2014 und 2018
Weniger alberne Unterschriften
Wenn in unserer Firma etwas zu unterschreiben ist – und es ist oft was zu unterschreiben –, dann geschieht das elektronisch. Dafür wurden über die Jahre unterschiedliche Dienste verwendet. Sie alle haben gemeinsam, dass man per E-Mail zum Unterschreiben eines Dokuments aufgefordert wird, und wenn man den Link in der E-Mail anklickt, gelangt man zu dem Dokument, wo man in ein Textfeld seinen Namen schreibt. Dass man wirklich derjenige ist, der man zu sein vorgibt, ergibt sich daraus, dass man mit seinem Firmenaccount im Single-Sign-On-System eingeloggt ist. Der Unterschriftsdienst weiß also, mit wem er es zu tun hat.
Hier ein Beispiel aus dem Jahr 2014, eine mittels EchoSign getätigte Unterschrift:
Die Handschrift hat nichts mit meiner wirklichen Handschrift zu tun. Das System hat einfach irgendeinen Handschrift-Zeichensatz verwendet, um deutlich zu machen, dass es sich hier um eine Unterschrift handelt.
Im Jahr 2018 ist man schon weiter. Bei Wdesk/Workiva muss ich als Willensbekundung Yes oder No auswählen. Diese Aufforderung ist mit simuliertem grellgelbem Textmarker hinterlegt. Dann muss ich meinen Namen und meinen Jobtitel in das Textfeld schreiben. Auf dem Bildschirm ist für die vollständige Anzeige des Jobtitels (»Principal Consulting Engineer«) zwar kein Platz, aber es wird immerhin auch kein alberner Handschrift-Zeichensatz mehr verwendet.
(André Spiegel)














