Was man so alles missbräuchlich mit Arzneimitteln anstellen kann, lernen Apotheker nicht unbedingt an der Uni.
Bei den Hamburger Suchttherapietagen erklärte ein Arzt und Suchttherapeut, welche Arzneimittel als Rauschmittel missbraucht werden und wie. «Der Unterschied zwischen einem Arzneistoff und einem Rauschmittel ist oft nicht die Chemie, sondern der Zustand des Anwenders», erklärte Dr. Heinrich Elsner, Leitender Arzt der Krisenhilfe Bochum, einer Jugend- und Drogenberatung sowie Methadonambulanz. So habe beispielsweise das Stimulans Methylphenidat bei ADHS-Patienten durchaus einen beruhigenden Effekt. Bei Menschen ohne ADHS wirke es dagegen ähnlich wie Kokain oder Speed.














