es ist 10:30 uhr. ich habe meine morgenroutine grad hinter mich gebracht. was gut ist, weil: ich werd immer früher fertig und prokrastiniere weniger.
ich merke aber, wie ich immer wieder auf das gleiche problem stoße: ich drücke mich vor meinen großen to-do's.
und ich weiss auch relativ gut, wieso.
mittlerweile kostet es mich unendlich viel energie, mich mit "bürokratischen" prozessen auseinanderzusetzen. besonders wenn das mit so stellen wie dem jobcenter oder anderen staatlichen ämtern zu tun hat. ich bekomme da einfach.. eine art block im gehirn.
auch finanzielle angelegenheiten setzen mich sehr unter druck und beunruhigen mich sehr. deshalb hat mein gehirn da mittlerweile eine fast schon psychosomatische macke entwickelt. da kann ich mir so hart vornehmen, das machen zu wollen, wie ich will.. ich mach's einfach nicht. selbst wenn ich dadurch negative effekte habe.
gerade betrifft es, wie gesagt, das jobcenter, aber auch schulden, verschiedene unbezahlte rechnungen und mahnungen, meine uni und prüfungsleistungen..
es nervt. übelst. und ich fühle mich machtlos. es ist ein glücksspiel. an manchen tagen mach ich halt was.. an manchen nicht. da hab ich wenig kontrolle. und das fühlt sich echt krass kakke an..
früher konnte ich das.. früher hab ich noch jeden brief direkt am ersten tag aufgemacht und versucht das zu klären. egal wie beschissen oder anstrengend der inhalt war oder der umstand, mit dem ich mich beschäftigen musste.. damals hab ich mich da gerne noch reingeworfen und mich direkt drum gekümmert. heute warte ich bis zur letzten minute. bei allem. oder mach's halt gar nicht. oder verspätet. oder sonstwas.
FICKEN, ALTER! wie scheiße-frustrierend das ist.
...
ach keine ahnung..
ich mach jetzt noch ein bischen yoga und fitness. und rauch einen.
es ist echt krass. vorgestern, nachdem ich aufgehört habe, hier meinen tag schriftlich zu "dokumentieren". hat es auch direkt aufgehört mit der "produktivität". ich habe NICHTS mehr gemacht. achso. doch: wäsche gewaschen. und staubgesaugt. das war gut. aber sonst: nichts.
gestern hätte ich fast schon wieder nen text geschrieben. das lustige ist: ich hab den in meinem kopf schon vorbereitet, also den text, den ich hier über meine gestrige tagesroutine schreiben wollte, um in die gänge zu kommen. also habe ich angefangen mit meiner routine und das schonmal in meinem kopf ein wenig "verschriftlicht" bzw. darüber nachgedacht, wie ich darüber schreiben und prahlen könnte.
so habe ich es schließlich geschafft, meine morgenroutine inklusive duschen diesmal sogar um 11:30 uhr hinter mich zu bringen. den text hab ich aber nicht geschrieben. war zu faul. oder hab's halt wieder vergessen. aber: selbst das NACHDENKEN über eine schriftliche reflektion meiner morgenroutine hilft mir dabei, diese zu realisieren.
einfach nur crazy. mein kopf. menschliche psyche. ich. meine existenz. aber so isset halt.
und jetzt kommt's: erstmal war ich fett einkaufen (davor hab ich mich auch schon seit tagen gedrückt) und dann hab ich gestern abend, einfach so, angefangen meine "harten" to-do's zu erledigen. also teilweise sachen, die schon seit ewigkeiten rumliegen, etwas "aufwändiger" sind und mich an verschiedensten stellen drücken. briefe die geschrieben werden mussten, bzw. antrage die ausgefüllt werden mussten und die ich gemieden habe, weil mir mittlerweile schon der alleinige gedanke an das jobcenter (u.a.) direkt extreme übelkeit im magen verursacht.
