Library of Blabber
Hätte ich Jorge Luis Borges “Library of Babel” gelesen, ich würde die Geschichte vermutlich mögen. Ich mag den Gedanken einer unendlich großen Bibliothek in denen jede Kombination von Buchstaben und Wörtern zu finden ist, zu denen Menschen in der Lage sind Jedoch habe ich sie nicht gelesen, ich kenne nicht einmal ihren deutschen Titel, noch worum genau es eigentlich in ihr geht.
Stattdessen habe ich jedoch Library of Blabber von nothke gespielt, was vermutlich irgendwo ähnlich war.
Als ich mal langsam und mal schneller durch die endlosen Reihen aus Büchern wanderte und gelegentlich stoppte, in der Hoffnung ein Buch zu finden, dass vielleicht ein echtes (mir bekanntes) menschliches Wort enthielt, fragte ich mich, warum ich überhaupt hier war?
Was trieb mich an, diese Bibliothek aufzusuchen? War dies eine Form von Strafe, auf ewig auf der Suche nach etwas zu sein, was schier unmöglich ist gefunden zu werden? Oder war es meine Neugier, die mich zu diesem Ort trieb?
Welche Motivation könnte ein Mensch haben, einen Ort aufzusuchen an dem theoretisch alles Wissen der Welt zu finden ist, ohne jedoch genau zu wissen wo?
Wo liegt an dieser Stelle überhaupt die Grenze zwischen Sinn und Unsinn? Wenn dort die Gesamtheit aller menschlichen Werke über alle Zeit zu finden ist, dann schließt dies auch Werke ein, die weit nach meiner Zeit und weit vor ihr erschaffen wurden. In Sprachen die ich niemals werde lernen können.
Vielleicht hielt ich das was ich suchte schon längst in der Hand, habe es jedoch achtlos beiseite gelegt, weil ich unfähig war die Weisheit in seiner scheinbar zufälligen Anneinanderreihugen von Zeichen zu sehen.
Ich weiß es nicht.
Link:
https://nothke.itch.io/library-of-blabber











