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Strafexerzieren
Kang Tae-oh, Army Assistant
Source: k-star-holic.blogspot.com
Soldat auf der Suche nach hartem Drill ?
Drill, Formalausbildung, Geländemarsch, gespickt mit Demütigungen, Erniedrigungen und körperlich erschöpfenden Aufgaben, Gasmaskendrill, Strafexerzieren, Zodiak
Das Material und die Baumeister (1. Teil)
Die Straße war endlos, ein rissiges Band aus grauem Staub, das sich durch die karge, blattlose Ebene schnitt. Hier gab es keinen Schutz vor dem Wind, nur die nackten Äste des Baumes, die wie verzweifelte Hände in den bleichen Himmel ragten. Aber für Nr. 3-3, früher Hans, gab es keinen Wind mehr. Es gab nur noch das stickig-heiße Mikroklima, das sich in seiner Gasmaske gebildet hatte. Seit Stunden war der Befehl in Kraft: Gasschutz. Schon vor dem Aufbruch hatten die Vorgesetzten dafür gesorgt, dass dieser Marsch ausnahmslos im Kollektiv absolviert würde. Hans erinnerte sich an das kalte Leder der Handschuhe des Feldwebels an seinem Kinn. Mann für Mann waren sie abgegangen. Sie hatten die Riemen der schweren Stahlhelme über den Maskenbändern mit brutaler Gewalt festgezurrt. So fest, dass das Leder tief in das Fleisch unter dem Kiefer schnitt. Es war eine mechanische Sperre, die jeden Fluchtreflex unmöglich machte: Kein Soldat konnte in einem Anfall von Atemnot den Helm oder die Maske vom Kopf reißen. Der Riemen blockierte das Öffnen des Mundes vollständig; Hans konnte die Zähne nicht voneinander trennen, um gierig nach Luft zu schnappen, und der ständige Druck auf den Kehlkopf drosselte seine ohnehin knappe Atmung noch weiter. Hans’ Welt war auf ein vernebeltes Sichtfeld und den monotonen Rasse-Takt seiner eigenen Lungen geschrumpft. Der Stahlhelm drückte bleischwer auf seine Schläfen, das Gewehr an der Schulter fühlte sich an wie ein Fremdkörper. Das Schlimmste aber war die Maske. Sein eigener Schweiß, der ihm längst in die Augen lief, sammelte sich am Kinn der Maske und bildete einen faulig-süßen See. Die heiße Ausatemluft kondensierte an den Augenlinsen und hinterließ trübe Schlieren, die sein Sehvermögen einschränkten. Es roch nach Gummi, nach altem Schweiß, nach seiner eigenen Erschöpfung. Der Filter war eine mechanische Barriere, die ihm die Luft nur zögerlich freigab. Jeder Atemzug war ein Kampf, ein bewusster Akt des Widerstands gegen die stickige Hitze. Seine Lungen brannten, sein Herz hämmerte einen protestierenden Rhythmus gegen seine Rippen. Er war kein Soldat mehr; er war ein Gefangener seines eigenen Atems, eingesperrt von einem unnachgiebigen Lederriemen. Halt den Takt. Das Material darf nicht brechen. Und die Baumeister beobachteten es. Weber verlangsamte seinen Schritt abrupt. Er drehte sich um, die Kartentasche lässig unter den Arm geklemmt, die Daumen in den Koppel eingehakt. Ein tiefes, unbeschwertes Einatmen der frostigen Märzluft weitete seine Brust, während er die Kolonne musterte. Sein Blick glitt über die Reihe der uniformierten Insektenköpfe, blieb an Hans’ heftig bebendem Brustkorb hängen und wanderte hoch zu den beschlagenen Glaslinsen. Ein langsames, fast zärtliches Lächeln breitete sich auf Webers Gesicht aus. Es war die pure Freude eines Mannes, der die absolute Kontrolle genießt. Die Privilegien der Befehlsgewalt waren physisch greifbar. Weber trug nur das leichte Schiffchen. Der Wind wehte ihm die Haare aus der Stirn, ein Luxus, den Hans sich nicht einmal mehr vorstellen konnte. Seine Hände waren frei, eine in der Tasche, die andere hielt lässig die lederne Kartentasche – das eigentliche Instrument der Schikane. Weber genoss das dumpfe, rasselnde Stampfen hinter sich. Er wusste genau, wie eng die Riemen saßen. Er genoss die Gewissheit, dass diese Männer in ihrer hautengen Qual gefangen waren.