und heute bin ich direkt nach dem aufwachen zum jobcenter gefahren und hab die post selbst ins postfach gesteckt. weil's so dringend ist.
leider habe ich auf dem weg vergessen, noch einen anderen zweiten brief in den postkasten zu werfen, was aber nicht so schlimm ist, weil: nicht so dringend. mach ich heute noch, aber später.
gefrühstückt hab ich auch schon. jetzt muss nur noch der rest der morgenroutine durchgezogen werden.
heute kommt (vieleicht) der schlüssel für mein fahrrad, bzw. für das schloss. mein vater hat den schlüssel verloren und einen neuen machen lassen, das hat jetzt zwei wochen gedauert und heute soll der schlüssel da sein. hoffe ich zumindest. dann kann ich endlich das alte fahrrad von meinem vater aus seinem keller holen und dann gehört es mir. freue mich schon sehr. hat auch lange genug gedauert.
darauf freue ich mich auch sehr.
...
also? zähne putzen, medikamente nehmen, fitness und yoga routine durchziehen, aufräumen und duschen. jetzt ist es 9:30. ziel ist es, bis 12 uhr fertig zu sein. optimaler weise: 11 uhr. ich entspanne jetzt 'ne halbe stunde und dann versuche ich alles in einer stunde durchzuziehen. dann bin ich um elf fertig und kann wieder eine stunde chillen, um mich dann ab 12 wieder um meine to-do's zu kümmern.
so. anscheinend krieg ich nichts mehr gebacken, solange ich es nicht ausführlich und detailliert hier in diesem blog dokumentiere oder diese ganze geistekranke scheiße sonstwie strukturiert in die welt hinauskotze.
ich bin wütend. ich bin sauer. auf mich selbst. meine hände zittern. mein körper weiss nicht, wohin. unruhig stehe ich auf. laufe durch die wohnung. räume irgendwas auf. setz mich wieder vor den pc. chille kurz. rauche am joint. stehe wieder auf. räume irgendwas um. weil ich irgendwas aus dem augenwinkel gesehen habe oder weil mir wieder irgendwas eingefallen ist.
jetzt ist es 09:30, meine Wohnung ist tip-top aufgeräumt und ich plane meinen tag in meinem bulletjournal. dort steht schon: frühstücken, duschen, zähneputzen, fitness und yoga morgenroutine, aufräumen und medikamente nehmen.
aufgeräumt hab ich schon. jetzt muss ich nur noch den ganzen rest hinter mich bringen.
außerdem, zusätzlich: staubsaugen, badezimmer wischen (zumindest waschbecken und toilette) und im laufe des tages mein fahrrad von meinem vater abholen. er hat endlich den schlüssel nachmachen lassen, sodass wir das teil aufschließen können. ich bekomme sein altes fahrrad, das wirklich extrem gut ist. darauf freue ich michz schon sehr. ich möchte es einmal ganz neu lackieren, alle Teile austauschen und bischen dran rumbasteln. das teil wird das übelste raumschiff.
darauf freue ich mich sehr. auf dieses fahrrad.. das sollte ich eventuell auch mal mehr fokussieren. die vorfreude auf dieses fahrrad. könnte man eventuell nutzen, bis dahin etwas produktiv zu werden.
...
japp. und jetzt hab ich grad nochmal locker 20 minuten prokrastiniert.. und absolut nichts getan. achso. doch: 2pac poster gegoogelt. weil ich ganz kurz wirklich dachte, dass das wirklich übelst wichtig ist und ich das unbedingt tun muss. statt alles andere. wie z.B. mein gottverdammtes leben oder meinen alltag ansatzweise produktiv zu gestalten.
egal. LET'S FUCKING GO.
EINE RUNDE YOGA! DANN FITNESS! DANN BISSCHEN CORNFLAKES! DANN ZÄHNE PUTZEN! ES IST JETZT 10:06 UHR! TU ES! MACH ES! SEI BIS 12 UHR FERTIG MIT DER GOTTVERDAMMTEN MORGENROUTINE!
