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UN fordert sofortige Beendung willkürlicher Tötungen
UN fordert sofortige Beendung willkürlicher Tötungen
Die Anti-Drogen-Kampagne des philippinische Präsidenten wird zunehmend gewalttätiger. Bereits tausende Menschen sollen getötet worden sein – darunter auch Kinder. Die UN fordert nun den sofortigen Stopp der Tötungen.
Manila, Philippinen – Die Vereinten Nationen fordern die Philippinen eindringlich dazu auf, die Gewaltspirale in dem südasiatischen Inselstaat zu beenden. Es gebe immer mehr…
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Großdemonstration für sofortige Neuwahlen in Island
Als Reaktion auf die Enthüllungen der „Panama Papers“ haben in Island erneut tausende Menschen für einen Rücktritt der Regierung und sofortige Neuwahlen demonstriert. Zwischen 5000 und 6000 Demonstranten versammelten sich nach Angaben der Polizei am Samstag auf einem Platz in der Nähe des isländischen Parlaments.
Die Demonstranten lärmten mit Pfeifen, Kanistern und Trommeln. Eine Rockgruppe nutzte einen Tieflader als Bühne und spielte „Take the Power Back“ von Rage Against the Machine. „Nachdem was diese Woche passiert ist, ist es skandalös, dass die Regierung keinerlei Bedauern geäußert hat, nichts gegen Steuerparadiese, kein Wort der Entschuldigung“, sagte die 61-jährige Protestteilnehmerin Jorun Sigurvarsdottir.
Es war bereits der sechste Tag in Folge mit Protesten gegen die Regierung. Am Montag hatten mindestens 8000 Menschen gegen die Regierung demonstriert. Für das 320.000-Einwohner-Land war dies eine historische Mobilisierung.
Islands neuer Regierungschef Sigurdur Ingi Johannsson war erst am Donnerstag offiziell in sein Amt eingeführt worden. Die Regierungskoalition hatte beschlossen, den bisherigen Landwirtschaftsminister bis zu vorgezogenen Parlamentswahlen im Herbst zum Interims-Ministerpräsidenten zu ernennen. Er löst Sigmundur David Gunnlaugsson ab, der wegen der Enthüllungen in den „Panama Papers“ sein Amt aufgeben musste.
Das weltweite Journalisten-Netzwerk ICIJ hatte in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz über Briefkastenfirmen ausgewertet, die über die in Panama-Stadt ansässige Finanzkanzlei Mossack Fonseca laufen. Gunnlaugsson geriet unter Druck, nachdem sein Name im Zusammenhang mit einer Briefkastenfirma auf den britischen Jungferninseln in den „Panama Papers“ aufgetaucht war.
Demnach hat Gunnlaugsson vor neun Jahren mit seiner jetzigen Ehefrau auf den britischen Jungferninseln eine Briefkastenfirma gegründet und dort Millionen Euro geparkt. Ende 2009 überschrieb er seiner Partnerin für einen symbolischen Dollar seinen ganzen Anteil. Er war aber schon Mitte des Jahres ins Parlament eingezogen und hatte dabei sein Vermögen verschwiegen.
Unmut erregt nun, dass Johannsson Finanzminister Bjarni Benediktsson und Innenministerin Olöf Nordal im Kabinett beließ, die beide ebenfalls in den „Panama Papers“ genannt werden. Der schwedische Fernsehsender SVT, der dem ICIJ angehört, berichtete, dass insgesamt mindestens 600 Isländer in den Dokumenten auftauchen, darunter Ex-Zentralbankchef und Ex-Industrieminister Finnur Ingolfsson.
Laut einer Umfrage der Universität Reykjavik, die am Donnerstag und Freitag vorgenommen wurde, wünschen sich 51 Prozent der Isländer Neuwahlen im Mai oder Juni. Mit einem Termin im Herbst sind demnach nur 26 Prozent einverstanden. 23 Prozent der Befragten sind dafür, dass die aktuelle Legislaturperiode erst planmäßig im Frühling kommenden Jahres endet.
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Ab dem 1. März sollen in Syrien die Waffen schweigen – geht es nach Russland. Welches Kalkül verfolgt Moskau damit, warum wird nicht eine sofortige Feuerpause gefordert? Antworten von Muriel Asseburg von der Stiftung Wissenschaft und Politik. ARD Startseite
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