Bildserie zum Containerdorf.
seen from Thailand
seen from China

seen from Germany

seen from Germany

seen from United Kingdom
seen from China
seen from United States
seen from China
seen from United States
seen from China

seen from Malaysia

seen from Türkiye

seen from Malaysia

seen from Australia
seen from United States

seen from United Kingdom
seen from China

seen from Malaysia
seen from China

seen from Malaysia
Bildserie zum Containerdorf.
Pragmatisches Ja gegen unwürdige Zustände am Sihlquai
Die Stadt Zürich sagt ja zum Strichplatz und damit auch ja zu mehr Sicherheit und Ordnung - mehr Sicherheit für die Prostituierten, die am Sihlquai unter unwürdigsten Bedingungen harte Arbeit verrichten und mehr Ordnung für das Quartier um das Sihlquai herum.
Die Grünen freuen sich über diese pragmatische Entscheidung der Stimmbevölkerung und sehen gespannt in die Zukunft. Mit der Einrichtung des Strichplatzes verschwindet die ausufernde Szene vom Sihlquai und die Prostituierten werden am Strichplatz bessere Verhältnisse vorfinden. Am Strichplatz wird es nicht nur Sexboxen mit Alarmknöpfen geben, sondern auch Toiletten, Duschen und einen Kaffeeraum. Aber vielleicht ist noch viel wichtiger, dass die Zuhälter dort keinen Zutritt haben und die Sexarbeiterinnen sich auf dem Stichplatz durch eine spezialisierte Frauenorganisation beraten lassen können. Noch viel erfreuter wären die Grünen jedoch, wenn keine Frau es nötig hätte, ihren Körper zu verkaufen. Aber dieses uralte Gewerbe ist Bestandteil der Gesellschaft und wir setzen uns dafür ein, dass die Prostitution unter möglichst anständigen Bedingungen stattfindet, für die Bevölkerung von Zürich, die Prostituierten und letztlich auch die Freier. Dieses Ziel ist noch lange nicht erreicht und die Zukunft wird zeigen, welche Probleme der Strichplatz entschärfen kann. Doch gerade weil der Strassenstrich in der Stadt nicht mehr gleich sichtbar sein wird, muss Zürich das Sexgewerbe und seine Auswirkungen umso genauer beobachten. Und vor allem kämpfen die Grünen weiterhin gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Fabienne Vocat, Gemeinderätin Grüne
Die Nächte der Cabiria in Zürich? Die Grünen sagen "JA" zum Strichplatz.
An der Mitgliederversammlung der Grünen der Stadt Zürich, war das aktuelle Thema "Strichplatz statt Strassenstrich" angekündigt. Eine Präsentation von Martin Waser Stadtrat von Zürich, der sich nach seinen eigenen Worten als Platzwart sieht, wird künftig die Strichplatz-Situation neu definieren. Nicht alle seine Argument haben mich überzeugt, doch sein Kontrahent von der SVP hatte dabei letztlich ein einziges Argument "zu Teuer". Was die SVP gegen die aktuelle Situation machen würde, darauf wusste der SVP Mann keine Antwort und umging die an ihn direkt gestellten Fragen.
Diese ganze Angelegenheit ist für mich voller Wiedersprüche und Unsicherheiten.
Ich gebe Daniel Leuppi nur bedingt Recht. Klar es ist nicht toleriebar im öffentlichen Raum seine Notdurft loszuwerden. Auch dürfen private Hinterhöfe, Büsche, Hauseingänge nicht als Abfallhalden genutzt werden. Waren nicht die sanitären Einrichtungen und sind diese heute noch am Sihlquai, mehr als Mangelhaft? Wollte man das Sihlquai durch die Ein-und Ausfahrt auf die Hardbrücke nicht bewusst für den Strich unattraktiv belassen? Was die Aufenthaltsbewilligung betrifft, ist seit der Personenfreizügigkeit mit einer drei monatigen Bewilligung einer der möglichen Gründe für diese Eskalation. Die Zunahme der Prostituierten ist fast unkontrolliert nach oben geschossen und die Preise für die Freier stetig gesunken. Daneben ist das Gesundheitsrisiko erheblich gestiegen. Es gibt in dieser Angelegenheit leider auch ethnische Rangfolgen und die unterste Kaste sind die "Roma". Diese können oder müssen die Preise unterbieten. Was steckt dahinter? Menschenhandel oder nur die persönliche Existenzsicherung der Frauen. Vergessen wir nicht, das jede Prostituierte einen legalen Gewerbeschein (sFr. 60.-) bezahlen muss, damit Sie den öffentlichen Raum benutzen darf. Prostituierte müssen mindestens 18 Jahre jung sein. Neu auch eine Krankenkasse nachweisen können, ein Gespräch auf dem Polizeiposten bestreiten und werden dabei registriert. Es geht laut Behörden, herauszufinden ob diese freiwillig anschaffen oder im Auftrag (für Zuhälter) arbeiten. Die Stadt unternimmt seit Jahrzehnten aus wirtschaftlichen Überlegungen alles Mögliche um sich attraktiv zu geben. Hier an dieser Stelle müssen wir daher von unserer "Partystadt" sprechen. Vordergründig scheint das kein Zusammenhang zu haben, aber wenn wir folgende Aspekte betrachten, macht es Sinn. Das gegenüberliegende Lettenbad das mittlerweile immer mehr zu einem "Zürcherischen Benidorm" verkommt, ist nicht mit der knallharten Szene der Prostitution kompatibel. Hier vermischt sich der allgemeine Privat-Verkehr, die Freier aber auch Badi & Partygänger. Zwischen dem Hauptbahnhof, dem Badeareal, der Langstrasse und dem Escherwyssplatz sind nicht nur, aber auch "Hurentouristische Auswüchse" entstanden. Am Zürcherischen Sechseläuten finden sich am meisten Prostituierte am Sihlquai? Das soll keinen Zusammenhang haben? Was ist am großen Techno-Event oder einfach an lauwarmen Sommerabenden? Die Stadt möchte das Strich-Gewerbe, in ein Gebiet das weit ausserhalb der Wohngebiete steht. Das Areal liegt zwischen der Aargauerstrasse und der Autobahn? Neben einem Asylcontainern, mit 140 Bewohnern? Auch junge Frauen und Kinder wohnen im Asylzentrum. Die einseitige Behandlung lies weiter an der Mitgliederversammlung, die Frage aufkommen ob nicht auch eine kriminalisierung der Freier anzugehen sei. Wieso müssen sich Freier nicht auch registrieren? Hier entsteht eine Haltung die durchaus zu überdenken wäre. Den die anschaffenden Frauen könnten dadurch besser geschützt werden. Selbstverständlich werden bei dieser Forderung heftigste Wiederstände entfacht. Es lohnt sich aber diesen Weg zumindest medial in Gang zu setzen. Wenn man diese komplexe Aspekte berücksichtigt, so ist das Wagnis, den Strassenstrich aufzuheben und an die Aargauerstrasse zu verlegen ein Versuch Wert. Ein seltsames und unsicheres Gefühl bleibt mir dennoch. Enea Marieni - Februar 2012 (Foto: Quelle Tagesanzeiger) Ein Interview mit Doro Winkler von der FIZ http://westnetz.ch/story/sexarbeit-ist-noch-immer-eine-diskriminierte-arbeit http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Das-Problem-wird-nur-verlagert-nicht-geloest/story/11229813