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@weltreise20152016
KOKOHEAD
STANDUPPADDELING AUF DEM HALE’IWA RIVER / ROADTRIP ENTLANG DER EASTCOAST / NADINE MIT DEM CHINAMANS HAT
SURFER BEI EDDI WOULD (NOT) GO
Zum Wandern in den Süden – Zum Surfen in den Norden
Die North Shore Hawaiis ist der wohl beste Platz auf Erden um zu surfen. Allerdings besteht Hawaii nicht nur aus Wasser und Surfern, sondern auch einer unfassbar beeindruckenden Landschaft. Am schönsten, faszinierendsten und am besten zu wandern ist es im Südosten in den Gebirgen um Kailua. Darum war unser letzter Stopp im Paradies dort. Auch wieder über Airbnb gebucht, machten wir uns nach dem geplatzten Eddi Aikau Contest auf den Weg zu Kai. Kai war unser vermeintlicher Host, doch wie es sich herausstellen sollte, war Kai lediglich die Person die die Kohle einschob und eine ganz andere Person der Host. Letzten Endes war unser neues Zuhause alle mal kein schlechter Ort um zu bleiben. Auch wenn es am Abend unserer Ankunft einen etwas anderen Eindruck machte. Angekommen in der Ainoni Street, sahen wir überall verteilt zirka 20 Polizeifahrzeuge und überall auf der Straße Polizisten in Uniform und Zivil, mit Schutzweste, bewaffnet und auf der Suche nach irgendetwas oder irgendwem. Unser erster Eindruck, nachdem die Polizisten über Mauern in sämtliche Grundstücke ohne Erlaubnis eindrangen und durchsuchten: „welcome to the Ghetto“ . Obwohl das Wohnviertel nicht allzu schlecht schien. Herausgefunden was an diesem Abend passierte haben wir nicht aber im Nachhinein konnten wir uns sicher sein das es hier ein sehr guter Stadtteil zu sein schien, da Barack Obama hier seinen alljährlichen Weihnachtsurlaub verbringt. Nachdem wir den folgenden Tag am Strand von Kailua verbrachten und uns die Umgebung angeschaut hatten, die Kuhuku Farmen besuchten, die Ostküste abfuhren und bei dem Chinamans Hat einen kurzen Stopp eingelegt hatten, beschlossen wir am Abend als nächstes den Koko Head zu besteigen. Der Koko Head ist ein ziemlich einfacher Hike, allerdings ist es eine schlechte Idee, sich in einem tropischen Land morgens um 10 auf den Weg zu machen. Das durften wir noch selbst erfahren. Klingt relativ einfach wenn ich hier schreibe dass es nur Treppen sind. Aber 1000 unebene, ungleichmäßige Stufen mit mind. 45° Steigung sind dann doch härter als man denkt. Der Ausblick dafür hat sich aber gelohnt! Ein kleinwenig verschwitzt war klar die nächsten Wanderungen starten wir nur noch früh morgens! Aber jetzt zog es uns trotzdem erst einmal wieder an die North Shore zum surfen, da um Kailua keine einzige Welle zu finden war für welche es sich lohnte ins Wasser zu springen (kaum zu glauben wenn man an Hawaii denkt). Und da wir schon mal wieder in Hale’iwa waren fuhren wir frisch gesurft noch einen Sprung bei Doug und Erica vorbei, auf ein, zwei, drei Bier um uns auch noch einmal ordentlich von Doug zu verabschieden. Aber in den Süden sind wir gekommen um zu wandern. Darum machten wir uns die nächsten Tage früh morgens oder spät abends auf zum wandern. Jedoch wollte das Wetter nicht ganz so wie wir. Entweder es regnete, stürmte oder gab keine gute Aussicht. Hawaii wollte nicht so wie wir es wollten uns so mussten wir unsere letzten Tage mit einmal relativ erfolglosem Shoppen in Waikiki verbringen, aber dafür mit guten Burgern oder mal wieder Surfend an der North Shore. Nicht ganz so wie geplant aber trotz allem hatten wir eine schöne Zeit in Kailua! An unserem letzten Abend auf der Insel waren wir noch einmal erfolgreich mit Doug und Erica Surfen. So hatten wir uns unseren Abschied von Hawaii vorgestellt!
Fazit: Wir waren zu wenig wandern aber Hawaii ist ein unglaublich schöner Fleck Erde weshalb wir sicher noch einmal zurück kommen! Surfen sollte man auf Oahu am Wochenende und an Feiertagen weitestgehend vermeiden, das ist eine Katastrophe aber trotz allem hatten wir eine großartige Zeit auf dem abgelegensten Archipel der Welt! Hawaii, ich freue mich jetzt schon darauf dich wieder zu sehen!
