What's a favourite game that you don't get to talk a lot about for whatever reason?
VOODOO VINCE MY GOAT
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What's a favourite game that you don't get to talk a lot about for whatever reason?
VOODOO VINCE MY GOAT
A Runorogi as a revenge for @sharoo~
The Little Lion Himself Watched the movie LION yesterday. The cinematography was breath taking and the colors were so mesmerizing. This is a little piece I made this morning to capture one of the moments in the film. A MUST WATCH!
Any game genres you wish you could enjoy, but don't? (Be it mechanical difficulties, vibes, anything)
Sandbox games have, admittedly, always been a bit of a blind-spot for me. I don't enjoy Minecraft, I struggle with more open worlds like Breath of the Wild's. My ADHD brain is very bad about being told "here are a million things you can do, so just choose which one you want", because the amount of choices kind of paralyze me. Ironically, despite valuing choice in games, I value being given a path.
Art Fight attack on @sharoo!
Carmen Spielmann: Immer in Bewegung
Zehn Mal ist Carmen Spielmann in den letzten zwölf Jahren umgezogen. Auch jetzt weiss sie noch nicht, wie lange sie in ihrer neuen Wohnung in der Innenstadt bleiben wird. Denn für die 30-Jährige bedeutet Umzug nicht Stress, sondern vor allem Veränderung.
«Stillstand ist für mich eigentlich nie eine Option. Ich bin immer in Bewegung – beruflich und privat, ohne dabei rastlos zu sein.»
Carmen ist die Geschäftsführerin von Sharoo. «Das Schweizer AirBnB für Autos», wie sie sagt. Carmen hat die Firma mit ihrem Team aufgebaut. CEO wurde sie mit 27 Jahren. Neun Jahre zuvor hat sie sich nach der Matura gegen ein Studium entschieden. Schliesslich brauchte sie Geld, um ihren lang gehegten Wunsch zu erfüllen: Sie wollte Fallschirm springen.
«Weil es mir meine Eltern nicht erlaubt haben, musste ich mit dem Fallschirm springen warten, bis ich volljährig war. Es war jedoch ein teures Hobby und bedeutete, dass ich mir eine Arbeit suchen musste. Das war aber eigentlich nicht schlimm. Ich habe nämlich bald gemerkt, dass arbeiten mir viel bedeutet.»
Carmen füllte im ersten Job in einer Bank Steuererklärungen für Kunden aus. Vier Jahre nach ihrem ersten Arbeitstag wurde sie befördert. So war sie bereits als 22-Jährige für ein rund 10-köpfiges Team mitverantwortlich.
«Meine Arbeitskolleginnen und –Kollegen waren alle unterschiedlich alt. Manche haben mich am Anfang nur schwer akzeptiert. Das war für mich damals schwierig. Ich habe es persönlich genommen. Heute sehe ich solche Widerstände gelassen. Ich weiss, dass nicht alle Fan von mir sein müssen und habe nicht mehr den Anspruch, es allen recht zu machen.»
Obwohl Carmens Karriere gut lief, erfüllte sie die Arbeit bei der Bank nicht mehr. Sie kündigte deshalb ihre Stelle und ging einige Wochen Fallschirmspringen. Danach meldete sie sich in einem Personalbüro. Dieses vermittelte ihr eine Stelle als Assistentin der Geschäftsleitung von M-Way – das Unternehmen, aus dem Sharoo später entstehen sollte.
«Natürlich war das auf dem Papier nicht der ideale Karriereschritt. Aber das kümmerte mich damals nicht, weil mir das Umfeld und die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit gefiel. Schliesslich wurde ich bereits nach drei Monaten befördert – und bin heute Chefin eines neuen Unternehmens. Ich bin überzeugt, dass wenn man etwas möchte, man Gas geben und Widrigkeiten in Kauf nehmen muss – wie zum Beispiel ein Arbeitstitel, der einem nicht passt oder einen zu tiefen Lohn.»
Carmen erzählt, dass es ihr immer wichtig war, im Job weiterzukommen. Sie ist allerdings der Meinung, dass oft eine zu romantische Vorstellung herrsche:
«Ich sage immer: „Get Shit done“. Manche denken, dass man befördert wird und dann gute Arbeit leisten muss. Aber das reicht oft nicht aus, wenn man als junger Mensch schnell vorwärts kommen will. Man braucht ein gewisses Mass an Demut und muss einfach die Arbeit erledigen, die erledigt werden muss. Und darüber hinaus noch mehr. Denn gute Arbeit zahlt sich aus, darauf habe ich immer vertraut. Ich hätte etliche Ausreden, weshalb ich nicht Karriere machen könnte: Ich bin jung und habe nicht studiert. Ausserdem gibt es immer noch Verantwortliche, die Frauen in führenden Positionen gegenüber kritisch sind.»
