MANGO reviewed on Spex.de
http://tape.spex.de/2013/12/27/review-brabrabra-mango/
Brabrabra ist eine Girl-Group aus Berlin, die sich in ihren Pop-Miniaturen sanft zwischen weirder Exotica, New Wave Sprenkseln und Power-Pop Balladen bewegt und das ganze immer mal wieder mit ein wenig räudigem Rock unterfüttert. Super Lo-Fi und -Key schlingern die neun Songs auf ihrem Debütalbum Mango zwischen Teenage-Angst (Braces) und Expat-Problemen (Passport) herum. File under: The Shaggs meet Sonic Youth mit ein wenig easy Antifolk Attitüde.
Laut eigener Aussage ist die Band in Federica Rosellini’s Wohnzimmer entstanden, die sich mit ihrem Projekt Du Champ sonst eher ausuferndend Drone-Jams widmet. Susanna und Saiko komplettieren das Trio und sind mal am Gesang, an der Gitarre oder am Schlagzeug zu hören. Saiko’s Bruder, der japanische Experimentalmusiker Tatsumi Ryusui war es, der die Band mehr zufällig aus dem WG-Wohnzimmer ins richtige Leben geholt hat: Irgendwann im Februar 2012 organisierte er ein kleines Konzert im Hinterzimmer der Ä-Bar in Berlin, Neukölln und brauchte kurzfristig einen Support Act: Die Bahnen zum Erfolg waren gelegt. Mit einem Auftritt beim Torstraßen Festival spielten sich brabrabra mitte 2013 schnell in die Herzen von ganz Berlin. Wie kann man diese Musik auch nicht mögen? Der süße Mix aus Ironie, Zynismus und schrammeligen Gitarren ist der perfekte Soundtrack zu so ziemlich allem!
Mit Kitchen Leg Records wurde auch gleich noch ein kleines, feines Label gegründet um weitere Releases zwischen Weirdo-Pop und experimentellen Wohnzimmer Jams zu veröffentlichen.
Das Album Mango kommt in einer limitierten Auflage von 60 Stück daher und ist über die Kitchen Leg Records Bandcamp Seite zu beziehen.









