❝Nobody‘s ever believed in me, a poor cripple from the undercity. I was an outsider the moment I stepped foot in Piltover. I didn‘t have the benefits of a patron or a name. I simply believed in myself.❞ –– (Inaktiv) ––
⠀ ⠀ ⠀ ⠀ 》 𝐃𝐚𝐭𝐞𝐧 𝐚𝐮𝐬 𝐝𝐞𝐦 𝐏𝐢𝐥𝐭𝐨𝐯𝐞𝐫–Vollstrecker–𝐀𝐫𝐜𝐡𝐢𝐯:
(Angaben bestätigt durch Ratsmitglied J. Talis)
Vorname: Viktor
Nachname: Unbekannt (siehe Reglung bzgl. Personen eines fehlenden Haus/Förderers/Herkunft)
Fahndungsalias: Machine Herald
Status: lebendig
Alter: 31
Herkunft: Zhaun (ehemals bekannt als Piltovers Unterstadt)
Anerkannte Titel: Professor der Techmaturgie — Co-Inventor of Hextech — Assistent des Dekan der Akademie und Mitgründer Piltovers Cecil B. Heimerdinger
Besondere Merkmale: Der Verdächtige unterliegt seit seiner Geburt einer Invalidität seines rechten Beines und ist somit seither auf etwaige Gehhilfen angewiesen. Diese und die zuletzt drohende Kollabierung seiner Lungen wurden (siehe Diagnosebericht) mit Hextech erfolgreich augmentiert und erheblich verbessert. Es ist keineswegs auszuschließen, dass weitere Augmentationen in der Zwischenzeit erfolgten und die Konditionen des Subjekt zusätzliche Verbesserungen aufweisen könnten.
Bekannte Delikte: Einbruch in Jayce Talis Labor — mutwillige Sachbeschädigung — Diebstahl sensibler Forschungsdaten und hochgefährlicher Objekte — Verstoß gegen den geschworenen Eid des Ethos
Persönliche Anmerkungen (Sherriff Kiramman & Ratsm. Talis): Sollte der von nun an protokollierte Machine Herald mit einem metallenen Stab sowie darin implementierten Hexkern gefasst werden, ist seitens der agierenden Vollstrecker aller höchste Vorsicht geboten. Der Zhaunite sei auf nachdrücklichen Wunsch von Ratsmitglied Talis mit Vorsicht und Nachsicht zu ergreifen. Viktor läge weiterhin (müssen wir wirklich dem Schnösel an Golden Boy nachgeben?!) in der Gnade Piltovers und (lass mich diesen Clown zitieren, Vi) jede "unnötig zugefügte Verletzung" würde mit einem direkten Dienstausschluss gefahndet werden. Schließlich zeige der Machine Herald keinerlei Feindseligkeiten gegenüber Piltover, obgleich mutmaßlich bekannt ist, dass in den Gassen von Zhaun eine Randbewegung namens der Glorreichen Evolution mit ihm als Vorzeige–Cyborg–Held gegründet wurde. Ebenfalls heißt es, Viktor würde niemanden seine Dienste zu lebensverbessernden Augmentationen verweigern – sogar ehrenamtlich anbieten – und die lebensbedrohlichen Verhältnisse durch die Piltovers abgeleiteten chemischer Abfälle in der Unterstadt Zhaun durch seine technischen Innovationen arrivieren. (
Scheiße, Vi, die Möchtegern Ganoven und Chembarone haben ihren technisch versierten Robin Hood gefunden. Hat der Typ sich wirklich 'nen Emotionschip eingepflanzt? Ist der Kerl überhaupt noch 'nen Mensch? Seine Augen sollen wie bei 'nem Roboter ausgetauscht sein. Die sollen sogar in der Dunkelheit durch die Gucklöcher seiner metallischen Maske golden glühen. Ist wohl so'n komischer Liebesbeweis an Mr. Mein-Gesicht-klebt-immernoch-an-jeder-Tasse-Talis.. verasch mich nicht! Die beiden waren nie 'nen Paar? Was sollen die denn sonst die ganzen Nächte, 6 Jahre lang, gemacht haben? .. Geforscht? Das glaubt dir kein Schwein, Vi)
Er hätte Jayce natürlich springen lassen können. Das wäre die einfachste Sache der Welt gewesen – einfacher als zu atmen, obwohl das, so dachte Viktor mit einem Anflug von schiefem Amüsement, eine Herausforderung für sich sein konnte. Eine kurze Reise hinunter in die Unterstadt und man hätte diese kleine Vermutung als Tatsache bestätigt, noch bevor man es zum Entresol geschafft hätte, geschweige denn in die Gossen von Zaun selbst.