...
kurzen dopaminschub gehabt. plötzlich pfeifend und wie ein wirbelwind durch die wohnung gefegt. wc und waschbecken saubergemacht. dann auch noch das waschbecken in der küche. banane gegessen und dadurch den dopaminschub noch ein wenig intensiviert, aber irgendwie auch stabilisiert..
hab mir dann den zweiten joint gebaut. um 11 uhr. was blöd ist. aber ich merke: ich hab da einfach aufgegeben. zumindest grad. ich will einfach nur glücklich sein. entspannt. so weit es geht. meine gedanken vergessen. zumindest die negativen. das dumme daran ist, dass ich schon kiffe, bevor ich meine medikation einnehme. eigentlich war der plan, es mit der medikation erstmal zu versuchen.
egal..
einfach weitermachen.
...
12:00 uhr: yoga und fitnessroutine hinter mich gebracht, cornflakes gegessen, zähne geputzt, medikamente genommen. und das dopamin (?) fließt. im gehirn. ich habe fast schon.. gute laune?
bis auf's duschen hab ich meine ganze morgenroutine kurz bis 12:00 erledigt. find ich gut. duschen tu ich auch noch im laufe des tages.
dafür hat mir mein vater gerade bescheid gesagt, dass der schlüssel für das fahrrad erst am donnerstag da ist. vollkommen beschissen. wie kann man zwei wochen für nen fahrradschlüssel brauchen..? und ich freu mich seit tagen wie ein geisteskranker darauf..
egal. nicht aus der bahn bringen lassen. jetzt entspanne ich erstmal. zocke 'ne runde. und dann bleiben mir nur noch meine todos, regelmäßiges essen und fitness für heute..
mal sehn, was draus wird. aber ja, wie man sieht: mir hilft die dokumentation meiner tagesroutine.
und ich hab sowas von KEIN BOCK. auf GAR nichts. mein dopaminspiegel liegt bei minus 9000.
deshalb: schreiben.
...
so. BOCK HABEN! JETZT! du arbeitsloses stück scheiße.
...
ALSO! tagesroutine planen.
*holt den schicken wochenplaner raus, den er sich letztens gegönnt hat, startet spotify, macht nen gechillten track an und beginnt damit, seine Woche zu planen*
hier: mein wochenplan.
ich war einfach ganz normal bei rewe einkaufen, da lag dieser einzelne block vollkommen verloren an der kasse zwischen den süßigkeiten. ich hab mich so übelst gefreut, als ich das gesehen habe. genau sowas hab ich gesucht, bzw. ich bin konstant auf der suche nach so coolen to-do listen, aber dieser wochenplan ist einfach nur absolute extraklasse.
das hat sogar noch ne rückseite:
mit extra to-dos, notizen, habit-tracker und einkaufsliste.
...
also ja: genau mein ding.
ok, nice. hab grad nochmal nachgeschaut: das teil gibts für 6,99 bei amazon. und ich seh auch grad: da gibts noch andere templates, to-do listen, tagesplaner, etc., alles in dem gleichen style. ich glaub ich brauch das alles.
die marke an sich ist auch ziemlich gut. die "häfft"-produkte sind zwar manchmal etwas teuer, haben aber meist 'ne ziemlich gute quali. sind also stark zu empfehlen.
da stimmt einfach alles. die aufteilung, die farbgestaltung, die vorder- und rückseite.. das befriedigt so ünel mein adhs.
und macht mir.. bock. meinen tag zu planen.
