Antibiotikaresistenzen weltweit auf dem Vormarsch
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Antibiotikaresistenzen weltweit auf dem Vormarsch
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Und ich wunderte mich schon über das plötzliche Auftauchen einer neuen Königsfamilie, als ich las "Antibiotika Residenzen sind auf dem Vormarsch" #resistenzen #verleser
Malaria breitet sich aus: Bedrohung für Millionen Menschen
Malaria breitet sich aus: Bedrohung für Millionen Menschen
Malaria-Erreger, die von Steckmücken in der Mekong-Region übertragen werden, entwickeln Resistenzen gegen die zur Behandlung üblichen Medikamente. Malaria tötet weltweit nach wie vor Hunderttausende jährlich und die Verbreitung eines jetzt resistenten Erregers wie diesem, könnte womöglich Millionen Menschen das Leben kosten. Der resistente Malaria-Erreger ist in Südostasien weiter auf dem…
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Antibiotika-assoziierte Diarrhoe
Patienten-Broschüre für Kliniken und Arztpraxen Eine Patientenbroschüre der Deutschen Gesundheitshilfe informiert ausführlich über Durchfall durch Antibiotika. Sie erklärt Ursachen und Risiken und kann von Kliniken und Arztpraxen kostenlos angefordert werden. Nebenwirkungen von Antibiotika gefährden die Compliance Seit der Entdeckung von Penicillin im Jahre 1928 hat die Forschung eine Vielzahl an antibiotisch wirksamen Substanzen entwickelt. Ärzten in Klinik und niedergelassener Praxis ist es dadurch möglich geworden, eine Vielzahl an bakteriellen Infektionskrankheiten erfolgreich zu behandeln. Eines ist jedoch allen Wirkstoffen gemein: Es können sich mehr oder weniger stark ausgeprägte Nebenwirkungen entwickeln. Viele Patientinnen und Patienten haben deshalb Bedenken. Sie reduzieren die tägliche Dosis oder setzen das Arzneimittel ab, ohne Rücksprache mit dem Arzt zu halten. Neben einer Gefährdung des Therapieerfolges wird hierdurch insbesondere das wissenschaftlich und gesundheitspolitisch zunehmend diskutierte Problem der Bildung von Resistenzen verschärft. Unverträglichkeiten im Gastrointestinaltrakt Neben allgemeinen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Appetitlosigkeit und Blähungen klagen bis zu 25 Prozent der Patienten über eine Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (AAD). Dies insbesondere bei der Anwendung von Breitbandantibiotika, die einen erheblichen Einfluss auf die physiologische Darmflora nehmen können. In der Folge kann sich das Bakterium Clostridium difficile mitunter unkontrolliert vermehren und im weiteren Verlauf eine pseudomembranöse Colitis auslösen. Durchfall durch Antibiotika wird als besonders unangenehm empfunden und ist als eine der Hauptursachen für den frühzeitigen Abbruch der Therapie zu nennen. Hinzu kommt, dass unerwünschte Wirkungen oftmals schon wenige Stunden nach der ersten Einnahme auftreten. Dies kann erschwerend dazu beitragen, dass das Arzneimittel nicht den Vorschriften gemäß angewendet wird. Broschüre für Patienten und Angehörige beantwortet wichtige Fragen Die neue Broschüre ‚Durchfall durch Antibiotika‘ informiert ausführlich, verständlich und auf aktueller wissenschaftlicher Grundlage. Patienten erfahren, worauf sie bei der Einnahme antibiotisch wirkender Arzneimittel achten sollten, wie Durchfall entsteht und welche Möglichkeiten es gibt, die Verträglichkeit im Magen-Darm-Trakt zu verbessern. Die Broschüre wird von der Sektion Magen und Darm der Deutschen Gesundheitshilfe zur Begleitung der ärztlichen Tätigkeit sowie zur Unterstützung der Compliance zur Verfügung gestellt. Interessierte Kliniken und Arztpraxen können 20 Exemplare anfordern: Deutsche Gesundheitshilfe - Ärzte-Service, Stichwort: Durchfall, Postfach 940303, 60461 Frankfurt am Main. Bitte einen mit EUR 1,45 frankierten und adressierten Rückumschlag (DIN A4) beilegen. Weitere Informationen zum Thema auf www.gesundheitshilfe.de
Quelle: Beardmore, R. et al.: “When the most potent combinations of antibiotics select for the greatest bacterial load: the smile-frown transition”, PLoS Biology, 23. März 2013;
Ein Antibiotikum am besten
Mathematische Berechnungen bestätigen, dass Resistenzen bei der Kombinationstherapie besonders schnell auftreten können. „Langfristig gesehen ist daher der Einsatz nur eines einzigen Antibiotikums effizienter“, schlussfolgert Prof. Robert Beardmore, Leiter der Studie an der Universität Exeter. Therapien würden oft mithilfe von Kurzzeitexperimenten in effizient oder nicht-effizient eingestuft. „Evolution, also die Fähigkeit der Krankheitskeime, sich anzupassen, wird dabei ignoriert“, so Schulenburg weiter. „Das ist offensichtlich ein Fehler.“ Antibiotikaresistenzen treten zunehmend bei verschiedensten Krankheitserregern auf. Sie stellen eine enorme Gefahr für die Bevölkerung dar, da die resistenten Keime kaum noch medikamentös zu bekämpfen sind. (im)