Das Zhaun-Grau war dort am stärksten. Der dichte und erstickende Smog einer sterbenden Stadt. Überreste eines Feuers, das schon lange nicht mehr schwelte – obwohl, wenn das Gerücht stimmte, vielleicht sogar jetzt noch ein paar hartnäckige Funken unten in der Dunkelheit verweilten und sich weigerten zu erlöschen. Was aus dieser Glut werden würde, würde nur die Zeit zeigen. Doch auch wenn sich die Chembarone und kleinen Ganoven für die Herrscher der Unterstadt halten mochten, so herrschten doch nur das Grau wirklich.
Das war eine Tatsache, die Viktor immer sehr passend fand. Vom höchsten Sims bis hinunter in die untersten Hallen, wo die totale Dunkelheit der Tiefe herrschte, lauerte das Grau. Selbst jetzt, in der klaren Nachtluft Piltovers, spürte Viktor wie sich das grauen in seiner Lunge festkrallte. Er spürte, wie sich die Schlinge um seinen dünnen Hals zuzog, wie die Last des Rauchs an den Rändern seines Geistes lauerte. Ja, dachte er grimmig, er brauchte wieder eine neue Wendung des Wortes. Zumindest so lange bis das Luftholen keine Herausforderung mehr darstellte. Nicht, dass es den Bewohnern von Piltover etwas ausmachen würde.
An manchen Tagen war Viktor sich fast sicher, dass ihm die Worte fehlen würden, wenn er versuchen würde, es ihnen zu beschreiben. Außerdem bestand immer die Möglichkeit, dass seine Mitmenschen es für einen kranken Scherz hielten – was heutzutage wohl als Zhaun-Humor galt – und vielleicht war es das auch. Vielleicht war das der einzige Weg, um den Punkt zu vermitteln, mit einem Zucken seiner Lippen, während er sich schwer auf seinen Gehstock stützte und alptraumhafte Geschichten über das Grau erzählte, das unter ihm lauerte. Ein kranker kleiner Scherz, der aus den Schatten flüsterte – mit Geschichten die schockieren und erschrecken sollten. Albträume, die man sich für den hohen Preis erkauft, dass man sich herablässt, dem Außenseiter zuzuhören, wenn auch nur für einen Moment oder zwei. Ein Preis, der für die meisten an der Akademie und Piltover offenbar zu hoch war.
So sehr er es sich auch wünschte, Viktor konnte ihnen ihre Ignoranz nicht ganz verübeln. Er nahm an, dass es für sie ziemlich abstrakt war. Von den Höhen der Stadt des Fortschritts aus waren die Tiefen von Zhaun wohl nur schwer zu erahnen. Eine kurze Fahrt mit einem der Aufzüge nach unten und schon konnte man Teil des Albtraums sein. Aber im kalten Sternenlicht musste es sich wie eine andere Welt anfühlen. In manchen Nächten stand er an seinem Fenster und blickte über die schimmernden Dächer, die kühle Luft füllte seine kaputten Lungen und für einen Moment war es fast genug.
„Du hast es geschafft, Junge. Du bist entkommen!", hatten sie alle gesagt als er seine Erlösung erhielt. Seine Chance, der Akademie Piltovers beizutreten konnte man nur als solche bezeichnen - als Erlösung. Viktor war jung und töricht genug gewesen, ihnen zu glauben. Aber die Jahre hatten Erfahrung gebracht und jetzt wusste Viktor es besser. Er konnte höher aufsteigen als dieselben kalten Sterne am Nachthimmel und es würde immer noch keine Rolle spielen. Das Grau würde ihn nie verlassen, ebenso wenig wie die Tiefen oder die Krankheit, mit der sie ihn verflucht hatten. Es war immer bei ihm, so vertraut wie das Gewicht seines Gehstocks – eine weitere Erinnerung an seine Andersartigkeit – und vielleicht genauso notwendig. Denn was trieb den Drang nach Leben und die wunderbaren Veränderungen, die es mit sich bringen konnte, so an wie das nachklingende Gefühl dieses Vorsprungs?
“Words are so powerful. They can crush a heart, or heal it. They can shame a soul or liberate it. They can shatter dreams or energize them. They can obstruct connection or invite it. They can create defenses, or melt them. We have to use our words wisely.”
“You are the sum total of everything you’ve ever seen, heard, eaten, smelled, been told, forgot it’s all there. Everything influences each of us, and because of that I try to make sure that my experiences are positive.”
“Let me tell you this: if you meet a loner, no matter what they tell you, it’s not because they enjoy solitude. It’s because they have tried to blend into the world before, and people continue to disappoint them.”
“Tell me darling, would you still love me If I told you about the monsters I need to sing to sleep every night? If you understood the way I need to tiptoe across my own mind so I can fall asleep before daylight? if you knew where the nightmares came from, if you saw my scarred soul, would being with me terrify you? If you knew the full extent of the damage they have done to me, would you stay, would you still want to?”
“The Night is blue and black. The Night is silence, poetry and love. It is the dancers in their grave of bones, It is all transforming things. It is fate, it is freedom. It is masks and silver and ambiguity, It is blood; it is forgiveness; It is the invisible music of instinct.”