Zusammen mit seinem Analytiker versucht Kommissar Felix Murot, der Frage nach dem Glück auf die Spur zu kommen. Zeitgleich werden im Umfeld
Eine der jüngeren Folgen, die vielleicht noch als der "Bauchnabel-Nazi-Weltraum-Fall" in Erinnerung ist (und leider oft darauf reduziert wird). Wer sich aber darauf einlässt, wird mit einem perfekt durchkomponierten, düster-schönen Film über verzweifeltes Streben nach dem Glücklichsein belohnt.
PS: Und da Felix und Magda im nächsten Film nur in der kurzen Rahmenhandlung vorkommen, ist das für mich fast schon der Abschluss der Reihe.
alle, die mal einen etwas anderen Weihnachtsfilm sehen wollen (mit ganz vielen »Tatort«- und »Polizeiruf«-Darsteller*innen (u.a. Anneke Kim Sarnau, Wolfram Koch, Sascha Nathan, Isaak Dentler, Claudia Michelsen ...), die volle Dröhnung bitterbösen Humor UND Kitsch braucht oder ein besonderes Ölgemälde von Wolfram Koch sehen will: Heute auf ONE, 21 Uhr und in der Mediathek:
Hanni arbeitet rund um die Uhr als Putzfrau. Das muss sie auch, weil sich ihr Mann, den sie liebt, in finanzieller Hinsicht nicht gerade als
„Ein Mann kehrt zurück – und im Gepäck: der Ballast der Vergangenheit. Nun wird er zum Weh der Gegenwart. Genug der Worte! Lasst uns sehen, was dieses Spiel uns zeigen mag …“
Im Schmerz geboren• Reihe Tatort •ARD 2014
Drei Tote an einem Provinz-Bahnsteig rufen das Hessische LKA „in Gestalt des Herrn Murot“ auf den Plan. Die Bilder der Überwachungskamera zeigen, dass die Drei jemandem einen »Spiel mir das Lied vom Tod«-würdigen Empfang bereiten wollten – allerdings mit so viel Erfolg wie die Banditen im Original. Felix Murot erkennt in dem Rückkehrer seine einst große Liebe Richard Harloff wieder und muss verzweifelt so tun, als wäre das ein ganz normaler Fall für ihn, während Richard fröhlich alte Rechnungen begleicht und die Schlinge immer enger um Murot und seine Kollegin Magda Wächter zieht. Und welche Rolle spielt eigentlich Richards „Sohnemann Profikiller“ David …?
Vergesst bitte die bescheuerte Leichenzählerei; dieser Film ist so unglaublich viel mehr als nur die Summe seiner Toten! Ein großes Rache-Epos mit Best-Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen, dabei überraschend witzig(!) und zutiefst menschlich (und ja, ermittelt wird hier tatsächlich auch).
Wer schon immer mal bei »Tatort Wiesbaden« einsteigen wollte, aber noch nicht dazu gekommen ist, sollte einfach mit dieser Banger-Episode starten. Wer die „Mutter aller Dreierbeziehungen im »Tatort«“ sucht, wird hier fündig. Wer Filme gerne bis ins allerkleinste Detail analysiert, dürfte hier glücklich werden. Wer gerade jetzt zum Jahresende einen Film mit Katharsis-Effekt braucht, kann sich hier emotional verausgaben.
Weitere Gründe, diesen Film zu sehen: Murot (Ulrich Tukur) und Harloff (Ulrich Matthes) liefern sich ein Duell zwischen Liebe und Hass, das seines Gleichen sucht. Wächter (Barbara Philipp) tritt endlich aus Murots Schatten und findet ihren Platz im Universum. David (Golo Euler) als vielleicht traurigster und sensibelster Auftragsmörder hätte Scorseses »Goncharov« alle Ehre gemacht. „Don“ Bosco (Alexander Held) und Franz Oswald (Felix von Manteuffel) alias „Die Künstler“, die mit den großen Verbrechern mitspielen (wollen), liefern perfektes Material für gifs. Der undurchsichtige Ermittler Schneider (Shenja Lacher) hat mal in einem vollen Kinosaal den lauten Ruf „Arschloch!“ provoziert (nicht von mir, nur fürs Protokoll), davon ab lässt sich über ihn herrlich diskutieren. Und gefühlt immer übersehen, aber so unendlich viel mehr als nur ein Rädchen im verbrecherischen Getriebe: Donny (Alexander Scheer) als Boscos Consigliere im Zwiespalt zwischen Loyalität und Überleben-Wollen. Habe ich was vergessen? Oh, die Musik wurde teils vom HR-Sinfonieorchester extra für den Film eingespielt.
Ich könnte noch unzählige andere Gründe aufzählen, diesen Film zu sehen, aber für den Moment genügen die hier vielleicht. Und wer sich jetzt denkt, „Aber den kenne ich schon!“, dem*der sei gesagt: Man kann auch beim 41. Mal bei diesem Film etwas Neues entdecken. Oder ist Dir schon mal die Ritterrüstung in Boscos Werkstatt aufgefallen …?
Hagen von Strelow befindet sich auf dem Flug von Südamerika nach Frankfurt am Main. Er ist ein gesuchter Kriegsverbrecher, dem in Deutschlan
Wird sich heute Abend irgendjemand für die Wiederholungen von »Murot und das 1000-jährige Reich« auf One (21:45 Uhr und nochmal in der Nacht um 03:40) interessieren? Vermutlich nicht.
Habe ich mich über den Wiederholungs-Termin geärgert? Ja.
Aber hat es nicht einen „gewissen symbolischen Reiz“, dass DER »Tatort« über die Auswirkungen von Fanatismus, Propaganda und Nazitum gerade heute am Wahltag läuft? (Spoiler: Für mich definitiv ja.)
Ein einsamer Bahnhof, drei Männer mit Waffen, ein Mann steigt allein aus dem Zug. Plötzlich liegen die drei Männer tot im Staub, aber der an
Für alle, die nicht auf eine bleihaltige Silvesterfeier verzichten wollen. Oder einfach nur einen der besten »Tatorte« aller Zeiten sehen. Guten Rutsch!
Merry Christmas mit Körperaktivistin Andrea Schneider im Club Las Piranjas
Zehn Wochen lang drehte Schauspielerin und Körperaktivistin Andrea Schneider auf Mauritius für die RTL+ Serie „Club Las Piranjas“. Rechtzeitig vor Weihnachten
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Meene Jattin, watt die Stefanie is, sacht ja imma, ick wäre wie ihre Omma Erika. Die hat immer ollen Klamauk in Fernsehn jejuckt und is dabei uff Sofa injeschlafen.
Ganz unrecht hat sie wohl nicht, sei’s drum. Kürzlich habe ich die 13-teilige TV-Serie “Die Koblanks” aus dem Jahr 1979 für mich entdeckt. Im Mittelpunkt der jeweils ca. 25-minütigen Folgen steht der Bierfahrer Ferdinand “Nante”…