Queervienna probiert aus: Tanzworkshop der Resis.danse
Wer mich kennt, weiß, dass ich in der Regel 1) nicht sportlich bin und 2) zu viel zu tun habe, um dem sportlichen Schweinehund auf die Sprünge zu helfen. Nachdem die Uni mich dieses Semester aber nur zart durch die Gegend peitscht, habe ich wieder ein wenig mehr Zeit für andere Dinge. Dazu kommt, dass ich seit Längerem mit dem Gedanken gespielt habe, wieder tanzen zu gehen - nur hat mir schon damals mit zarten 17 nicht zugesagt, von irgendeinem Typen durch die Gegend geschliffen zu werden und es entstanden dadurch gelinde gesagt Spannungen beim Tanzen.
Gott sei Dank gibt es die Resis.danse!
Mein queeres Herz ging mir auf, als ich ihren Herbstworkshop für Anfängerinnen gefunden habe, wo ich mich mit meinem willigen Opfer (danke, Marie!) in der Rolle der Leaderin (im Tanzworkshop "Frau" genannt, im Gegensatz zur "Dame", die geführt wird) üben konnte. Die Atmosphäre war sehr entspannt und angenehm, nachdem nur Frauen bei dem Kurs mitmachen dürfen war man auch in der Hinsicht recht locker miteinander. Generell sind Einzelpersonen auch sehr willkommen, bei uns hat es sich diesmal ergeben, dass nur eine Person einzeln da war - da haben sich die beiden Kursleiterinnen aber sehr lieb gekümmert und niemand ist daneben gestanden.
Beim Anfänger-Workshop sollen wir die Grundschritte für insgesamt sieben Standardtänze zusammen mit ein oder zwei erweiterten Figuren lernen. Drei Grundschritte - Tango, Foxtrott und Cha Cha Cha - wurden uns bereits in der ersten Einheit beigebracht, was recht gut ging, nicht zuletzt weil auf Probleme bei Haltung, Schrittfolge usw. schnell und lieb eingegangen wurde, wirklich super!
Übrigens gibt es für alle Interessierten jeden Freitag im Anschluss an den Workshop ab 21.00 einen offenen Tanzabend im Gugg, wo man das Tanzbein schwingen kann, auch wenn man nicht am Workshop teilgenommen hat. Eine wunderbare Gelegenheit für alle, die gerne was dazulernen oder auffrischen wollen!












