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selten so einen guten Witz gehört
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Kiana Khansmith
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Family stays forever
selten so einen guten Witz gehört
Maybe that‘s why we dislike them. The distance between who they were and who they are is so wide, we have no hope of getting them back
the sun is also a star (p.278)
Leistungssport
Meine Liebe zu Basketball habe ich früh gefunden und ich habe alles dafür geopfert. Nichts wollte ich jemals mehr in meinem Leben. Nie habe ich jemanden oder etwas mehr geliebt als diese Sportart. Genau wie die Liebe zu einem Menschen, hatte auch diese Liebe Höhen und Tiefen. Ich habe Siege gefeiert, aber auch um Niederlagen geweint. Mit 12 angefangen mit Jungs zu trainiere, mit 14 habe ich die ersten Verträge unterschrieben, mit 15 die ersten ernsthaften körperlichen Probleme, mit 16 das erste mal in der Frauennationalmannschaft gespielt, mit 17 angefangen mit den Herren zu trainieren, um mehr gefördert zu werden. Mit 18 kam dann der endgültige Einsturz. Achillessehnenriss. Meine Welt ist zusammengebrochen. Operation, mehrere Monate auf Krücken, über ein Jahr Physiotherapie bevor ich wieder trainieren dürfte. Ich schied aus der Nationalmannschaft aus, musste Verträge kündigen. So schnell war der Traum der Leistungssportlerin ausgeträumt. Aus und vorbei war mein Lebensmittelpunkt. Aber wer war ich noch ohne das Basketball?
alle wollen immer geliebt werden, erzählen wie hart es ist jemanden zu lieben ohne, dass er dich zurück liebt. Und ja ich verstehe das. Aber wisst ihr was schlimmer ist? Nicht lieben zu können. Nicht fähig zu sein Liebe zu empfinden. Mein Herz ist leer, nicht fähig zu spüren. 19 Jahre lang habe ich keine Liebe gespürt und ich zweifel immer mehr daran, dass ich es jemals tun kann
Weil ich lieber schweige als rede, weil ich lieber zuhöre als zu erzählen
unknow
mood
all I need right now is a road trip with good music and you by my side
you know its bad when you have your darkest hours even when the sun is up
Leidenschaft
Ich habe angefangen Basketball zu spielen als ich 5 Jahre alt war. Ich habe es von Minute eins an geliebt. Der Ball faszinierte mich. Ich wollte immer mehr, habe jedes Training hart trainiert. Ich wurde älter und damit wuchs auch mein Trainingspensum. Ich war so glücklich, hatte unendlich viel Energie. Ich habe in jedem einzelnen Training 150% gegeben, habe in jeder Minute mit Herzblut gespielt. Neben dem Sport lief leider nicht alles so rosig. Ich hatte viele Rückschläge einzustecken im Leben, musste viele Verluste erleiden, leider schon sehr früh. Das Einzige, was immer da war, war der Basketball. Ich habe noch mehr in Training und Spiel investiert. Auf die Leistungssportschiene gelang ich sehr schnell, habe oft mit den älteren Jahrgängen schon in der Auswahl gespielt. Ich habe immer hart trainiert und konnte mich so gegen viele Mitstreiter durchsetzen. Ich opferte alles für diesen Sport, setzte meine eigene Gesundheit aufs Spiel, in dem ich immer trainierte, auch wenn ich krank oder verletzt war. Selbst mit 39 Grad Fieber war ich in der Halle. Viele, viele Jahre hat Basketball mich so glücklich gemacht, ich konnte nie genug bekommen, kam sogar in die Nationalmannschaft. Doch dann kam ein Bruch. Urplötzlich wollte mein Körper überhaupt nicht mehr. Ich musste aussetzen. Ich viel in eine schwere Depression. Ich eiferte in der soprtfreien Zeit die ganze Zeit dem Ball hinterher, wollte die ganze Zeit spielen. Es war eine große Qual für mich. Als ich dann wieder ins Training einstieg, lief nichts mehr Ich war so frustriert, meine unerschöpfbare Energie und Motivation war plötzlich erschöpft. Das was ich mein Leben lang so sehr geliebt habe, was mir immer Kraft und Energie gegeben hat, war auf einmal der Faktor in meinem Leben, der mir am meisten Kraft kostete. Ich liebte den Sport immer noch, aber jede Einheit wurde zum Zwang, vor jedem Spiel hatte ich Angst.
