Geolitico: Ein grüner Stadtrat fordert, Kriminalität durch „Schutzsuchende“ zu thematisieren. Denn sonst könnten die Schutzsuchenden künftig mehrheitlich andere sein. Wir erleben hier am Bahnhof Tag für Tag, wie unser Rechtsstaat vorgeführt wird. Wie am helllichten Tag Drogengeschäfte abgewickelt werden, die keiner ahndet. Wie Drohungen und Beleidigungen ausgesprochen werden, die keinen zu interessieren scheinen. Wie wir hart arbeiten, um das Geld zu erwirtschaften, mit denen sich solche Subjekte dann auf unsere Kosten die Dröhnung geben.“ Das ist nicht etwa der wütende Ausbruch eines rechten Stammtisch-Bürgers oder, wie von grün-linker Seite oft ironisch in Anführung gesetzt, eines „besorgten Bürgers“, der, so die Unterstellung der wackeren Wächter der richtigen Einstellung, seine neorechte rückwärtsgewande Gesinnung als Sprechen im Interesse der Allgemeinheit tarnen will. Hier hat der Stadtrat der Grünen aus dem württembergischen Balingen, Peter Seifert, seines Zeichens Bahnhofsbesitzer, einmal seine Wut herausgelassen. Veröffentlicht wurde dieser Leserbrief am 15.12.2017 in der Tageszeitung „Schwarzwälder Bote“.[1] „I kill you“ Der Anlass war, dass am von Seifert betriebenen Bahnhof Balingen, in dem es ein Café gibt, aber auch Veranstaltungen aller Art stattfinden, „ein angetrunkener Asylbewerber“ randaliert hatte. Dieser wurde zwar von der Polizei zur Aufnahme der Personalien abgeführt, machte aber dann nach einer Dreiviertelstunde am Bahnhof da weiter, wo [...] http://dlvr.it/Q6rKqL