Warenkunde: Mehl
Vollkorn regt Verdauung an Weißmehl kann beim Backen meist eins zu eins durch Vollkornmehl ersetzt werden. Der Teig benötigt lediglich etwas mehr Flüssigkeit. Vollkornmehl ist eine extrem gesunde Variante, da das ganze Korn samt wertvoller Nährstoffe verwertet wird. Auch sättigen Produkte aus dem vollen Korn länger, regen die Verdauung an und halten den Blutzuckerspiegel niedrig.
Roggen ist reich an Vitaminen Das Urgetreide Roggen ist besonders reich an leicht zerlegbaren Ballaststoffen, die Cholesterin- und Glukosespiegel senken. Darüber hinaus enthält das Getreide reichlich Mineralien und wichtige B-Vitamine.
Gluten - positiv und negativ Gluten, das Klebereiweiß im Weizenmehl, bindet nach Zugabe von Wasser den Teig und sorgt beim Kneten für die nötige Elastizität. Aber leider kann Gluten auch krank machen: ein Prozent der Bevölkerung leidet unter Zöliakie, einer Art der Glutenunverträglichkeit. Gluten führt dann zur Entzündung der Dünndarmschleimhaut.
Weißmehl ist ein Dickmacher Das gebräuchliche Haushaltsmehl ist die Standardzutat vieler Backrezepte auf. Dies liegt an den ausgezeichneten Backeigenschaften. Aber im weißen Mehl steckt nur der stärkehaltige Mehlkörper. Beim Verzehr steigt der Blutzuckerspiegel stark an und fällt dann schnell ab. Wir haben rasch wieder Hunger und essen weiter - Übergewicht ist die Folge.
Mehltypen Type 405, 550 oder 1050 - die Zahlen auf Verpackungen geben den Mineralstoffgehalt wider. So enthält Weizenmehl Type 405 circa 405 mg Mineralien pro 100 g Mehl. Mit steigender Typenzahl wird die Teigfarbe dunkler und der Geschmack intensiver.
Alternativen liefern viel Eiweiß Mehle aus Nüssen, Hülsenfrüchten und Pseudogetreiden sind reich an pflanzlichen Proteinen, die vom Menschen ohne großen Energieaufwand verstoffwechselt werden können. Mandeln, Kichererbsen oder Amaranth sind typische Vertreter. Weitere Alternativen sind Mehl aus Buchweizen, Hirse, Reis und Soja (alle glutenfrei) sowie Dinkel und Hafer (erhalten beide Gluten).