- Fredy -
WEST COAST OF OAHU
KAENA POINT
PEARL HABOUR & THE DIAMOND HEAD
The Surf Capital of the World
So nennt man Hale’iwa (Betonung auf dem i). Genau aus diesem Grund wollten wir hier den Großteil unserer Zeit auf Hawaii verbringen. Es liegt zwar irgendwie weit weg von allem auf Oahu, ist aber dennoch eine Art Mecca für jeden, der eine entspannte und gute Zeit erleben will. Da sich hier oben an der North Shore alles ums Wasser dreht, gab es auch kaum einen Tag ohne Boardshort und Bikini. Dank unseren Airbnb Hosts fanden wir hier zwei optimale Surfspots für unser Level und bekamen auch sonst haufenweise Insider-Tipps rund um die North Shore. Unsere tägliche Routine bestand also aus Frühstück, ins Auto hüpfen und zu den Surfspots fahren. Die meiste Zeit spielten die Wellen sogar recht gut mit und wir schafften es, unseren Kopf auch mal über Wasser zu halten, statt eine Waschmaschine nach der anderen zu kassieren. Wenn die Wellen dann doch nicht so wollten wie wir, fuhren wir ein wenig in der Gegend herum, tranken Kaffee bei Green World oder bummelten durch die unendlich vielen Surfshops in Hale’iwa. Einen Tag nahmen wir uns für die weniger erfreuliche Geschichte rund um Oahu – Pearl Harbor. Wir fuhren früh morgens direkt zum Memorial in Pearl und sicherten uns eines der 1000. Gratis-Tickets. Der Besuch bestand aus einem Film über den Überraschungs-Angriff der Japaner im zweiten Weltkrieg, einer Fahrt zum Wrack der USS Arizona und aus einem Besuch der Ausstellung. Es ist selbst oder gerade für unsere Generation auch heute noch schockierend zu sehen, was damals hier passierte, wo wir nun unsere Reise beenden. Noch heute ruhen hunderte Seelen im Wrack des versenkten Kampfschiffes im Hafen von Pearl. Und auch noch heute schwebt dieses Ereignis in gewisser Weise irgendwie über Oahu. Nachdem wir den Besuch des USS Arizona Memorials verdaut hatten, starteten wir unsere Mission, wenigstens ein Paar der atemberaubenden Wanderwege Oahus zu „besteigen“, am Diamond Head Crater. Direkt neben Honolulu gelegen prägt der Krater das Landschaftsbild von Oahu ungemein und ist somit eines der Wahrzeichen der Insel. Oben angekommen sollten wir von einem unglaublichen Ausblick belohnt werden, zunächst stand uns aber der Weg nach oben bevor. Eine gefühlt unendliche Anzahl an Treppenstufen (der Koko Head sollte uns später eines besseren belehren), zwei Tunnel und ein Militärbunker s päter, waren wir dann verschwitzt und aus der Puste oben angekommen und konnten tatsächlicheinen Ausblick bis zum Horizont genießen. Zum Sonnenuntergang fuhren wir an die Spitze der Insel, zum Kaena Point. Hier konnte man sein Bier auch in der Öffentlichkeit genießen, ohne die Angst erwischt zu werden. Im Gegensatz zu den schönen Sandstränden und den grünen Bergen auf dem Rest der Insel, ist die Landschaft am Kaena Point karg und steinig. Das macht sie aber nicht weniger schön, da man hier die volle Kraft des offenen Ozeans spürt, wenn die Wellen tosend gegen die Felsen rollen. Selten habe ich mich so klein gefühlt wie hier an dieser Stelle, zwischen den Bergen und dem Ozean zum Sonnenuntergang. Den Kaena Point von der anderen Seite bekamen wir zu sehen, als wir die Westküste entlang fuhren. Ursprünglich war diese Küste kein Bestandteil unserer Planung, da es dort aber auch einiges zu sehen gab, entschieden wir uns, einen Tag dort zu verbringen. Wir starteten also morgens mit Schnorchelmaske, Sonnencreme, GoPro und Kamera im Gepäck Richtung Süden nach Honolulu um dann Richtung Westen zu fahren. Da die Highways hier auf Oahu die reinste Katastrophe sind, muss man, egal wohin man will, immer einen riesen Umweg fahren. Unser erster Stopp an der Westküste war der sogenannte „Electric Beach“. Direkt vor einem Kraftwerk gelegen und bekannt als Schnorchelparadies. