Sebastian Goder und Luis Tielmann — Vater und Sohn
Beweisstück Nummer 1
Sebastian und Franz freunden sich an, nachdem sie im Sportunterricht Dehnübungen (!) machen müssen. Während Sebastian total unsportlich ist, macht Franz Übungen vor. Franz ist ein bisschen der Sami in der Geschichte. Wie sein Dad freundet sich Luis also mit dem Sportübungen-Vormacher an.
Beweisstück 2
Franz und Sebastian finden die Lagerhalle fast so wie Minderjährige Pornos auf AO3. Darin finden sie so einiges.
Mit einer Perücke bewaffnet spielt Sebastian, Sohn eines Beleuchters beim Theater, sowohl Romeo als auch Julia:
Demgegenüber steht Luis, der sich selbst in der ersten Folge der 29. Staffel ein imaginäres Messer ins Herz stößt und hintüber fällt - oder eins von beidem. Während Sebastians Theaterabstimmung immer mal wieder eine Rolle spielt. Er zitiert auch gerne mal Schillers „Bürgschaft“, wenn es ihm in den Kram passt.
Beweisstück 3: Der Flipper-Automat
Wenig später in Folge 82 finden die beiden einen Flipperautomaten. Quasi die Moodbox 1.0.
Denn Sebastian sagt:
„Super! Haste mal ne Mark?“
… und lässt damit andere Leute für den Kleingeldmechanismus blechen. Super Vorbild, DAD.
Franz knackt später den Kleingeldmechanismus und macht sich kurzerhand strafbar, na ja, fast. Er ist ja noch nicht strafmündig. Trotzdem: Auch der Siefvater ist kein gutes Vorbild. Im Übrigen kommt Sebastian erst dann drauf, als sie beide schon ihr ganzes Geld in das Teil gesteckt haben. Das ist wirklich faszinierend.
Exkurs: Kein Sebastian-Content, aber Elisabeth und das ist nah dran, gewissermaßen.
Elisabeth versucht mit anderen, diese Kandidatin von der Stelle der Erzieherin fernzuhalten:
Elisabeth: „Die Schüler treiben die Lehrer systematisch an den Rand des Nervenzusammenbruchs.“
Das muss man nur ein bisschen verändern.
„Die Queeren treiben die Zuschauer systematisch an den Rand des Nervenzusammenbruchs.“
Und schon hat man im Grunde das Serienmotto.
Ich bin mir sicher, dass ich in weiteren Folgen weitere Parallelen finde.













