Ohne Touristen kein Ladensterben?
(Quelle: cima, Einzelhandelskonzept Fortschreibung, 2022)
Das wurde mir in den letzten Jahren von verschiedenen Stellen bestätigt: Die Kaufkraft der Starnberger Bürgerinnen und Bürger reicht allein nicht aus, um all die gewünschten Geschäfte am Leben zu erhalten.
Starnberg ist in jedem Fall auf Kaufkraft "von außen" angewiesen.
Aufgrund der "Begrenzung" durch den See und "eingekesselt" von München, Weilheim und Wolfratshausen ist das Potential der Kaufkraft durch Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung durchaus begrenzt.
Die "Begrenzung" durch den See bietet aber Potential für eine zusätzliche Kaufkraft durch (Tages)Touristen. Und damit meine ich nicht die Münchner, die mit dem Auto nur zum Baden an den See kommen.
Wer sich in Starnberg dafür ausspricht "Starnberg nur den Starnbergern", darf sich dann später auch nicht wundern, wenn sich unsere Stadt in den nächsten Jahren zu einer reinen Schlafstadt entwickelt.
Zur Erinnerung: Die Steuereinnahmen einer Gemeinde bestehen im Wesentlichen aus den gedeckelten Anteilen an der Einkommensteuer der Einwohner von deren gedeckten Einnahmen und den nahezu vollständigen Gewerbesteuern unserer Gewerbetreibenden und Einzelhändler.












