Home sweet Home
Nach den ganzen Prüfungen und Klausuren und dem Warten auf die Ergebnissen, meinem kurz Urlaub mit meinem Liebsten, bin ich nun seit gut 2 Wochen endlich mit meiner Familie wieder vereint. Und ich kann nur sagen :
UFFFFFF
Immer wieder fallen mir wieder Dinge auf, weshalb es mich beim Umzug gleich bis nach Niedersachsen verschlagen hat. Besonders die erste Woche wo alle noch Urlaub/Ferien hatten, war mal wieder für meine Nerven eine Zerreißprobe. Immer schon die Klappe halten, selbst wenn Papa mal wieder totalen rassistischen, homophoben oder einfach nur hirnverbrannten Müll von sich gibt.
Aber gut, Mama und Papa arbeiten wieder fleißig und mein Bruderherz darf wieder die Schulbank drücken. Jetzt bin ich wieder alleine, zumindest die erst Hälfte des Tages. Dann spiel ich Taxi für meinen Bruder, Mama und Papa kommen gestresst und genervt wieder von der Arbeit, Und ich schmeiß den Haushalt. Renn von einem Training zum nächsten, egal ob als Spieler, Tänzer oder Trainer Ersatz. Denn: Oh! P. ist wieder da, lassen wir doch alles stehen und liegen, sie macht das schon. Und ich mach es. Ich mach alles, Weil ich es gerne mache.. denke ich zumindest.
Doch abends lieg ich in meinem Bett und kann nicht schlafen. Das Bett ist zu groß und zu leer. Mein Bett zu klein und zu voll. Die Gedanken kreisen in meinem Kopf, schwirren immer wieder hin und her, vor und zurück, kreuz und quer. Und ich kann nicht schlafen. Erst morgens ab sechs Uhr, wenn die anderen langsam wach werden und sich für ihren Tag rüsten, beruhigt sich das Chaos in meinem Kopf und ich weiß es dauert nicht mehr lange, nur noch eine Stunde, allerhöchsten zwei, dann bin ich wieder allein. Das Haus ist leer. Mein Kopf ist leer. Ich kann schlafen. Vier, Fünf. Sechs Stunden. Dann bin ich wieder wach. Dusche, zieh mich an, mach meine Haare und den Rest. Steige ins Auto und spiele Taxi. schmeiß den Haushalt. Renn zum Training.
Weil ich mach es gerne... denke ich.
-P.W.