Die Sonne brannte seit Tagen auf den Standort. Die Temperaturen kletterten vormittags in rasender Schnelligkeit über 25° und erreichten schon um 12:00 Uhr mittags die 30° Schwelle. Der Zug junger Rekruten der Infanterieeinheit befand sich auf dem Höhepunkt der Ausbildung.
Für die 27 Männer gab es keine Erleichterung. Eingepfercht in den 3-Mann-Hochbetten war der Schweiß der Nacht in den viel zu engen Stuben zu einem kontinuierlichen Fluss des Leidens geworden. Zugführer Stahlmann weckte nicht um 4:00 Uhr, sondern peitschte die Männer mit seiner Trillerpfeife aus den Betten.
Nackt, wie Gott sie schuf, standen die jungen Männer stramm neben ihren Betten. In dem fahlen Morgenlicht schimmerte ihre Haut weißlich. Stahlmann brüllte den ersten Befehl: „Antreten im Flur in Sporthose und Sportschuhen!“
Niemand der Männer konnte so früh denken, aber es verbreitete sich Erleichterung. An jedem anderen Morgen mussten sie in ihre viel zu heiße Uniformen mit Schaftstiefeln, Krawatte und Stahlhelm steigen, die bei den Temperaturen Qual und Schweiß bis zum Dienstschluss garantierten. Die Männer fragten sich innerlich: „Warum heute so bequem?“
Stahlmann ließ die Männer im Flur durchzählen und bellte dann den Befehl: „Gasmasken aufsetzen!“. Blankes Entsetzen ließ die aufgekeimte Erleichterung der Männer verpuffen. 27 Männer stürzten in ihre Stuben und setzten sich binnen Sekunden die Masken auf, um dann wie getriebene Ameisen auf dem Appellplatz in Reihe anzutreten.
Während Stahlmann selbst, nur in Sporthosen und mit der Stoppuhr in der Hand, ungerührt die Formation abging, hörte er die Männer keuchen und sah die ersten Schweißperlen unter der Maske hervorquellen. Die Sonne bahnte sich langsam ihren Weg, als ob sie das Startsignal gäbe für die Qual, die jetzt auf die Männer wartete.
Und in den 27 Köpfen rasten die Gedanken, ob sie heute beim Frühsport scharf leiden werden. Und Stahlmann wusste, was in den Köpfen vor sich ging. Er ließ sie strammstehen und ging ohne weitere Befehle zurück ins Gebäude. Kein einziger Mann dachte, dass die sonst täglichen 3000 m Lauf mit Calisthenics heute auch auf sie warten würden.
Die angetretenen 27 sahen durch ihre kleinen Gasmaskengläser die aufgehende Sonne und spürten die ersten Strahlen auf den nackten Oberkörpern. Aber niemand konnte dies genießen, denn die Strahlen erhitzten das Gummi der Gasmaske. Rasend schnell atmeten die Männer die Luft in einer heißen Gummischale vor ihrem Gesicht. Nach der viel zu kurzen Nacht, dehnten sich die Minuten zu Stunden in ihrem Gummigefängnis.
Stahlmann hatte dies genau kalkuliert. Er wusste, dass die Männer anfangen zu kochen. Er musste sie nur ein paar Minuten den ersten Sonnenstrahlen aussetzt, um ihre Masken ins unerträgliche aufzuheizen. Nach einer für die Männer unerträglich langen Zeit der Regungslosigkeit, kam Stahlmann mit einem weiteren Unteroffizier zu den Männern, und es begann die Kontrolle der Einsatzbereitschaft und Prüfung der Dichtigkeit der Masken.
Dies ist ein qualvoller Vorgang, und heute hatte sich Stahlmann etwas besonderes ausgedacht. Einzeln trat er von Mann zu Mann und hielt das Ventil der Maske zu. Der Mann konnte nicht mehr atmen. Die Luftzufuhr war unterbrochen. Er saugte an der Maske wie eine Ertrinkender, aber kein Luftzug konnte durch das Gummi durchdringen. Das perfide war, dass der zweite Unteroffizier die Arme des geprüften Mannes in stahlhartem Griff hielt, um zu vermeiden, dass sich der Mann die Maske vom Kopf riss.
