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Boxen WM: Boxen: Fury will Anti-Doping-Agentur verklagen
Fury wehrt sich gegen Dopinganschuldigungen
(Foto: SID)
London (SID) – Der britische Box-Schwergewichtsweltmeister Tyson Fury geht wegen der Dopinganschuldigungen gegen seine Person juristisch gegen die britische Anti-Doping-Agentur UKAD vor. Dies wird aus einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung deutlich. Furys Anwälte wollen demnach ein Verfahren vor dem Obersten Zivilgericht veranlassen.
Die britische Sonntagszeitung Sunday Mirror hatte Ende Juni behauptet, Fury sei bereits vor dem gewonnenen WM-Kampf gegen den langjährigen Champion Wladimir Klitschko im November vergangenen Jahres positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden. Seine Anwälte behaupten nun aber, dass angeblich belastende Urinproben aus den Monaten März und Mai unterschiedliche Ergebnisse ergeben hätten. Dies würde die Doping-Anschuldigungen entkräften.
Fury, der die Einnahme von Nandrolon stets abgestritten hatte, soll am 29. Oktober gegen Klitschko zum Rückkampf in den Ring steigen. Den ursprünglich für 9. Juli angesetzten Termin hatte der 27-Jährige wegen einer Knöchelverletzung platzen lassen.
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Bayern will VW verklagen
Wegen der Folgen des Diesel-Skandals wird das Bundesland Bayern Volkswagen auf Schadenersatz verklagen. Das hat der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Nürnberg angekündigt. Es gehe dabei um Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden seien, sagte Söder. Die VW-Vorzugsaktie hatte zwischenzeitlich mehr als 40 Prozent verloren. Bayern hielt in Form eines milliardenschweren Pensionsfonds für die Landesbediensteten im September 2015 rund 58.000 Vorzugsaktien. Es ist die erste Klage eines Bundeslandes im Zuge der Abgas-Affäre.
Bayern fordert Schadenersatz von VW
Als erstes Bundesland verlangt Bayern wegen des Abgas-Skandals Schadensersatz von VW. Einem bayrischen Pensionsfonds seien hohe Verluste entstanden. Informationen von Thorsten Hapke.
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Niedersachsen sieht sich nicht als Finanzinvestor
Mit der Entscheidung aus Bayern steht nun auch Niedersachsen erneut unter Zugzwang. Denn das Land hält nach der Großfamilie Porsche/Piëch das zweitgrößte Aktienpaket des Autobauers, sitzt im Aufsichtsrat und hält dort ein Vetorecht. Im März teilte die Landesregierung bereits mit, dass keine Absicht bestehe, VW zu verklagen. Niedersachsen sei bei VW an einer langfristigen und stabilen Unternehmens- und Beschäftigungsentwicklung interessiert. „Das Land sieht sich nicht als Finanzinvestor“, hieß es damals. Wie die rot-grüne Regierungskoalition jetzt auf den bayerischen Vorstoß reagiert, dazu hat sich in der Staatskanzlei in Hannover bislang niemand geäußert.
Klage soll im September eingereicht werden
Für die CSU-Regierung in München hingegen steht fest: „Bayern muss Volkswagen verklagen“, so Finanzminister Söder. Der Pensionsfonds werde noch im September beim Landgericht Braunschweig Klage auf Schadenersatz einreichen. „Wir sind da auch rechtlich in der Verpflichtung für unsere Beschäftigten. Es geht um Rechtsansprüche, die nun von uns geltend zu machen sind.“ Durch den Verstoß gegen Mitteilungspflichten seitens VW habe auch der bayerische Pensionsfonds einen Kursdifferenzschaden hinnehmen müssen. „Das Geld wollen wir von VW zurückhaben. Konkret geht es um maximal 700.000 Euro“, so Söder. Bereits im Februar hatte es Medienberichte gegeben, wonach VW gegen die Mitteilungspflichten verstoßen hatte. Der Konzern habe früher von den Ermittlungen wegen der Manipulationen gewusst als angegeben. VW wies den Vorwurf zurück.
Südkorea kündigt Verkaufsstopp an
Unterdessen hat Südkorea den Verkaufsstopp von 80 Modellen des deutschen Autobauers im Land angeordnet. Die Zulassungszertifikate von 83.000 Autos der Marken Volkswagen, Audi und Bentley seien zurückgezogen worden, teilte das Umweltministerium am Dienstag mit. Zuvor hatten die südkoreanischen Behörden ihre Ermittlungen gegen VW im Zuge des Skandals um manipulierte Diesel-Abgaswerte deutlich ausgeweitet. VW hatte im Juli bereits freiwillig den Verkauf von 79 Modellen in Südkorea ausgesetzt.
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Dieselskandal: Bayern will VW verklagen
Bayern wird Volkswagen wegen der Folgen des Diesel-Skandals auf Schadenersatz verklagen. Es gehe dabei um die Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds entstanden seien, sagte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) der Nachrichtenagentur dpa.
Bayern ist das erste Bundesland, das im Zuge des Abgas-Affäre eine Klage ankündigt.
„Bayern muss Volkswagen verklagen“, sagte Söder. „Der Pensionsfonds wird noch im September beim Landgericht Braunschweig Klage auf Schadenersatz einreichen.“ Söder sagte weiter: „Wir sind da auch rechtlich in der Verpflichtung für unsere Beschäftigten. Es geht um Rechtsansprüche, die nun von uns geltend zu machen sind.“
Hintergrund der Klageentscheidung seien die massiven Wertverluste der VW-Aktien, nachdem der Diesel-Skandal im vergangenen September öffentlich bekannt wurde. Zwischenzeitlich hatte die VW-Vorzugsaktie mehr als 40 Prozent ihres Wertes verloren. Bayern hielt in Form eines milliardenschweren Pensionsfonds für die Landesbediensteten im September 2015 rund 58 000 Vorzugsaktien. „Durch den Verstoß gegen Mitteilungspflichten seitens VW musste auch der bayerische Pensionsfonds einen Kursdifferenzschaden hinnehmen. Das Geld wollen wir von VW zurückhaben. Konkret geht es um maximal 700 000 Euro.“
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