Wegrauke
botanischer Name: Sisymbrium officinale
andere Namen:
Gewöhnliche Rauke
Sängerkraut
Raukensenf
Wildes Senfkraut
(Quelle: wildfind.com)
Im Schatten meiner Pufferzone zur Straße hin, die aus Gesträuch und Bäumen besteht, um Lärm und Schadstoffe vom Wildgarten und Wohnhaus abzuhalten, hat sich an dessen Rand etwas Wegrauke mit ihren langen, grazilen Ärmchen ausgebreitet, die mit kleinen gelben Blüten wie Kandelaber sich nach oben ins Licht recken.
Um dieses wilde, sehr dekorative Wildkraut schwirren ein paar Schwebfliegen, die vorher sich an den Blattläusen des Geißblattes (lonicera) labten, um dann auf den sonnenbeschienenen Blättern der Wegraute sich nun auszuruhen.
Um Euch diese schöne Pflanze einmal vorzustellen, sammelte ich diese Infos aus dem Internet zusammen und fasste sie in eigene Worte teilweise, oder versah sie mit der Quelle, wo ich Auszüge direkt als Auszugstext einstelle, um die Info zu ergänzen.
VERWENDUNG ALS GEWÜRZPFLANZE
(Quelle Wiki)
Man kann die jungen Blätter und die Samen auch als Küchengewürz einsetzen.
Die jungen Blätter sind eine schmackhafte, würzige Zutat zum Beispiel für Salate, eignen sich aber aufgrund ihrer Schärfe nicht als Salatgrundlage.
Gekocht kann man Blätter und Triebe mit anderem Blattgemüse gemischt wie Spinat essen.
Den Samen der Wegrauke kann man als Gewürz verwenden. Sie haben ein würziges senfartiges Aroma.
Die frischen gehackten Blätter verleihen Gerichten einen pikanten, kresseartigen Geschmack.
Getrocknet kann man sie pulverisieren und wie Senfpulver verwenden.
Die Sammelzeit ist von Juni bis September.
ANWENDUNG ALS HEILPFLANZE
(Quelle Wiki)
In der Volksmedizin wurde die Weg-Rauke als Tee verwendet. Die Weg-Rauke wurde auch als Sängerkraut bezeichnet, weil der Tee gegen Stimmbandentzündungen eingesetzt wurde.
Wegrauke wird in der Pflanzenheilkunde als Heilmittel gegen Heiserkeit nach Erkältungen eingesetzt.
Als Heilpflanze ist die Wegrauke heutzutage nahezu unbekannt.
Die Weg-Rauke, auch Echte Rauke oder Gewöhnliche Rauke genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rauken innerhalb der Familie der Kreuzblütengewächse. Sie ist in Eurasien und Nordafrika weitverbreitet.
Die Wegrauke kommt häufig in Europa vor und wächst an Wegrändern sowie als „Unkraut“ (Wildkraut!) in Feldern, Gärten, an Schotter- und Schutträndern, an Waldrändern.
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Die Wegrauke ist Gift und Heilmittel zugleich
Das enthaltene giftige Glykosid ist in Arzneimitteln, in der Homöopathie oder in kleinen Mengen zum Verzehr für Menschen, außer für Kinder, meist ungefährlich.
Für manche Tiere, insbesondere Weidetiere wie Pferde und Kühe, aber auch Kaninchen, ist die Wildpflanze wegen ihrer Glykoside allerdings giftig.
Die in der Wegrauke enthaltenen Glykoside zählen zu den herzwirksamen Glykosiden, wie sie u. a. auch in Giftschlangen und einigen Fröschen vorkommen können.
Herzwirksame Glykoside verstärken die Kontraktionsfähigkeit des Herzmuskels und sind in größeren Mengen toxisch, so dass nach Einnahme von ihnen Herzrhythmusstörungen bis hin zu Kammerflimmern bei Mensch und Tier vorkommen.
In der klassischen Schulmedizin ist die Wegrauke fast vergessen. Allerdings wird sie nach wie vor noch in Medikamenten verarbeitet, wie z. b. in Hustensaft.
Generell ist zu lesen in diversen alten Heilkräuter Büchern, dass die Wegrauke schleimlösend, auswurffördernd, harntreibend, verdauungsfördernd, wundreinigend und desinfizierend wirkt.
Auch bei Akne und Stimmbandentzündungen soll das Kraut geholfen haben.
Aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C wurde Wegrauke bei Skorbut verabreicht.
Aufgrund der Giftigkeit darf eine Selbstmedikation als Verwendung per Heilmittel besser nicht erfolgen.
Ich rate weiterhin dazu, auf Weidewiesen dieses Wildkraut zu entfernen, um es in Gärten als Grünzeug ohne weidende Tiere, der Vielfalt an Nahrungsquellen wegen für die Insektenwelt, zu erhalten und daher sorgsam anzusiedeln.
©️®️CWG, 30.07.2021.












