Waffenhalter – Schwertscheide groß Epic Armoury EUR 64,90Angebotsende: Freitag Jul-15-2016 16:54:21 CESTSofort-Kaufen für nur: EUR 64,90Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen View full post on

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Waffenhalter – Schwertscheide groß Epic Armoury EUR 64,90Angebotsende: Freitag Jul-15-2016 16:54:21 CESTSofort-Kaufen für nur: EUR 64,90Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen View full post on
Waffenhalter – Schwertscheide groß Epic Armoury EUR 59,90Angebotsende: Donnerstag Mär-17-2016 15:54:21 CETSofort-Kaufen für nur: EUR 59,90Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen View full post on
Orl – Kostüm Zubehör Schwertscheide 50cm Karneval Fasching EUR 8,90Angebotsende: Mittwoch Apr-13-2016 19:47:25 CESTSofort-Kaufen für nur: EUR 8,90Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen View full post on
Da kann man sich nicht beschweren - vor dem Trocknen schön ausstreichen und die Erhebungen zeichnen.sich perfekt ab. Jetzt: Farbe! #scabbard #sword #scabbardmaker #schwertscheide #medievalcraft #leathercraft
Lederteile für eine Schwertscheide
Diesmal zu Gast: Ein schottisches Claymore (im Volksmund immer auch mal gern als 'Braveheart-Schwert' verunglimpft).
Remnants of a medieval scabbard (probably 14th century)
This scabbard is currently at display at the Rothenburger Reichsstadtmuseum, where I took this photo. I unfortunately don't know it's origin and age for sure, but I guess the shown plaque maybe associated with it, so it would be from the 14th century. You can see it's inner setup: thin wooden core, several, broad risers made with loops of string and a thin leather covering, which lacks any tooling. The scabbards mouth is covered in very ornate silver metalwork.
For further information about tooled/nontooled scabbards, take a look at this ongoing discussion at myArmoury.com.
Making a scabbard (Part 9): Glueing the fabric onto the core
Das Bekleben des Holzkerns der Scheide ist immer eine große Sauerei: der Knochenleim klebt wie die Hölle - vor allem an den Fingern. Dazu kommt, dass er sehr schnell gerinnt und wieder fest wird, sobald er abkühlt. Daher ist es ratsam sehr schnell zu arbeiten.
Zuerst muss der Knochenleim für rund 2 Stunden einweichen. Dazu nehme ich eine Mischung von 1:1 Knochenleimperlen und Wasser. Danach wird er im Wasserbad unter Rühren erwärmt. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen und sollte 65° Celsius nicht übersteigen, da sonst die Klebkraft des Leims leidet. Der Leim sollte keine Bröcken mehr enthalten und die Konsistenz von Honig haben. Ist er zu dünn, einfach ein paar weitere Perlen darin auflösen. Ist er zu fest, Wasser nachschütten.
Bevor man klebt, sollte man den Leinenstreifen testweise um die Scheide wickeln, um ein Gefühl für den Faltenwurf (die Scheide verjüngt sich!) zu bekommen. Normalerweise kann man die Falten während des Klebens durch Ziehen und Dehnen des Stoffes gut ausgleichen und den Streifen direkt Kante an Kante kleben.
Der Knochenleim wird dünn auf das Leinen und den Holzkern aufgetragen und dann fest angedrückt. Den Anfang kann man mit einer kleinen Klemme finxieren, der Leim trocknet jedoch rasch. Das Leinen wird zügig verarbeitet und dabei um die Scheide gewickelt.
Kritisch ist die Spitze der Scheide. Dort kommt man mit Ziehen und Dehnen nicht mehr weiter. Am besten versucht man es so gut wie möglich zu kleben, faltet dann den überschüssigen Stoff und schneidet ihn plan entlang der Scheide ab. Eventuell muss dann an den Schnittstellen noch etwas mit extra Leim nachgearbeitet werden.
Generell sollten alle jetzt noch sichtbaren Spalten oder Vertiefungen mit Leim (am besten mit dem Finger) nachgearbeitet werden. Später sieht man jede Delle oder Unregelmäßigkeit unter dem Leder!
Man sollte das Leinen aber auf keinen Fall komplett mit Leim tränken. Das wird leider in verschiedenen Anleitungen geschrieben, macht aber eine riesen Sauerei. Außerdem besteht die Gefahr, dass das feucht aufgezogene Leder später mit diesem Leim verklebt. Insbesondere wenn man plant später Riemen durch den ledernen Scheidenbezug zu ziehen, ist das dann sehr ärgerlich.
Ist alles fertig sollte die Scheide an einem luftigen, dunklen Ort mindestes 24 Stunden lang trocknen und aushärten, bevor letzte Unebenheiten mit Schleifpapier oder Messer entfernt werden. Tipp: den Leimrest in ein flaches Gefäß geben und eintrocknen lassen, danach zerkleinern. Ist er schnell genug durchgetrocknet, kann er ohne Probleme wieder aufgekocht werden. Er darf nur keinen Schimmel ansetzen!
Next Project in line: A late 15th century scabbard
Für meinen Harnisch benötige ich jetzt noch einen Schwertgurt mit Scheide für mein langes Schwert. Der Aufbau wird grundsätzlich genauso erfolgen, wie für die Schwertscheide meines Einhänders. Einiges an Material habe ich dafür schon zusammengetragen, doch bisher war noch unklar, wie ich die Scheide am Gürtel befestigen werde. Eine Möglickeit, die ich derzeit von Holger Ratsdorf prüfen lasse, ist, sie über zwei Lederriemen von 1,5 cm Breite an Schnallen mit Ösen einzuhaken. Der Vorteil: das Schwert kann sehr schnell abgegürtet werden, ohne den Schwertgurt an sich zu lösen.
Das vorliegende Bild stammt aus einem Thread des myArmoury-Forums, der sich mit genau dieser Schwertaufhängung beschäftigt. Bis Ende des 15. Jahrhunderts hat diese Schnallenform Verwendung gefunden. Später änderte sich die Schnalle dahingehend, dass die Öse quer zur Schnalle angebracht wurde. Solche Schnallen wurden auch als Aufhängung für Taschen und Beutel verwendet.