Mein kleiner Helfer. Spielt lieber mit der Kehrschaufel als mit schickem Spielzeug 😊
seen from Türkiye
seen from Australia

seen from Russia
seen from China
seen from Türkiye
seen from Russia

seen from Malaysia

seen from Latvia
seen from China

seen from Türkiye
seen from China

seen from Netherlands
seen from Russia

seen from United Kingdom
seen from Russia

seen from Malaysia
seen from China
seen from Netherlands
seen from China

seen from United Kingdom
Mein kleiner Helfer. Spielt lieber mit der Kehrschaufel als mit schickem Spielzeug 😊
Über einen Schnupfen zu sprechen, eine Sehhilfe oder einen Gehstock zu nutzen, fällt Betroffenen in der Regel eher leicht.
Doch wenn es die Blase ist, die nicht (mehr) richtig kontrolliert werden kann, so ist es für sehr viele Menschen ein schambehaftetes Thema, dass man zu verstecken versucht, sich evtl. sogar von Alltagssituationen zurückzieht.
Oft wird sich nicht einmal getraut, beim Arzt drüber zu sprechen, obgleich es oft möglich ist, Hilfe oder Linderung zu bekommen.
Auch ich bin seit 8 Jahren dranginkontinent und habe es anfangs verschwiegen. Dabei kann die Angst vor der Entdeckung sogar belastender werden, als das Krankheitssymptom selbst.
Daher setze ich mich seit länger Zeit für einen offenen und unverkrampften Umgang mit dem Thema ein. Niemand muss oder sollte sich für ein Krankheitssymptom schämen oder schlecht fühlen müssen.
Insbesondere, da es jedem treffen kann, unabhängig von Alter und Geschlecht.
Statt uns zurückzuziehen können wir uns und der Umwelt auch etwas Gutes tun und uns mit Stoffwindeln versorgen, die nicht nur Müll reduzieren, sondern auch die Haut schonen, angenehm zu tragen sind.
Doch warum werden Stoffwindeln zur Zeit trotz dieser Vorteile nur selten von Erwachsenen genutzt?
Weil es kaum bekannt ist, dass es diese Möglichkeit gibt und sich kaum jemand traut drüber zu sprechen.
Daher macht es vermutlich Sinn, Stoffwindeln als selbstverständlichen Teil des Alltags zu zeigen, drüber zu sprechen, sie mit Stolz sichtbar zu machen?
So wäre auch die Inkontinenz, so man für einen gewissem Zeitraum oder auch dauerhaft damit leben muss, viel weniger belastend.
Ich denke ein lockerer, umbelastenderer Umgang mit diesem Thema kann nur durch mehr Offenheit erreicht werden?
Um ein Umdenken zu fördern macht es sicherlich Sinn Stoffwindeln wieder bekannter und selbstverständlicher im Alltag werden zu lassen.
Wie könnte man überzeugender an Veränderungen mitwirken, als selbst nach den eigenen Überzeugungen zu leben und die Begeisterung dafür auch zu zeigen?
Selbstverständlichkeit entsteht durch gelebte Veränderung ♻️.
👉 Überraschungs‑Tipp
Wie man sieht, habe ich gestern einige Zeit damit verbracht, Windeln einzuräumen. Deshalb (und aus Spaß an der Freude) gibts heute Wickelanleitungen. Die Schubladen sind jetzt wieder gut gefüllt und werden heute noch voller werden.
Hoffentlich schaffe ich es auch, ein paar schöne Fotos vom Herbst zu schießen. Das Wetter ist so trüb, kalt und ... feierlich, dass ich es kaum erwarten kann, nachher spazieren zu gehen!
Für den Tag, wenn ich alle drei Stunden wickeln kann, genügt diese Variante. Drei 40cm Mullwindeln aufeinanderlegen und die Prefold-Faltung. Man kann das Ergebnis mit oder ohne Windelklammer verwenden. Wenn ich das Baby zum Beispiel auf einem langen Spaziergang im Tuch trage, brauche ich keine Klammer. Wenn ich es allein im Laufstall turnen lasse, dagegen unbedingt.
Als die Kleine noch ein winziges Stillbaby war, habe ich so gewickelt. Das hat immer dicht gehalten. Das Frotteetuch hält alles schön in der Windel drin. Ich habe alles so weit umgeschlagen, dass es passte. Aber auch hier muss man immer die Ränder um die Beine nach innen falten, auch beim Wollcover. Von denen habe ich sechs Stück im Wechsel verwendet. In der Zwischenzeit genügen drei.