbe ich auch gerne mal bäuchlings durch den Dreck. Das Gefühl, das man hinterher in sich findet, ist so schön und stark, da kann man sein eigenes Rückrad wachsen sehen. Also freue ich mich einfach auf die vielen Bauchlandungen im Schlamm, hinterher kann man sich ein neues Outfit gönnen, und das ist es allemal wert.