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Einen Jungen kenn ich. Seine Hand
kennt die Windung jeder fernen Rede.
Leg ihm eine Spur: Er findet jede.
Gib ihm einen Klang: Er kennt das Land.
Jede Form, die einmal wird und war,
kennt er, und er hat in ihr geschrieben.
Frag nach sechs Ideen: Er nennt dir sieben,
und er legt dir ihren Ursprung dar.
Nichts an ihm ist einfach. Nichts ist klar,
nur das eine: Dass sein Blick (der helle)
deiner Worte All-entstammte Quelle
kennt, seit er ihr einmal nahe war.
Und du fühlst die Hand (die linke) noch
fest in deiner liegen (ja, noch immer ...).
Du fuhrst heim, doch nahmst sie mit: das Zimmer
und den Duft, nach dem sein Kragen roch.
Wenn er wüsste, Gott, wie oft du ihn
rufst, dann würde er in vierzehn Sprachen
fluchen (oder nicht?). Die Grenzen brachen,
die euch hielten (gab es sie?). Entziehn
sich die Sinne dir, dann denk daran:
Irgendwas an dir hat ihn verändert.
Und in selber Nacht bist du gekentert
in dem Blau, das nur ein Wort sein kann.