Das war das Reeperbahn Festival vom 21.-24.09.2016.
Wer zwischen Mittwoch, dem 21.09. und Samstag, dem 24.09.2016, rund um den Spielbudenplatz, also entlang der Südseite der Reeperbahn in Hamburg St. Pauli unterwegs war, konnte ausnahmsweise nicht nur das alt bekannte umtriebige Partyklientel, sondern vor allem das „Who is Who“ der europäischen Musikwirtschaft antreffen. Das Reeperbahn Festival, Europas größtes Clubfestival, hatte zum elften Mal seine Pforten geöffnet. Mit über 700 Programmpunkten war auch dieses Jahr wieder für jeden Geschmack etwas dabei. Das Besondere: Neben dem Festival, auf dem Acts wie BOY, Drangsal, Izzy Bizu, Craig David, Biffy Clyro und Lemon Twigs ihre neusten Songs live zum Besten gaben, ist die parallel stattfindende Konferenz des Festivals eines der wichtigsten Gatherings für die europäischen Player in der Musikindustrie. Ein Event, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen konnten.
Am Mittwoch, dem ersten Festivalabend, stellten sich fünf ausgewählte Startups anlässlich des Events „Startups @ Reeperbahn“ im Grünspan zum großen Pitch einer hochkarätigen Fachjury bestehend aus Unternehmerpersönlichkeiten und Investoren vor (u. a. Lars Hinrichs, Marcel Jansen), um den WELT-Mediapreis in Höhe von 100.000 € abzugreifen. Natürlich waren wir am Start, um unsere Freunde von Uberchord Engineering beim Pitch anzufeuern - wir gratulieren zum 2. Platz!
Dabei hatten wir auch die Gelegenheit u. a. mit dem Unternehmer Ralf Dümmel, bekannt aus „Die Höhle der Löwen“, über seine Sichtweise zur Bedeutung von Online-Influencern im Entertainment-Markt zu sprechen.
Der zweite Festivaltag stand ebenfalls ganz im Zeichen von Networking. Unser Terminkalender war gut gespickt: So trafen wir uns beispielsweise mit verschiedenen Promotern, wie z. B. Gordeon Music, um über neue Partnerschaften zu sprechen. Unser CEO Stephan hatte außerdem die Möglichkeit, auf dem Event „Meet The Managers“ des IMUC (Interessenverband Musikmanager und Consultants e.V.) den Geschäftsführer von eigenARTevents (u. a. Management von Glasperlenspiel) für ein persönliches und sehr konstruktives Gespräch zu treffen. Daraufhin folgten noch weitere interessante Gesprächsrunden. „Das tolle an dem Reeperbahn Festival ist, dass die sonst eher konservative und traditionsreiche Musikbranche hier in dieser schöpferischen Atmosphäre darauf bedacht ist, weiter über den Tellerrand zu schauen und sich mit neuen Ansätzen für die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft der Musikindustrie stark zu machen. Innovation wird durch uns Start-Ups betrieben, nicht durch die großen Labels oder Brands. Es ist schön zu spüren, wie die Branche mehr und mehr umdenkt und das Potenzial disruptiver Geschäftsmodelle anerkennt“, so Stephan von Rohden.
Darüber hinaus trafen wir Vertreter diverser Konzert-und Künstleragenturen wie KBK, Sonokraft, Thammtation Music sowie den Direktor der Frankfurter Musikmesse Wolfgang Lücke. Nach diesem sehr anregenden und inspirierenden Treffen, waren wir dann zu Gast auf dem Empfang von TuneCore, einem Digitalvertrieb für Do-It-Yourself-Künstler, um dann Oliver Schiller-Sittl, Geschäftsführer von Believe Digital auf der Believe Reception im Elbwerk z treffen. Wir werden seine Geschichten rund um die ersten Auftritte des legendären Wu-Tang-Clans in Deutschland, an dessen Organisation er maßgeblich beteiligt war, niemals vergessen. Danke lieber Olli und bitte denk darüber nach, über diese Geschichte ein Buch zu schreiben!
Nach dem offiziellen Empfang auf dem Believe Digital-Event und einigen interessanten Gespräche, zog Stephan mit den beiden Singer/Songwritern Jesper Munk und LARY weiter, um ihren befreundeten Kollegen aus Manchester, Jon Kenzie, live im Jazz Café zu bestaunen.
Der letzte Festivaltag startete mit einem spannenden Vortrag über das verheißungsvolle Potenzial der Zusammenarbeit zwischen Brands und Marketing Influencers. Zum Einstieg in die Thematik ging Florian Reichelsdorfer, Global Director Entertainment & Influencer Marketing bei adidas, in seinem Vortrag eindrucksvoll auf die lange Tradition von adidas ein, die mit authentischen Künstlern wie Missy Elliot oder Run DMC gemeinsame Kampagnen aufsetzt, um die eigene Zielgruppe noch stärker an die Marke zu binden. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass adidas bereits seit Mitte der 80er Jahre gezielt auf die Einbindung von Künstlern in die Vermarktung setzt.
Die Kernbotschaft der Paneldiskussion: Social Media schafft Nähe und Vertrauen zwischen Künstler und Fans. Marketing Influencer spielen dabei eine zentrale Rolle.
Den letzten Festivalabend ließ das gigflip-Team entspannt bei einem Bier und guter Musik, u.a. mit Live-Auftritten von Izzy Bizu und Baloji im Mojo Club sowie elektronischen Klängen à la Christian Löffler und RSS Disco im Häkken ausklingen. Am Sonntag fielen wir dann völlig übermüdet, aber überglücklich ins Bett.
Wir bedanken uns für ein großartiges Festival und freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Euer gigflip-Team
P.S.: Checkt auch das offizielle Aftermovie aus. Wir lieben es! <3















