Piaaa. Magst was schreiben? Also wegen des AUs? 🙈 Paddy und Pierre, bitte. 😍😍
building a wall of pillows between them
they still wake up tangled in each other anyway
„Paddy,ernsthaft?“
Stirnrunzelndbleibt Pierre in der Mitte ihres gemeinsamen Hotelzimmers stehen undverschränkt die Arme vor seiner Brust. Eigentlich hatte er gedacht,dass sie inzwischen über diese dämliche Kissengrenze hinweg wären.Aber so, wie Patrick ihn vom Bett aus angrinst, als er mit demletzten Kissen seine sorgfältig gebaute Mauer zwischen ihrenBetthälften fertigstellt, scheinbar nicht.
Angefangen hattediese in Pierres Augen unsinnige Grenzenbauerei an dem Tag, als siebeide zum ersten Mal vor einem Spiel in ein Zimmer gesteckt wordenwaren. Das Doppelbett in ihrem damaligen Zimmer war riesig und mitunfassbar vielen Kissen bestückt gewesen. Patrick ist damals ganzaus dem Häuschen gewesen, wie geil ist das denn, Pierre! Dakannste ja fast n neues Bett nur aus Kissen bauen!Seine Stimme hat sich damals vor Freude fast überschlagen. Pierreerinnert sich noch gut an diesen Tag, vermutlich, weil das auch derTag war, an dem er festgestellt hat, wie hübsch Patrick aussieht,wenn er euphorisch ist. Wie unfassbar blau Patricks Augen tatsächlichsind und wie einfach es ist, sich von der Leichtigkeit, die Patrickumgibt, mitreißen zu lassen.
Andiesem Tag haben sie zum ersten Mal eine Kissengrenze zwischen sichgezogen, was natürlich Patricks Idee gewesen war. Ey, wirkönnen die doch nicht auf den Boden schmeißen, lass lieber wassinnvolles damit anfangen hat erdamals gesagt. Inwiefern eine Mauer aus Kissen zwischen ihnen nunwirklich sinnvoll ist, hat Pierre zwar bis heute nicht verstanden,aber Patrick hatte seinen Spaß am Anordnen der unzähligen Kissengehabt. Als die Grenze gestanden ist, hat er stolz ein Bild von ihremWerk gemacht und Pierre einen Arm um die Schulter geschlungen. Pierremuss damals mal wieder in seinen Gedanken versunken gewesen sein,denn als Patrick ihn damals näher zu sich gezogen hat und mitunsicherer Stimme Das ist nur n Spaß, Pierre, ne? Nich dasdu denkst ich fühl mich nicht wohl bei dir oder so inden Raum geworfen hat, hat Pierre perplex seinen Kopf in PatricksRichtung gedreht. Von dem Gesichtsausdruck auf Patricks Gesicht ister so überrascht gewesen, dass er nur weißich doch gemurmelt hat.Als sich Patricks Gesichtszüge dann prompt wieder aufgehellt haben,hat sein Herz ein bisschen schneller als sonst geschlagen.
Seithersind einige Monate ins Land gezogen, sie beide haben sich zumindestvorläufig im Profikader der Bayern etablieren können. Viel hat sichverändert, zwei Dinge allerdings sind gleich geblieben: Patrick bautnoch immer mit Vorliebe Kissengrenzen, wann immer es sich ergibt, nurum Pierre danach an sich zu ziehen und sich inzwischen stillschweigend Pierres okayeinzuholen. Und Pierre bekommt noch immer Herzklopfen, wenn erPatrick zu lange ansieht. Neu ist allerdings, dass sie, wann immersie sich ein Bett teilen, am nächsten Morgen eng beieinander liegendaufwachen. Das eine Mal liegt Patrick dicht an seinen Rückengepresst und hat einen Arm um Pierres Hüfte geschlungen, ein anderesMal wacht Pierre morgens auf und findet sich halb auf einen noch tiefschlafenden Patrick wieder. Die Varianten, wie sie aufwachen, sindvielfältig – gleich ist immer eine Sache: Nah beieinander.
„Träumsteschon wieder?“ Pierre zuckt leicht zusammen, als er spürt, wiesich Patricks Arm um seine Hüfte schlingt und der Ältere seinenKopf auf seiner Schulter ablegt und ihn grinsend anblickt. Mit seinerflachen Hand klopft er spielerisch auf Pierres Bauch.
„Äh“,stottert er deswegen lediglich.
Patricksamüsiertes Lachen lässt die Hitze in seine Wangen steigen.
“Dubist schon was Besonderes“, meint Patrick schmunzelnd, seine blauenAugen blitzen vergnügt auf.
Pierreschiebt Patrick schnaubend von sich, „Spinner.“ Dabei muss erselbst grinsen. Patrick schüttelt nur belustigt den Kopf, danndeutet er auf sein Werk. „Und, gut geworden, ne?“
„Alsob du dein Leben lang nichts anderes getan hättest“, antwortetPierre mit gespielter Bewunderung in der Stimme. Zumindest hofft er,dass Patrick nicht heraus hört, dass er ihn grundsätzlich undvollkommen ehrlich bewundernswert findet. Patricks empörtesSchnauben deutet allerdings schwer daraufhin, weswegen Pierre nurleise lacht.
„Baldist Abendessen“, stellt er mit Blick auf seine Armbanduhr fest,„wollen wir runter gehen?“ „Du willst nur davon ablenken, wiewenig du mich und mein Bauwerk ernst nimmst“, erwidert Patrickgespielt angesäuert. „Dein Glück ist, dass das sogarfunktioniert. Wenn du mir heute den Nachtisch holst.“ Damit klopfter Pierre breit grinsend auf die Schulter.
„Unglaublich“,murmelt Pierre, während er von Patrick in Richtung Tür geschobenwird.
„Dasnehm’ ich als ein Ja, sehr gut. Du bist der eben der Beste.“
Daraufhinsagt Pierre nichts mehr, sondern lächelt nur versonnen.