Sätze, die ich hasse:
• Du musst ihn gehen lassen • Es ist doch nur ein Jahr • Zeit verheilt Wunden • Alles wird gut • Höre auf deinen Körper • Sei gnädiger mit dir selbst • Es ist doch schon ewig her, dass er gestorben ist
• Von dir hätte ich mehr erwartet
I'm okay - die traurigste Antwort auf die Frage wie geht es dir? Denn es bedeutet mir geht es scheiße, ich möchte es aber nicht direkt sagen und hoffe du erkennst etwas und das ich es irgendwie schaffe mich zu öffnen und zu erzählen. Leider fragt nie jemand nach
Work hard in silence let success make your noise
Frank Ocean
Ich bin so schwach obwohl ich so stark sein möchte
Vor genau einer Woche ist meine beste Freundin für ein Jahr in die USA geflogen. Sie ist wie meine Schwester. Ich bin mit ihr aufgewachsen. Wir haben so viel Scheiße durchmachen müssen aber wir waren für einander da. Sie ist meine Schwester. Sie ist da seid dem ich denken kann. Wir waren nie länger als 3 Wochen von einander getrennt. NIE. Nicht seitdem ich sie kenne. Jetzt ist sie weg.
Ich dachte die Wochen und Monate davor, ich würde völlig zusammenbrechen, aber ich bin es nicht. Ich lebe weiter. Habe nicht eine Sekunde angehalten. Ich weine nicht. Ich fühle nichts. Ich sitze in meinem Bett und fühle ein Loch in meinem Herzen, aber keinen Schmerz. Gar keinen. Ich sitze in einem dunklen Loch und habe noch nicht einmal die Motivation daraus zu kommen.
An Tagen wie diesen wird mir bewusst wie groß das Loch ist, wie doll der Schmerz ist, wie tief ich in dem Loch sitze
Motivation? Früher hatte ich nie Probleme mit Motovation. Ich hatte teilweise sogar zu viel. Ich ging zusätzlich zum normalen und Schultraining, vor und nach der Schule laufen. Ich hatte immer genügend Energie. Ich hatte Spaß an allem. Aber seit ein paar Monaten kämpfe ich gegen meinen eigenen Körper an, muss jedes Training an meine Schmerzgrenze gehen und weit darüber hinaus. Ich bin erschöpft. Gehe nicht mehr selbstständig laufen. Alles fällt mir schwer. Nichts klappt mehr einfach oder von allein. Ich muss jeden Tag gegen meinen eigenen Verstand ankämpfen. Ich liebe die Sportart immer noch so aufrichtig wie früher aber es ist so viel schwerer geworden für mich wirklich alles dafür zu opfern denn mittlerweile hatte ich andere Dinge die mir auch viel bedeuteten.
28
Ich werde morgen mit meiner Familie nach Norwegen fahren, mit unserem Wohnmobil. Ich hätte mit meiner Cousine und meinem Cousin 3 Wochen nach Spanien fliegen können und Party machen können. Aber ich wollte es nicht. Meine Cousine wird im September umziehen und mein Cousin wird ein Jahr nach Brasilien gehen. Klar wäre es schön gewesen die letzten Wochen mit ihnen zu verbringen, aber ich habe in letzter Zeit so viele Abschiede hinter mir. Ich habe das Gefühl ich weine nur noch, bin nur noch am Flughafen. Keiner fragt wie es mir damit geht. Jeder will immer nur wissen wie es denen geht, die gegangen sind. Keiner sieht ein wie schwer es für mich ist. Alle meiner engsten Freunde gehen. Ich werde völlig allein da stehen. Deshalb muss ich nach Norwegen. Ich muss hier jetzt endlich mal raus. Ich muss auf andere Gedanken kommen, denn das nächste Jahr ist so unglaublich wichtig für mich. Aber ich habe keinen mehr, der es mit mir durchsteht, keinen der an meiner Seite kämpft. Ja klar habe ich noch andere Freunde die nicht gehen, aber meine engsten gehen alle. Selbst mein Bruder. Ich habe zu viele Abschiedsbriefe in letzter Zeit geschrieben, zu oft Auswiedersehen gesagt, war zu oft die Hinterlassende, habe zu viele Tränen geweint und habe zu wenig gelacht. Um ehrlich gesagt habe ich seitdem der erste gegangen ist, nicht mehr gelacht. Meine beste Freundin, die ich wirklich seit Kindheitstagen kenne, um genau zu sein 15 Jahre, wird gehen. Ich sehe mich schon völlig zusammenbrechen wenn wir am Flughafen stehen. Wir waren noch nie länger als 4 Wochen von einander getrennt. Es wird mir das Herz rausreißen. Der Gedanke an den Abschied lässt mich versteinern, lässt mich in ein Loch von Kummer fallen. Wie soll ich das schaffen? 28! Die Anzahl von Menschen die gehen werden