...
so. na dann. let's go. yoga. fitness. frühstück. zähne putzen. to-dos für heute durchziehen (adhs diagnose, uni, einkaufen, jobcenter verklagen).
die letzten tage lief das mit der "tagesroutine" eher nicht so gut. hab dadurch zwar etwas aktiver sein können.. aber irgendwann verlier ich immer die motivation. am dienstag war ich sogar in der uni und hatte einen.. richtig guten tag. mittwoch hab ich dann wieder geschwänzt und mich entsprechend dumm gefühlt. ich bild mir immer ein, dass ich mich "nicht so gut fühle" und deshalb zu hause bleibe und "energie sammle". im endeffekt bin ich einfach nur am kiffen, am gammeln, videos schauen und nachdenken. damit ist aber jetzt schluss.
jetzt ist es 08:30 uhr. ich habe gerade auf leerem magen den ersten satz meiner fitness und yoga übungen gemacht.
das wetter scheint kühl zu sein, aber im gegensatz zu den letzten beiden tagen scheint heute wenigstens die sonne. das macht direkt gute laune.
meine fitness-routine lief ganz gut die letzten tage. das sollte bestenfalls heute und übers wochenende so weiter gehen.
gemalt hab ich in den letzten tagen auch wieder mehr. das war auch nice.
jetzt: frühstücken. weiter fitness und yoga machen. mal gucken, was man so erledigen könnte und dann die to-do liste organisieren.
edit (11:15 uhr): so. ich hab cornflakes gegessen, zähne geputzt, die wohnung aufgeräumt, war 11 minuten joggen und hab auch noch bischen weiter fitness und yoga gemacht. nebenbei sogar noch nen text über meine träume geschrieben und noch ein bischen was gezeichnet/gesketcht. und ne runde hearthstone gezockt. erstaunlich, was in zweieinhalb stunden alles so möglich ist.
guter tag. kann gerne so weitergehen.
bild von meiner jogging-strecke:
jetzt: duschen. pflanzen gießen. weiter gut essen, fitness und yoga machen. evtl. geh ich heute nochmal bischen joggen. das wär wirklich siiiick, wenn ich heute noch die "20 minuten joggen am tag"-einheit vollbekomme.
edit (22:30 uhr): lief ganz gut heute. gut fitness gemacht. sogar nochmal joggen gewesen. beim kumpel vorbeigeschaut. wohnung sauber gehalten. bischen gezeichnet. die kommenden tage organisiert/geplant. aber leider in sachen "große to-dos" nicht großartig produktiv gewesen. gegen abend hab ich irgendwie rückenschmerzen bekommen. hoffe die sind morgen weg.
ich bin vollkommen am arsch. deshalb jetzt: tagesroutine. erzwungen.
mein magen knurrt. ich hab keine kraft was zu essen. keinen appetit. aber "bärenhunger".
ich werde mich jetzt zwingen cornflakes zu essen.
...
ich laufe ziellos in der wohnnung rum. ich rauche am joint. gucke nebenbei "always sunny in philadelphia". mache mein bett. ordne die kissen auf dem sofa. räume die wohnung auf. gieße die pflanzen. trinke meinen tee. werfe mir meine anti-adhs/depression-pille ein. versinke in gedanken. fange plötzlich an, yoga zu machen.
dann sitz ich wieder da. vor dem pc. leer.
...
vor mir fliegt eine fliege. sie nervt mich schon seit zwei tagen. konstant fliegt sie vor meinem bildschirm rum. setzt sich auf den bildschirm. summt wieder ab. dann setzt sie sich auf meine nackte schulter. auf meinen arm. oder sonstwo hin. mit ihren ekligen füßen.
ich habe sie natürlich nicht erwischt.
grad tapste sie schon wieder auf dem bildschirm entlang.. hob ab. flog los.
und ich greife instinktiv zu. balle die faust zusammen.
ich gucke mich um.
keine fliege.
kann es sein..?
fast will ich die faust wieder aufmachen, weil ich nichts spüre, stattdessen balle ich sie noch fester zusammen und dann spüre ich ihren körper, zermalmend, in meinem handballen... ich zerquetsche sie.
ich öffne die hand. und da ist sie. die fliegenleiche.