Das Saugen nach Luft, nachdem Stahlmann und der Unteroffizier den Mann losließen, war bis ins Gebäude zu hören. Nach dieser Dichtigkeitsprüfung war nur noch ein Keuchen und Japsen nach Luft der 27 durch ihre Masken hörbar.
Die Männer wussten nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber Stahlmanns Uhr zeigte deutlich 4:40 Uhr. Und damit begann die echte Folter.
„Laufschritt... Marsch-Marsch!“, gellte Stahlmanns Stimme, kurz nachdem er die Dichtigkeit des letzten Mannes geprüft hatte. Die 27 Körper setzten sich in Bewegung. Es war kein normaler Lauf. Die Gummimasken saugten sich mit jedem panischen Atemzug fester an die erhitzten Gesichter. Die Maskengläser beschlugen sofort, verwandelten die Welt in einen grauen Nebel. Der Schweiß, der nun in Strömen floss, sammelte sich im Inneren der Masken, ein rutschiger, heißer Sumpf vor dem Mund.
Erbarmungslos lief Stahlmann rechts vorn neben der Kolonne, den peitschenden Takt vorgebend. Er trug als einziger keine Maske. Seine Augen wanderten unaufhörlich über die Formation, wie ein Wachhund über sein Revier. Er sah nicht das Leiden, er sah nur die Ordnung und die Einhaltung des Taktes. Ihre Welt schrumpfte zusammen auf den Rhythmus ihrer Tritte im trockenen Gras und das panische, keuchende Geräusch, das 27-fach durch die Ventile brach.
Die ersten tausend Meter waren eine einzige Lektion in Überlebenswillen. Der staubige Boden des Übungsplatzes wirbelte bei jedem Schritt auf und legte sich wie eine graue Schicht auf die schweißnassen, nackten Oberkörper. Durch die beschlagenen Sichtfenster war die Welt zu einem diffusen Etwas verschwommen. Das Ein- und Ausatmen der Truppe klang wie das monotone, panische Fauchen einer defekten Maschine.
Plötzlich riss Stahlmanns Stimme die mühsame Monotonie in Stücke: „Tiefflieger von rechts! Deckung!“
Wie vom Blitz getroffen warfen sich die 27 nassen Körper ins trockene, stachelige Gras. Das harte Gummi der Masken schlug unsanft auf den Boden, nackte Knie und Ellbogen schrammten über Steine und Wurzeln. Doch an Ausruhen war nicht zu denken.
„Zehn Liegestütze! In meinem Takt! Eins... Zwei...“, brüllte der Unteroffizier.
Aus den Ventilen drang nur ein dumpfes, fast unmenschliches Stöhnen, als die Männer versuchten, das Kommando zu erwidern. Das Gummi saugte sich bei jedem tiefen Atemzug so fest gegen Mund und Nase, dass das Gefühl des Erstickens die Muskeln lähmte.
„Auf! Marsch-Marsch!“, gellte Stahlmanns Befehl, noch ehe der letzte Mann den Boden berührt hatte.
Das Tempo wurde merklich langsamer. Die Beine waren schwer wie Blei, die Formation begann bedrohlich auseinanderzubrechen. Einige Rekruten taumelten mehr, als dass sie liefen. Stahlmann registrierte jede Schwäche sofort. Er zog das Tempo an, setzte sich an die Spitze und drehte sich im Lauf um. Seine Stimme schnitt durch den heißen Morgendunst wie ein Rasiermesser.
„Wer die Formation abreißt, für den ist der Frühsport hier nicht vorbei!“, brüllte er gegen das Keuchen an. „Der läuft die 3000 Meter gleich noch mal – in voller Felduniform, mit Stahlhelm und Gewehr in Vorhalte! Und eure Gasmasken bleiben im Gesicht. Ich mache aus euch Soldaten, und wenn ich euch einzeln schleifen muss! Tempo halten, ihr Waschlappen!“
Die Drohung wirkte wie ein brutaler Adrenalinstoß. Die Vorstellung, sich jetzt in die dicke Tuchuniform zwängen und mit Extragewicht in die glühende Sonne zu müssen, mobilisierte die allerletzten Reserven. Blind vor Erschöpfung, den eigenen Herzschlag wie ein Hämmern in den Schläfen, liefen sie weiter. Sie liefen nicht mehr für das Vaterland oder den Dienstgrad – sie liefen nur noch, um Stahlmanns nächster Schikane zu entkommen.
