Silbermünzen des Krim-Khanats. Tataren, 17. Jahrhundert - 3er-Set.
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Tataren, Kosaken
Hier ist ein Beitrag von Nicolas Cinquini, den ich Ihnen teilweise maschinell übersetze. Mit beiden Volksgruppen hatte ich direkten Kontakt. Das lag damals am Bau der Trasse. Den durfte ich ja drei Jahre begleiten. Als Koch. Die Gastgeber gaben uns sehr viele kulturelle Beiträge in Form von Darbietungen. Aber auch zu reichlich Kollegen hatten wir Kontakte. Die Küche hat natürlich den Vorteil,…
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Anhaltende Repression gegen Krimtataren
Matthias Knecht schreibt in der NZZ am Sonntag (30. August 2015), dass sich die Lage der Krimtataren nach der russischen Annexion deutlich verschlechtert habe und die Repression anhalte.
Knecht geht auch auf die historische Dimension ein:
“Die Tataren sind eine der letzten Ureinwohner-Ethnien Europas und machen etwa 13 bis 15 Prozent der 2,5 Millionen Krimbewohner aus. Seit langem werden sie vom russischen Nachbarn drangsaliert.....Erstmals wurde die Krim im Jahr 1783 durch den russischen Zaren annektiert, dann 1918 durch die junge kommunistische Regierung und schliesslich vergangenes Jahr, als Putin Soldaten ohne Abzeichen schickte.
Die letzte grosse Vertreibung der Krimtataren begann im Jahr 1944 unter der Diktatur von Josef Stalin - faktisch ein Völkermord. Knapp die Hälfte der damals 189 000 Zwangsumgesiedelten kam auf dem unmenschlichen Transport nach Zentralasien um. Erst seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 können die Tataren, von denen heute die meisten in Usbekistan leben, in ihre alte Heimat zurück. Die ukrainische Regierung förderte dies und erteilte ihren innert drei Monaten das ukrainische Bürgerrecht. Unter der russischen Besatzung ist dies nicht mehr möglich. Zurückkehrende Tataren werden von den Behörden auf der Krim wie Ausländer ohne Aufenthaltsbewilligung behandelt. So kommt es, dass viele Tataren nach wie vor im Exil leben, mit steigender Zahl in Kiew.”
Die aktuelle Lage sei schlimmer als unter der Sowjetunion, klagt der Tatar Arsen Schumadilow, der die Präsidialkommission der Ukraine für die Krimtataren leitet. Habe sich die Sowjetunion noch um ihre internationale Reputation gekümmert, so sei dies im heutigen Russland unter Putin nicht mehr der Fall.
Knecht zitiert Schumadilow mit den Worten: “Ich hoffe, Putin wird eines Tages vor einem Gericht zur Rechenschaft gezogen.”