Ich hab da mal ein bisschen lange nix mehr geschrieben....
Oh Junge….
Es ist schon so lange her, dass ich das letzte Mal was geschrieben habe, dabei ist so ultra viel passiert….
Ich hoffe ihr nehmt‘s mir nicht übel, schließlich war ich ja die letzten 3 Wochen zu Hause ;)
Neben dem üblichen Trara und den Vorbereitungen für den vielleicht irgendwann mal kommenden Winter mussten wir bereits zweimal Abschied nehmen:
Von Schnucki, der weißen Ziege, von der ich ganz am Anfang mal ein Bild gepostet habe
Von Toni, dem wohl frechsten und putzigsten Schaf im Wildpark W’nohe
Über die Trauer hinweg half uns wohl das Großprojekt Mehrzweckhalle, welche wir um Zeitraumen von NUR 4 Wochen unter Einsatz von Mensch und Maschine mal eben schnell umgestrichen haben.
Zwischendrin gab’s auch noch BiWos und Seminare en masse, jeder war mal dran, was dazu führte, dass wir den kompletten November durchgehend nur zu viert wahren, irgendwer war immer weg…
Und dann gings auch schon auf Weihnachten zu…
Die Arbeitstage wurden kürzer, die Zahl der Sonnenstunden sinkt ja eh permanent, ich durfte das erste Mal hier oben Schnee schieben und und und ….
Netterweise gab‘s ein wenig Abwechslung durch zwei Trips nach Wiesbaden, einmal zum Sprechertreffen und ein weiteres Mal zum Stammtisch der Seminargruppe…. Schee wars J
Meinen Urlaub verbrachte ich dann mit dem Wiedersehen von Freunden und unmenschlicher Langeweile am zweiten Feiertag, turbulenten Gerüchten und was daheim halt sonst noch so anfällt.
Aber ich muss gestehen:
W’nohe, ich hab dich vermisst!
Was war schön, am Montag wieder hin zu fahren und es hat sich einfach richtig angefühlt, wodurch ich einfach mal zu dem Schluss kommen möchte: Die ganze Aktion FSJ ist wohl eine der klügsten Entscheidungen meines bisherigen Lebens.
Diese Erkenntnis wird vor allem von dem bestätigt, was ich in den drei Tagen über Silvester hier erleben durfte:
Zwischen Jurten-Hopping (das wird bestimmt ne neue Tent-Sportart* !), viiiiiiiiiiiiel Hopfenblütenschorle und Lagerfeuer kam es zu sehr intensiven Begegnungen, lustigen Nonsens-Aktionen ( wer singt denn heute noch den Richtigen Songtext? DIRK reicht vollkommen aus! ), einem grandiosen Jahreswechsel mit viiiiiiiiiel vergorenem Traubensaft, beste Wünsche fürs neue Jahr von wildfremden Personen ( aber hey, wir sind doch alle Pfadfinder ), Katerstimmung und gelegentlichen „Boah siehst du scheiße aus“.
Worauf ich aber eigentlich hinaus will:
Silversternohe hat mir noch einmal ganz klar gezeigt, was Pfadfinden bedeutet:
„Ich hab zwar keine Ahnung wer du bist, aber ich find dich trotzdem toll!“
Man trifft 100 Menschen, die man im Leben vorher noch nie gesehen hat, aber man feiert ausgelassen miteinander, als würde man sich schon ewig kennen…. Wenn das nichts mit pfadfinderischer Mentalität zu tun hat, studiere ich Physik, dass verspreche ich euch!
Und nun, falls es überhaupt jemand bis hier hin geschafft hat, wünsche ich euch allen ein gesegnetes Jahr 2014, ich wünsche euch von Herzen nur das Beste, auf das ihr das erreicht, was euch wichtig ist.
In diesem Sinne:
Gut Pfad, wir sehen uns in W‘nohe
*Anm.d.R: ich weiß, dass der flach kommt ;)