...
dikker.. ich bin der drunken master. bekifft ne fliege mit der bloßen hand fangen. das schaff nur ich. beim ersten fucking versuch.
...
jetzt muss ich es nur noch schaffen aufzustehen. und mir ein toast zu machen.
...
ich stehe auf, hole eine kleine schüssel aus dem schrank, fülle sie erst mit cornflakes und dann mit milch.
ich esse die cornflakes.
...
während ich mir die cornflakes mache und sie esse, sehe ich meinen leeren kühlschrank, denke n mein konto, realisiere, dass ich am anfang des monats, nach bezahlen aller rechnungen, kleinem einkauf und 50 euro gras, nur noch 60 euro für den rest des monats vom bürgergeld bleibt.
ich erinnere mich wie jeden tag aufs neue daran, dass ich heute wahrscheinlich obdachloss wäre. oder noch schlimmeres. ohne meinen vater. ohne seine finanzielle untersützung.
und das er der einzige aus meiner familie ist, der mir geholfen hat. der einzige, der mich davor bewahrt hat.
...
ich esse weiter cornflakes.
...
ich putze mir die zähne.
...
während des zähnepüutzens.. kommen mir auf einmal.. grandiose gedanken. revolutionäre. widerständische gedanken.
ich will.. sachen machen. auf einmal.
ich will fitness machen. meine basic routine.
ich will stark werden.
...
ich wasche mir den mund aus. spucke die letzten zahnpasta reste in die schüssel. ich gucke in den spiegel.
ich grinse. wild. verrückt.
...
ich schreibe weiter diesen text, in diesem blog..
ich greife zum joint. und inhaliere. beruhige mich etwas.
und realisiere.. dass ich vor einer halben stunde ein dopamin steigerndes und noradrenalin senkendes medikament genommen habe und danach meinen leeren magen gefüllt habe.. und das dadurch nun dopamin in meinem kopf generiert wird.. und sich mein bewusstsein auf diesen anstieg von dopamin stürzt und sich daran hochzieht.
...
kurz sitze ich da.. und genieße das ansteigende dopamin in meinem kopf. die welt ist wieder.. bunter. lebenswerter. erträglicher. lustiger.
adhd can be such a bitch sometimes. and so awesome at other times.
...
ich komme wieder runter. und pendel mich ein. ordne die gedanken.
...
es ist gleich zehn uhr.
ich fühle eine wut in mir aufsteigen.. die ich kaum beschreiben kann..
erst leere und niedrgeschlagenheit. dann dopamine und freude und fast schon euphorie.. dann: ruhe. und jetzt: wut.
ach scheiß drauf.. es ist hass.. auf mich. auf die welt.
erinnerungen steigen hoch. es sind die gleichen erinnerung, die davor auch schon aufgestiegen sind.. nur haben sie einen anderen kontext.
ich spüre ungerechtigkeit. machtlosigkeit. den drang etwas zu tun. aber nichts tun zu können.
...
ich versuche ruhig zu bleiben. mich daran zu erinnern.. was wichtig ist.
die tagesroutine. einfach iirgendwas.. von der liste erledigen.
irgendwas.
...
es ist gleich zehn uhr und ich habe: gefrühstückt, zähne geputzt, die wohnung aufgeräumt, yoga gemacht, die pflanzen gegossen, meine medikamente genommen.
ich muss noch meine fitness basics durchziehen, duschen, weiter gut essen (trotz fast leerem kühlschrank)..
morgen hab ich uni. darauf bereite ich mich noch vor.
es ist exakt 6 uhr morgens. ich trinke meinen earl grey und rauche meine kippe.
gestern war ich in der uni. hatte danach für den rest des tages kopf- und bauchschmerzen. mir war teilweise richtig übel.
