Meine Diagnose Testosteronmangel - Symptome und Anzeichen
In diesem Beitrag möchte ich erzählen, wie sich für mich der Beginn meines Testosteronmangels angefühlt hat. Was sich in meinem Leben verändert hat und woran ich gemerkt habe, dass etwas nicht stimmt. Aber lies selbst:
Der Verlauf war schleichend. Anfangs wurde ich einfach fauler. Ich werde ja auch älter, war mein Gedanke. Ich wollte nicht mehr zum Sport gehen, da sich die Couch deutlich gemütlicher anfühlte, abends auszugehen erschien mir deutlich unangenehmer als einfach einen Film zu gucken und zu Hause zu bleiben.
Testosteronmangel als Problem beim Sex
Irgendwann kamen dann die Abende, an denen meine Freundin mir Avancen gemacht hat, wir uns geküsst haben, weiter gegangen sind und es eigentlich die logische Folge gewesen wäre, miteinander zu schlafen. Doch mein Kopf wollte dabei nicht mitmachen. Ich hatte - auf deutsch gesagt - einfach keine Lust.
Wie man sich vorstellen kann, führte das zu allerlei Problemen. Ob ich sie nicht mehr lieben würde, ob ich sie nicht mehr attraktiv finden würde. Ich wusste es selbst nicht, denn ich hatte ja keine Ahnung, dass ich unter einem Testosteronmangel litt.
Später wurde es dann noch schlimmer: Wenn doch mal Lust zum Sex da war oder ich trotz nicht vorhandener Lust mitmachte, kamen Probleme mit de Standhaftigkeit dazu. Nicht immer, manchmal verlief unser Sex ganz normal, doch immer häufiger wurde es zum Problem. Das und die fehlende Lust auf Sex und Aktivitäten im Allgemeinen lastete irgendwann schwer auf unserer Beziehung - verständlicherweise. So ein Testosteronmangel kann also, wie man sieht, wirklichen Schaden anrichten, wenn man ihn nicht frühzeitig diagnostiziert.
Wenn du mehr Infos zum Thema brauchst: Einen weiteren sehr guten Artikel zum Thema Testosteronmangel findest du übrigens hier.
Diagnose Testosteronmangel
Irgendwann wurde es meiner Freundin zu viel und sie verlangte, dass ich zum Arzt gehe. Zunächst wollte ich das nicht, aber ich sah irgendwann ein, dass etwas im Argen lag und beugte mich. Nach der Schilderung meiner Probleme dachte ich eigentlich, dass ich ein Potenzmittel oder ähnliches verschrieben bekommen würde. Stattdessen riet der Arzt mir zu einem Bluttest und teilte mir wenig später mit, dass ich an einem gestörten Hormonspiegel, genauer gesagt einem Testosteronmangel litt.
Wie ich erfahren musste, ist dieses Phänomen weit verbreitet, vor allem bei Männern ab 40. Der Testosteronspiegel hat seinen Höhepunkt, wenn man ca. 20 Jahre alt ist, und fällt ab diesem Zeitpunkt kontinuierlich - bei jedem Mann! Fällt er irgendwann unter eine gewisse Schwelle, sodass - wie in meinem Fall - bestimmte Körperfunktionen gestört werden, die Libido leidet und die Lebensqualität im Allgemeinen sinkt, spricht man von einem Testosteronmangel.
Was tun bei einem Testosteronmangel?
Nun hatte ich den Salat: Testosteronmangel. Was tut mand da?, dachte ich. Zum Glück konnte mir mein Arzt weiterhelfen. Er erklärte mir, dass meine Werte zwar zu niedrig seien, aber (noch) nicht in einem Bereich, in dem ich täglich irgendwelche Präparate zu mir nehmen müsse. Es würde für den Moment reichen, wenn ich meinen Lebensstil anpassen würde. Bedeutet im Groben:
Gesünder ernähren. Weniger Zucker, weniger Frittiertes, weniger Kohlenhydrate. Mehr Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse.
Mehr Sport, vor allem Kraftsport. Die Aktivierung der Muskeln sorgt dafür, dass auch die Testosteronproduktion angeregt wird.
Weniger Alkohol, denn der ist ein Katalysator für einen Testosteronmangel.
Die Aufgabe war gestellte. Also dann mal los…