Schönes Rudern, schnelles Rudern?
ESSEN, 04. Juni 2013
Bevor sich die PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) in die diesjährige “Sommerpause” verabschiedet, geht es nach Rüdersdorf: “RBL is coming home” sozusagen, stehen doch Mannschaft und Fans der kleinen Gemeinde, die sich geografisch – vom Baldeney aus gesehen – hinter Berlin befindet, für RBL-Leidenschaft pur.
Essens Bundesliga-Ruderinnen sind bereit. Nach etwas beim Saisonstart in Frankfurt kommt das Idyll Kalksee gerade recht. Zwar verwandelt sich der beschauliche Kalksee “wenn die RBL in der Stadt ist” für einen Tag in eine von Deutschlands eindrucksvollsten Wasser-Arenen, trotzdem dominieren die Natur und vor allem die Ruhe in Rüdersdorf.
Im letzten Jahr konnte sich die Ruhrachter-Crew nach vergeigtem Zeitlauf vor dieser Kulisse noch um fünf Plätze nach vorne fahren. “Nach vorne fahren” könnte auch das Motto für den Besuch in Rüdersdorf in diesem Jahr sein.
In Frankfurt gelang zwar nicht, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Dennoch: keine Mannschaft ruderte technisch sauberer über die stehende Welle des Schaumain-Kanals. Aber im Ruder-Sprint jedoch ist schön eben nicht gleich schnell, wie die Essenerinnen in Frankfurt nicht zum ersten Mal auf die harte Weise lernen sollten. Der Ruf des “Schönruderns” eilt dem Ruhrachter vorraus.
In Rüdersdorf will sich die Essener Crew dieses Stigmas entledigen: “Unsere Taktik ist ungewöhnlich, aber einfach: die Crew wird jedes Rennen bis zum letzten Schlag angreifen. Dabei wollen ausdrücklich nicht “schönrudern”, sondern schnell!” Kein Widerspruch.
Coach Andreas Brinck schickt dafür folgende Besetzung ins Rennen: K.Rüter, L.Angenendt, N. Hentschel, S. Orlowski, A. Broders, K. Schürmann, K. Schröder, A. Seis und Steuerfrau L. Kempen und der Coach verrät: “Aus dem Training der letzten Wochen bei Regen, Wind und Welle auf dem Baldeneysee weiß ich: die können auch dreckig!”
In diesem Sinne: Ruhrachter - Glück auf!
mehr Informationen zur flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL): www.ruder-bundesliga.de











