Scheune in Tschorwila. Die geschenkten grünen und roten Dachziegel des Oligarchen, die beinahe auf allen Dächern zu sehen sind, finden auch hier ihre Verwendung, um die Ecke abzudichten.
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Scheune in Tschorwila. Die geschenkten grünen und roten Dachziegel des Oligarchen, die beinahe auf allen Dächern zu sehen sind, finden auch hier ihre Verwendung, um die Ecke abzudichten.
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Hochzeit in Tschorwila in Georgien, dass heißt, man wird mit üppigen Geschenkten überhäuft. In Tschorwila, dem Geburtsort des schwerreichen und scheuen Oligarchen Ivanishvili werden von ihm solche Feste ausgestattet und bezahlt. Hochzeiten und Beerdigungen werden mit 3000 US-Dollar unterstützt. Der Patron gibt hier den Eiwohnern seinen Segen. Aber warum auch nicht? So ziemlich das halbe Dorf ist mit ihm über viele Ecken verwandt. Dann ist das doch alles nicht verwunderlich, oder?
“Bislang hat Iwanischwili alles erfüllt, wovon seine Landsleute aus dem armen Dorf träumten. Er überhäufte sie mit üppigen Geschenken. Wer kein Haus hatte, dem schenkte Iwanischwili eines – schön und hell gestrichen, mit buntem Dach, entworfen von Architekten aus Iwanischwilis Baufirma.Wer sein altes Haus reparieren wollte, bekam vom Milliardär das Baummaterial. "Umsonst" ist ein Wort, das die Einwohner des Dorfs gern wiederholen, wenn sie von ihrem Leben oder der Freigiebigkeit ihres Patrons erzählen.Umsonst bekam die Gemeinde eine neue Kirche, umsonst wird man im neuen Krankenhaus in der Kreisstadt behandelt. Umsonst können die Einwohner Hochzeiten oder Taufen im neuen Festpalast in Tschorwila feiern. Dort ist Platz für 320 Gäste, keine langen Dorftische, sondern kleine, weiß gedeckte Tischchen, wie sie in europäischen Restaurants oder Bars stehen.
Wer hier keinen Job hat, erhält das Arbeitslosengeld nicht vom Staat, sondern von "Bidsina", wie er hier genannt wird. Hier im Dorf hat er sein Haus, ein Schloss mit einem Zoo, in dem ein Känguru und ein Pinguin leben. Die Dorfeinwohner erzählen Witze über den Pinguin und Legenden aus Bidsinas Kindheit, als er noch barfuß in die Schule ging.” (Julia Smirnova) mehr in: welt.de
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Die schmucken Häuser von Tschorwila, die der neue Staatsmanager und Oligarch Bdsina Iwanishvili finanzierte, fallen bei so viel Überschuss auf der Habenseite dieses Milliardärs, der seit fast einem Jahrzehnt wieder in Tiflis lebt, nicht weiter ins Gewicht, ebenso der kostenlose Bezug von Wasser und Strom, der schmucke Fußballplatz oder der Schulbus. Die Menschen sind begeistert, dass sie nicht vergessen wurden. (Quelle: georgien.blogspot.de)
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Tschorwila ist ein georgisches Dorf nahe der Kleinstadt Sachkhere im nördlichen Bereich der Provinz Imeretien in Westgeorgien. Tschorwila ist das Heimatdorf des schwerreichen Oligarchen Bdsina Iwanishvili, der seine Milliarden in Russland gemacht hat. Zurückgekehrt in seine Heimat hat er die Opposition und Parteigründung “Georgischer Traum” vorangetrieben und aus Tschorwila hat er eine Mustersiedlung gemacht. Wenn nicht gar ein komplettes Haus, so haben die Dorfbewohner wenigstens ein neues Dach bekommen.
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