Die mörderische Hitze und der Sauerstoffmangel forderten ihr erstes Opfer. Keine fünfhundert Meter vor dem Ziel sackte Rekrut Weber mitten im Schritt in sich zusammen. Seine Knie gaben nach, er schlug ungebremst mit dem Gesicht voran auf den harten Boden. Das dumpfe Aufschlagen des Gummis auf der Erde war kaum zu hören, aber die Lücke in der Formation war sofort spürbar.
Zwei Männer stoppten instinktiv, um ihm aufzuhelfen, doch Stahlmann war schon heran. Seine Stoppuhr tickte unerbittlich.
„Wer hat Ihnen erlaubt anzuhalten?!“, brüllte er den nächsten Rekruten an. „Weber bleibt nicht liegen! Aufheben! Mitschleifen! Wenn er nicht laufen kann, tragen Sie ihn eben! Aber das Tempo wird gehalten!“
Vier Rekruten packten den schlaffen, schweißnassen Körper ihres Kameraden an Armen und Beinen. Ein erwachsener Mann, der sich nicht selbst stützen kann, wird im Zustand totaler Erschöpfung tonnenschwer. Die verbliebenen 26 Männer versuchten, die Formation zu schließen, doch das zusätzliche Gewicht brachte den Rhythmus komplett durcheinander. Das panische Fauchen aus den Gasmasken wurde zu einem verzweifelten, rasselnden Keuchen.
Die Schritte wurden kürzer, das Tempo brach ein. Die Beine zitterten, der heiße Schweiß brannte in den Augen hinter den beschlagenen Gläsern. Sie schafften es einfach nicht. Sie verloren Sekunde um Sekunde.
Stahlmann lief ungerührt neben ihnen. Er sah auf seine Uhr, dann blickte er auf die keuchende, taumelnde Masse aus nackter Haut, Gummi und blanker Erschöpfung. Es gab keine Gnade.
Erbarmungslos brüllte Stahlmann ein letztes Mal: „DECKUNG!“
Das Aufstehen nach diesem letzten Befehl war kein militärisches Aufstehen mehr, sondern ein zähes, schmerzhaftes Aufbäumen gegen den eigenen Körper. Mit den allerletzten Kraftreserven rafften sich die Männer aus dem Staub auf, packten den bewusstlosen Weber erneut und schleppten sich die letzten Meter bis auf den Appellplatz.
Dort warteten bereits zwei Sanitäter. Wortlos übernahmen sie den regungslosen Körper, legten ihn auf eine Trage und transportierten ihn ab. Doch kein Blick der Rekruten durfte ihm folgen.
„In Reihe... Antreten!“, gellte Stahlmanns Stimme über den Platz.
Das Zittern in den Knien ignorierend, die Lungen brennend vor Sauerstoffmangel, formierten sich die verbliebenen 26 Männer. Der Schweiß stand zentimetertief in den Masken, das Gummi klebte wie eine zweite Haut auf ihren Gesichtern. Stahlmann stand vor ihnen, die silberne Stoppuhr in der Hand. Sein Blick glitt kalt über die keuchende Reihe.
„Drei Minuten und vierzig Sekunden über der Zielmarke“, verkündete er mit einer schneidenden, emotionslosen Ruhe. „Ein Totalausfall. Eine Schande für diese Einheit.“ Er steckte die Uhr langsam in die Tasche seiner Sporthose und fixierte die Männer.
„Das bedeutet: Das Ziel wurde nicht erreicht. Und was wir nicht im Guten lernen, das lernen wir eben auf die harte Art. Die Gasmasken bleiben auf dem Gesicht! In fünf Minuten angetreten auf dem Appellplatz – in voller Tuchuniform, mit Stahlhelm und Marschgepäck! Wiederholung des Frühsports! Weggetreten!“
Das letzte Wort wirkte wie ein Peitschenhieb. Blanker Überlebensinstinkt setzte die erschöpften Muskeln wieder in Bewegung. Wie gehetzte Tiere jagten die 26 Männer zurück ins Gebäude, die Treppen hinauf in ihre viel zu engen Stuben, um sich in die dicken, heißen Uniformen zu zwängen. Die Hölle des heutigen Tages hatte gerade erst begonnen.
