Spürst du es nicht?
Das Feuer in mir,
das mich verzehrt.
Spürst du denn nur die Kälte,
die mich umgibt,
gleich einer schützenden Mauer?
Siehst du sie nicht?
Die Verzweiflung
in meinen Augen.
Siehst du denn nur das Lächeln,
das ich trage,
wie eine Maske?
Hörst du sie nicht?
Die stummen Schreie
meines Herzens.
Hörst du denn nur das Lachen,
ohne dahinter die
Trauer zu entdecken?
Schmeckst du sie nicht?
Die salzigen Tränen,
die ich jede Nacht vergieße.
Schmeckst du denn nicht einmal
den metallenden Geschmack
frischen Blutes?
Riechst du sie nicht?
Die Spuren
all der qualvollen Nächte.
Merkst du nicht,
was mit mir passiert?
Der Mantel,
der mich umgibt
versteckt meine Gefühle.
Wirst du sie je ergründen,
mir helfen können?
Spürst du den Zerfall denn nicht?