Endlich ist es so weit: Nach 7 Monaten Lieferverzögerung ist sie nun endlich angekommen: Die Fuji X100V. Ich habe lange überlegt, sie mir zu kaufen. Eine APS-C Kamera ohne wechselbare objektive? Und das zu einem Preis von 1400€? Das klingt im ersten Moment nach einer Fehlinvestition, aber gerade Fotografen die schon Länger am Start sind. Die das "Equipment-Game" durchgespielt haben und auf Schwere Fotorucksäcke und langes Post-Processing keine Lust haben, für all die Fotografen, die müde geworden sind, ist sie eine gute Möglichkeit, wieder wach zu werden.
Für die Art und weise, wie ich künftig Fotografieren möchte ist die X100V ideal. Trotz ihrer Komaktheit und Reduktion, verzichtet sie nicht auf das Wesentliche. Selbst wenn du alles an Zubehör kaufst, das es für diese Kamera überhaupt gibt, passt trotzdem alles in einen kleinen Mini-Rucksack. Was ich von meiner Canon DSLR nicht behaupten kann... Jeder Fotograf kennt das: Du willst wandern, Landschaften erkunden, die Natur entdecken. Da ist ein Tele-Makro kombiniert mit einem Ultraweitwinkel genau das richtige. Dann noch ein 18-55mm Objektiv, falls du weniger Weitwinkel willst. Am besten noch ein Stativ mit Filter-Set, für den Fall, einen Wasserfall zu begegnen. Jetzt noch was zu essen und trinken. Am Ende schleppst du dich mit einem vollbepackten 30 Kilo-Rucksack den Berg hoch und spätestens wenn die Landschaft vielseitiger und Flora sowie Fauna üppiger werden, bist du schon nach kurzer Zeit von der Wechselei der Linsen genervt. Klar, du könntest auch einfach auf Equipment verzichten: Aber seien wir mal ehrlich: Am ende nimmst du trotzdem alles mit.
Vielleicht ist die X100V mit Zubehör eine gute Möglichkeit, mich diesem Fotografen-Lifestyle zu entziehen. Und wenn nicht: Eine gute Kamera ist sie dennoch.




















