Krockodil, Springbook, Strauß, Kudu und Co.
Wie versprochen kommt heute meine kurze Einführung in die Welt des afrikanischen Essens. Naja Welt ist wahrscheinlich sehr stark übertriegen, daher sage ich liebe mein Ausflug in die Geschamckswelt Afrikas. Etwas später als ursprünglich geplant sind wir also gestern ins "Mama Africa" gegangen. Einem Restaurant geschmückt wie man sich Afrika eben so vorstellt, oder so ungefähr. Sehr touristisch, aber für Praktikanten eben genau das Richtige. Was gab es auf der Speisekarte? Angeführt von vegitarischem Essen.....hahaha nein angeführt von kleinen Häppchen wie Krockodilspieße und Springbockhäppchen über Lamm und Curry gab es als "Apetizer" eigentlich alles. Das habe ich mir jedoch nicht bestellt. Für mich hieß es, obwohl ein traditionelles T-Bone Steak ebenfalls im "main-course" stand, die Grillplatte. Wie ihr der Überschrift sicher entnehmen könnt habe ich auch genau dies gegessen. UND ich muss sagen, anders als in China, hat es mir echt gut geschmeckt. Kommen wir nun zur einzelnen Geschmacksbewertung. Fangen wir mit Krockodil an.... Während meine Mitmenschen und ihre ungehobelten Geschmacksnerven was Fleisch betrifft Kockodil meichtfertig als eher zähes Hühnchen titulierten, so möchte und muss ich mich von dieser Aussage weit entfernen. Als "Fleischfresser" und das darf ich jetzt auch mal so sagen "Kenner", bin ich der Meinung das Krockodil seinen Eigenen, wen auch wassrigen Geschmack hat. Mit wassrig meine ich hierbei jedoch nicht Leitungswasser sondern vielmehr Tümpel, Seen oder sonstige stehende Gewässer. Dieser Geschmack gepart mit einem dem Scheinefleisch ähnlichen Nachgeschmack, beschreibt meiner Meinung nach Krockodil am BESTEN. So kommen wir zum Springbook. Wer Reh und somit Wild mag,wird Springbock........nicht unbebedingt mögen. Es hat einen wirklich sehr durchdringlichen und langanhaltenden Wildgeschmack, der selbst nach einem großen Schluck Bier noch im Mund herumschwiert. Mir schemckt es, aber nur eine bestimmte geringfügige Menge. Ein 400 gr Springbooksteak könnte ich mit bestem Willen nicht essen, was bei meiner Vorliebe zu Fleisch doch schon so einiges heißen mag. Strauß, sicherlich nicht DAS ungewöhnlichste Überhaupt, aber dafür umso leckerer! Saftig zartes Fleisch das man mit der Zunge zerdrücken kann. MEHR MEHR MEHR schreit es da aus meinen Mundwinckeln. So nun bleibt noch Kudu. Kudu ist eine afrikanische Antilopenart, die in in vielen afrikanischen Savannengebieten vorkommt. Hat die markanten ringelförmigen langen Hörner. Schmeckt nach wild, aber nur ganz ganz leicht. Man könnte es als Kreuzung aus Strauß, Wild und Rind gut beschreiben. Zart wie ein Strauß, mit geringem Wildgeschmack und saftig wie ein Rindersteak. SAU-lecker wenn man das so sagen mag. Alles in allem habe ich meine Grillplatte echt genoßen und bin wieder eine kulinarische Erfahrung reicher. Mal sehen was als nächstes auf meinem Teller landet :)