Ich sitze hier.
Ich sitze hier und frage mich warum ich noch lebe.
Ich schaue auf meine Arme auf denen sich Adern zeichnen.
Ich stelle mir vor wie eine Klinge sie durchtrennt.
So einfach.
So gefühlslos.
Bisher war immer jemand da der mich aufgehalten hat.
Jemand der mir klar machte, dass es ein Fehler ist.
Ein Fehler den man nicht rückgängig machen kann.
Man merkt, dass man im Selbstmitleid versinkt.
Man vertraut es einer Person an und bereut es, da man nicht will dass sich derjenige auch noch Sorgen macht.
Man will es beenden.
Auf der Stelle.
Anderseits gibt es diese Personen, die einem Hoffnung machen.
Personen die verstehen wie du tickst.
Sie tickten genauso wie du.
Aber sie haben es geschafft.
Rausgeschafft aus dem Selbstmitleid.
Es ist lächerlich zur Therapie zu gehen.
Schließlich hat man nichts.
Nichts das ein Grund wäre.
Andere Menschen haben schon Narben am Arm, haben einige Selbstmordversuche hinter sich.
Denen geht es schlecht, mir nicht!
Alles ist ok.
Mir geht’s super…