(2. Teil)
„Das Tempo ist zu träge, Männer“, rief Weber mit entspannter, glasklarer Stimme gegen das rasselnde Keuchen an. Er korrigierte spielerisch den Sitz seines leichten Stoffschiffchens. „Wir wollen doch nicht, dass Ihnen in den Masken kalt wird. Laufschritt… Marsch!“ Er drehte sich wieder um und ging selbst in einen lockeren, federnden Trab über. Der Befehl trifft Hans wie ein physischer Schlag. Mit dem ersten schnelleren Schritt explodierte die Hitze in der Maske. Hans’ Lungen saugten gierig nach Luft, doch die Filterpatrone gab den Sauerstoff nur in einem dünnen, quälend langsamen Rinnsal frei. Er wollte den Mund aufreißen, um mehr Volumen zu bekommen, doch das festgezurrte Leder unter seinem Kinn presste die Zähne unbarmherzig aufeinander. Es war, als müsste er durch ein nasses Tuch atmen, während ihm jemand die Kehle zudrückte. Ein panischer Impuls schoss durch sein Gehirn: Reiß das Ding vom Gesicht! Du erstickst! Doch seine Finger fanden nur den unnachgiebigen, strammen Helmriemen. Es gab kein Entkommen. Durch die plötzliche Anstrengung schoss ihm der Schweiß in Sturzbächen von der Stirn. Da der Gummirand die Haut unbarmherzig einschnürte, gab es kein Entweichen; das salzige, brennende Sekret lief ihm direkt in die weit aufgerissenen Augen. Es brannte wie Säure. Hans kniff die Lider zusammen, Tränen mischten sich mit dem Schweiß, und seine Sicht durch die ohnehin beschlagenen Gläser löste sich in schlierige, graue Schemen auf. Er lief blind. Blind in einem stickigen, heißen Käfig. Mit jedem Aufprall der schweren Stiefel auf dem harten Boden schien die Kraft aus seinen Beinen zu weichen. Seine Oberschenkel brannten, übersäuert vom Sauerstoffmangel, und ein verräterisches Zittern ergriff seine Knie. Seine Muskeln erschlafften, wurden weich wie Wachs, während sein Herz so brutal gegen die Rippen hämmerte, dass er das Echo im eigenen, blockierten Kiefer spüren konnte. Er sackte bei jedem Schritt ein Stück tiefer in sich zusammen, das schwere Gewehr riss ihn nach unten. Er war eine defekte Maschine, deren Kolben heißliefen und die kurz vor dem Totalschaden stand. Und nur wenige Meter vor ihm tanzte Webers leichtes Stoffschiffchen im Takt eines federnden, mühelosen Trabs durch die klare, kühle Luft. Ein unerträglicher Kontrast. Der Feldwebel neben Weber hielt die Melder Tasche bereit. Darin würden sie später die „Verlustrate“ notieren – die Namen derer, deren Muskeln zuerst versagten. Doch jetzt wurde angehalten. Ein „Erinnerungsfoto“ sollte gemacht werden, ein Beweis für die unbarmherzige Disziplin auf dieser offenen Straße. Hans zwang sich, die brennenden Augen zu öffnen und durch die verschmierten Linsen direkt in das Kameraobjektiv zu blicken. Der Riemen schnürte ihm noch immer die Kehle ab, während der heiße Atem schmerzhaft an seinen Lippen staute. Er wusste, er hatte kein Gesicht mehr. Er sah aus wie der Mann links von ihm und wie der Mann rechts von ihm. Ein namenloses Zahnrad. Aber das Material protestierte nicht. Das Material hielt starr. Hans fixierte das Objektiv, während Webers zufriedenes Lächeln wie ein hämischer Kommentar vor ihm stand. Das Individuum war tot.
Kumpulan pertama rekrut polis wanita Syria mula latihan intensif
Institut Polis Wanita mula melaksanakan program latihan berjadualnya untuk kumpulan pertama rekrut polis wanita, kata Kementerian Dalam Negeri negara itu pada Selasa melalui saluran Telegramnya, menurut laporan agensi berita SANA. Kementerian itu dilapor berkata, rekrut telah diterima melalui prosedur yang teratur dalam persekitaran berstruktur dan berdisiplin, dengan latihan bermula sejurus…