ich könnte heute auch gehen. mach ich aber nicht. ich werde mir jetzt ganz genau angucken, welche kurse ich noch durchziehe dieses semester. zwei sehen machbar aus. vieleicht find ich noch nen dritten. jedenfalls muss ich umstrukturieren.
dafür werd ich sonst heute richtig hart durchziehen.
ich werd jetzt erstmal: alles tiptop aufräumen, was frühstücken, meine medikamente nehmen, zähne putzen, meine basic fitness- und yoga-routine durchziehen, duschen. und ich will um 7 uhr, spätestens 8 uhr damit fertig sein.
dann möchte ich mich um meine to-dos kümmern. um den neurologen-termin zb und um meine medikamente. ich muss mich auch nochmal mit meinem stromanbieter beschäftigen. so bis 12 möchte ich damit fertig sein oder zumindest schon ein paar sachen abgehakt haben.
dann beschäftige ich mich mit der uni und plane mal, welche prüfungsleistungen machbar sind und wo ich vorankommen kann
...
7:30 uhr: fitness und yoga basics sind durch. gefrühstückt hab ich auch. leider auch nen joint geraucht. aber was soll's. wohnung ist auch aufgeräumt. wäsche eingeräumt.
jetzt weiter fitness und dann bischen entspannen und ab 8-9 uhr geht's weiter mit den to-dos.
es ist samstag. ich hab absolut NICHTS vor. war auch so geplant. ich hab kein bock, keine kraft, keine energie.. für menschen. ich brauch das alles für mich. also "bock, kraft und verständnis". und hoffnung. und liebe. und optimismus. das werde ich dieses wochenende sammeln. dran arbeiten. meine seele erholen. entspannen. von all dem lärm. in dieser welt. und in meinem kopf.
...
also! heute!
fitness! yoga! joggen! schreiben! zeichnen! melancholische oder lustige lieder mit der ukulele spielen und dazu singen! bücher lesen und sich mit coolen, klugen sachen auseinandersetzen und notizen machen!
außerdem muss ich noch mit dem vater der kinder reden, bei denen ich mittwochs immer nachhilfe gebe und mit dem ein wichtiges (und wahrscheinlich sehr anstrengendes) gespräch führen.
am montag muss ich zu einer hilfeplankonferenz und möchte davor auch nochmal zum jobcenter, um mit denen zu klären, wieso ich meine tausend euro nicht bekomme, die mir vom jobcenter über sechs monate zu wenig gezahlt worden sind. für beide sachen muss ich mich auch noch vorbereiten und auch deshalb: energie sammeln.
wäsche muss auch noch gewaschen werden.
es ist jetzt 08:30 uhr. bis zehn uhr entspanne ich ein wenig, trink meinen cafe, rauch meine kippe, versuch heute mal nicht den tag mit joint im mund zu starten (vermute aber, dass ich aufgrund "nichts los" wieder früh zum jay greifen werde. aber whatever).
edit (18:00): ich hab gefrühstückt, zähne geputzt, mein kleiner bro hat sich gemeldet und wir haben bischen fortnite gespielt. ich hab auch noch wäsche gewaschen, fitness und yoga gemacht (aber nur die basics) und war grad noch 10 minuten joggen.
gezeichnet habe ich heute auch sehr viel. und entspannt.
auf der liste steht noch: mittagessen, abendessen, zähne putzen und mit dem klientenvater telefonieren. außerdem möchte ich noch mehr yoga und fitness machen.
...
randnotiz: die fitness und yoga einheiten der vergangenen tage haben mir sehr gut getan, ich fühle mich wirklich direkt extrem "stabiler", mobiler und definitiv schmerzloser. ich hab heute auch nochmal beim joggen drauf geachtet und ich muss halt auch drauf achten, wie ich jogge, dann geht's nicht so hart auf die wirbelsäule. eventuell schau ich mir dafür auch nochmal paar videos auf youtube an.