smart kid camp?
well, its called DECATS andu either have to get really good grades or be talented. i was really good at art in middleschool, my grades where ok i guess but thats because i have problems and wasnt medicated correctly
seen from United Kingdom
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Sri Lanka - Smelly the dog
Vor einigen Wochen begegneten wir auf einer Seitenstrasse einem aengstlichen, verstossenen, schmutzigen, schwarzweissen Hund. Er wedelte ganz heftig mit seinem Stummelschwanz (wer auch immer ihm diesen abgeschnitten hat, schlechtes Karma fuer dich!) und folgte uns den ganzen Weg runter zur Strasse zum Shop und zurueck. Wenige Tage spaeter fand uns dieser Hund erneut und schliesslich lief er uns bis zu unserem Haus nach. Das Universum fuehrte uns wohl zusammen. Dieses kleine Haeufchen Elend konnte unmoeglich wieder alleine gelassen werden und so nahmen wir uns seiner an. Wir wuschen ihn mit Flohseife, fuetterten ihn, ueberschuetteten ihn mit Liebe und Streicheleinheiten und von da an wurde er unser Wachhund mit glaenzendem Fell dank frischer Eier jeden Morgen. Trotzdem konnten wir uns nicht von seinem Namen trennen: Smelly. Oder Smellster. Oder Sir Smell-a-lot. Oder Smellybelly. Er hoerte auf jeden seiner Namen und ist definitiv der Hund mit den meisten! Dazu gesellten sich zudem Boots (wegen seiner weissen Pfoten), Crusty, Rusty und Matey. Wobei Matey sich nie durchgesetzt hat. Natuerlich nicht. Smelly wird es immer bleiben.
Smelly war der wohl gluecklichste Hund der Welt, wenn man bedenkt, dass ihn vorher niemand wollte, er immer weggeschickt und mit Steinen und Tritten attackiert wurde und ihn danach fuenf Leute umsorgten und verhaetschelten.
Es brach uns das Herz, dass wir ihn bald zurueck lassen mussten. Wer weiss, ob er sich alleine gegen das Hunderudel – angefuehrt von Rufus aka Cojones – durchsetzen konnte, das das Dorf beherrscht. Ich haette ihn sofort mitgenommen aber ich habe ja keinen festen Wohnsitz. Dieser Hund war ein kleines Wunder und ich glaube selbst Smelly konnte nicht recht begreifen, wie viel Gutes ihm widerfahren war. Er entwickelte sich langsam zu dem Hund, der er wohl immer sein wollte. Er tollte im Garten herum, wurde ein bisschen frech aber auch sehr mutig und stolz. Er bellte jeden fremden Hund fort, der sich seinem neuen Revier naeherte, war aber gleichzeitig total verschmust und genoss jede Streicheleinheit. Wir ueberlegten bereits, ob wir ihm ein Halsband kaufen sollten um zu zeigen, dass er kein einfacher Strassenkoeter (mehr) war sondern ein richtiges Zuhause hatte. Da aber in Matara keine erhaeltlich waren, begnuegten wir uns mit einem Ball und einem Knochen fuer den kleinen Helden. Oh er liebte den Knochen. Und er liebte es, mit alten Socken zu spielen. Er genoss sogar da woechentliche Flohbad. Als wir Filme schauten sass er auf der Veranda und streckte seinen Kopf ins Wohnzimmer um mitzuschauen. Dann setzte er diesen Blick auf, dem keiner widerstehen kann, wie der gestiefelte Kater in Shrek. Das brachte mein Herz jedes Mal zum Schmelzen und ich musste raus und mit diesem Hund schmusen. Wenn wir das Haus verliessen lief Smelly voraus um zu demonstrieren, ‘ja, das ist mein Clan!’.
Doch dann eines Tages nachdem er mit mir zum Shop runter spazierte, verlor sich seine Spur zwischen der Hauptstrasse und einem der Restaurants. Ich dachte noch, dass dies vermutlich besser so sei, der Abschied aller kam immer naeher. Er blieb vier Tage verschollen und wir redeten uns in starken Momenten ein, es gehe im gut, er sei bei seinen eigentlichen Besitzern und in schwachen er koenne von einem Bus ueberfahren, von einer Schlage gebissen oder von der Hundegang ueberfallen worden sein. Es nuetzte alles nichts. Wir mussten uns damit abfinden, Smelly nicht mehr wieder zu sehen. Doch dann geschah etwas wundervolles, drei Tage vor meiner Abreise tauchte er unvermittelt auf. Lebendig. Erneut schmutzig und seinem Namen alle Ehre machend aber trotzdem lebendig. Die Freude war riesengross. Erst mal wurde gekuschelt und Gesichter (oder auch Glatzen) wurden abgeleckt. Danach setzten wir ihn einmal mehr in die Wanne, was er sichtlich gerne ueber sich ergehen liess. Ich freute mich so sehr, den kleinen Shmock wieder bei uns zu haben, dass die Enttaeuschung die darauf folgte mich knallhart traf. Er rannte davon, wollte vermutlich irgendwo sein Geschaeft verrichten denn er hatte keinen Grund, nicht mehr wieder zu kommen, doch er kehrte nicht mehr zurueck. Danach waren wir alle davon ueberzeugt, dass seine Besitzer Wind davon gekriegt hatten, wie fuersorglich wir uns um Smelly (wie hiess er wohl wirklich?) gekuemmert hatten und ihn von da an im Haus oder Hinterhof oder Garten einsperrten. Was fuer ein trauriger Tag. Aber ich werde die Erinnerung an Smelly den Smellster immer im Herzen tragen und wer weiss, eines Tages werden sich unsere Wege in Sri Lanka vielleicht wieder kreuzen.
Nachtrag: Wie soeben freudig vernommen tauchte Smelly einmal mehr im Haus auf, als wir auf dem Weg zum Flughafen waren. Immerhin weiss er, wo er immer einen Platz haben wird.
Smellybelly the legend.