Auf Veranstaltungen ist Carmen oft die jüngste und oft auch eine der einzigen Frauen. Über diese Tatsache mache sie sich aber kaum Gedanken, sagt sie. Sie sieht sie sogar als Vorteil.
«Wenn ich an einer Veranstaltung mit achtzig Männern die einzige Frau bin, dann falle ich automatisch auf. Das ist doch eigentlich super. Man muss immer seine Position verstehen und seine Vorteile darin sehen. Aber häufig ist es leider so, dass sich Frauen weniger zutrauen. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich Frauen fördere und unterstütze.»
Carmen ist unter anderem Mentorin bei «Frauenarbeit». Diese Initiative wurde vor einem Jahr von Regula Bührer Fecker und Judith Weber Günter ins Leben gerufen. «Frauenarbeit» unterstützt junge Frauen, schneller und erfolgreicher im Berufs starten zu können.
«Ich unterstütze bei ganz unterschiedlichen Anliegen. Aber auch wenn ich Ratschläge und Empfehlungen geben kann, so ist es immer die Person, die schlussendlich die Entscheidungen trifft. Ich kann aber beraten und meine Erfahrung teilen.»
Auch bei ihren Entscheidungen war sich Carmen nicht immer sicher. Als ihr der Job als CEO bei Sharoo angeboten wurde, brauchte sie einige Tage Bedenkzeit. Sie leitete damals das Unternehmen bereits vorübergehend und wusste, wie intensiv diese Aufgabe ist.
«Als ich schliesslich zusagte, konnte ich zwei Wochen kaum schlafen. Ich war so überwältigt von der Verantwortung. Ich habe dann mit Freunden in ähnlichen Situationen gesprochen und einen Weg gesucht, wie ich mit dem Druck umgehen kann. Heute achte ich auf eine Balance: Ich ernähre mich gesund, pflege meine Hobbys und mein Umfeld. Auch gehe ich sehr gerne auf Reisen.»
Unter dem Jahr erholt sie sich immer wieder auf kurzen Wochenendtrips in Berlin, Lissabon und anderen europäischen Städten. Schnappschüsse von diesen Reisen postet sie später auf Instagram.
«Ich poste selten Alltagssituationen oder aus der Schweiz. Ich lade eigentlich nur Bilder von meinen Reisen und Ausflügen auf Instagram hoch. Manchmal miete ich übers Wochenende ein Auto bei Sharoo. Ein eigenes Auto habe ich mittlerweile nicht mehr. Als ich 20 Jahre alt war, kaufte ich mir einen silbrigen Fiat mit getönten Scheiben. Mit diesem Wagen haben wir auf für Sharoo viele Tests gemacht. So haben wir zum Beispiel an der der Sharoo Box getüftelt. 2014 habe ich ihn schliesslich verkauft und bin seither mit Sharoo unterwegs.»
Die meisten Kunden von Sharoo wohnen in der Stadt und sind zwischen 25 und 45 Jahre alt. Sie brauchen ein Auto für all jene Einkäufe, die sie nicht mit dem Fahrrad oder dem ÖV erledigen können. Oder sie möchten einen schönen Ausflug machen.
«Das haben wir am Anfang eindeutig unterschätzt: Viele Personen mieten die so genannten Fun Cars – also zum Beispiel den Porsche oder den Tesla und machen damit Ausflüge.»
Sharoo will in diesem Jahr noch bekannter werden und weitere Kleinunternehmen und Siedlungen als Kunden gewinnen. Carmen will ihre Erfahrungen aber auch ausserhalb von Sharoo einfliessen lassen – und sie möchte noch mehr Erfahrungen in der Molekularküche sammeln.
«Ich liebe es zu kochen. Ich kann mich stundenlang in der Küche aufhalten und mich mit Menüs auseinandersetzen – ich bin ziemlich perfektionistisch. Aber wenn es mal schnell gehen muss, koche ich am liebsten ein Curry. Das könnte ich wirklich jeden Tag essen.»
Eva
Listen & Vibe
SHAROO Da Da Da steht dein Auto (feat. Stephan Remmler)