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Da das Kraftwerk an dieser Stelle sein warmes Wasser in den Ozean leitet, haben sich hier etliche Fische und riesengroße grüne Meeresschildkröten angesiedelt, mit denen man dort in aller Ruhe schnorcheln kann. Gesagt, getan. Auf dem Weg Richtung Norden, besuchten wir noch eine Höhle, die uns Erica empfohlen hatte. Sehr beeindruckend und sehr unbesucht, was für hawaiianische Verhältnisse eine echte Seltenheit ist. Am Kaena Point angekommen bekamen wir die Stärke des Ozeans noch einmal bei Tageslicht zu Gesicht und konnten die Abgelegenheit genießen. Highlights hatte die North Shore und vor allem Hale’iwa unendlich viele zu bieten, die Green Turtles sind allerdings ganz vorne mit dabei. Die North Shore ist wohl einer der wenigen Orte der Welt, am dem man beim Surfen neben sich plötzlich den Kopf einer 1,50m großen Schildkröte auftauchen sieht oder an dem sie ganz gemütlich beim Standup Paddeln unter und neben dem eigenen Brett herumschwimmt. Es mag vielleicht beängstigend klingen und doch sind die Meeresschildkröten die wohl friedlichsten und entspanntesten Lebewesen der Welt. Ihnen so nah kommen zu dürfen, war nicht nur ein Highlight auf Hawaii, sondern eines der Highlights unseres Trips. Thanks for that, Hawaii. Fast hätten wir sogar das Glück gehabt, neben dem Volcom Pipe Pro auch noch den Eddie Aikau sehen zu können. Da der Contest nur bei Wellen über 40 Fuß (etwa 12m) stattfindet, wurde er für den 10.Februar (Fredys Geburtstag) vorausgesagt. Die ganze Insel ist durchgedreht, Leute haben sich Flüge nach Oahu gebucht, Urlaub genommen, sich krank gemeldet, Fahrräder gemietet, die Nacht vorher am Strand von Waimea Bay gecampt, sich morgens um 4 aus dem Bett gequält um sich einen Parkplatz zu sichern… all das, dafür dass der Contest am Mittwoch Morgen um 6:00 Uhr abgesagt wurde. Wellen zu klein, 30.000 Menschen zutiefst traurig und enttäuscht. Satz mit X, der Eddie war wohl nix. Oh und sollte einer von euch jemals seinen Weg nach Oahu, Hawaii, Hale’iwa an der Northshore finden: Bei der Bambushütte mit dem Grasdach gibt es die leckerste Hale’iwa Bowl der ganzen Welt! Myam myam! Viele frische Früchte mit Acai und Crunchy. Achja: Ohne unsere Hosts und deren 5 Hühner wäre Hawaii für uns nur halb so schön gewesen.
Fazit: 1) Wir hatten die besten Hosts der Welt. Also wirklich. Die BESTEN. Thanks to Erica & Doug 2) Eddie would not go 3) Ich glaube 90% der weltweiten Turtle-Population lebt rund um Oahu 4) It’s all about surfing (and paddling). And hiking. 5) ohne Paddle, kein Surf 6) Gottseidank hatten wir unseren Mietwagen 7) Die Menschen hier sind irre. Aber unfassbar cool. 8) Hawaii, we’ll be back. 9) Dass diese blöden Wanderwege hier alle so steil sein müssen 10) und so viele Stufen haben.
- Nadine -
SUNSETS AT THE NORTHSHORE
VOLCOM PIPE PRO FINALS
VOLCOM PIPE PRO AT BANZAI PIPELINE
Kelly Slater, JOB, Bruce Irons und John-John Florence
Da unser Reisetiming mal wieder perfekt war, hatten wir gleich zu Beginn unserer Zeit an der “world famouse North Shore”, den Volcom Pipe Pro an der “world famous Banzai Pipeline”. Den Opening day leider schon verpasst hatten wir trotz allem noch einen Layday (Tag mit zu kleinen Wellen für den Contest), den zweiten Contest Tag und den finals day direkt vor unserer Haustüre. Also verbrachten wir unsere gesamten Tage damit, früh morgens auf zu stehen, am Strand zu liegen (dabei komplett zu verbrennen) und den besten Surfern der Welt dabei zu zu schauen wie sie 6 Meter hohe Wellen unglaublich easy wirkend zu surften. Keine Verletzten, etliche zerbrochene Boards, wipeouts, grandiose Wellensets und perfekte Runs waren die Bilanz des Contests und im Nachhinein wurde der Volcom Pipe Pro 2016 als einer der besten Contests der letzten Jahre gelobt. Natürlich haben wir die letzten Tage nicht nur damit verbracht den Profis beim Surfen zu zu schauen! Wir haben selbstverständlich auch selbst losgelegt auch wenn wir nicht Pipeline gesurft sind sondern etwas kleinere aber für uns trotzdem ausreichende Wellen. Was macht man sonst noch so auf Hawaii außer surfen? Natürlich Sonnenuntergänge Fotografieren, Longboard oder Big Wave Bier trinken und Shrimps essen. Eigentlich kein übler Weg O’ahu kennen zu lernen! Neben Surfen Bier und Sonnenuntergänge gibt es aber auch Wunderschöne Landschaft. Darum hatten wir auch vor so viel wie möglich von unserer ToDo liste abzuhaken. Der Ehukai Pillbox hike klang für uns nach einem guten Anfang. Da dieser zum Sonnenuntergang besonders gut sein soll machten wir uns erst Nachmittag nach dem Surfen auf den Weg, den 30 Minütigen Aufstieg zu den Bunkern. Dort angekommen gab es einen Atemberaubenden Ausblick über die gesamte North Shore, den wir bei einem kalten Schluck Big Wave genossen. Der Sonnenuntergang war zu Beginn relativ enttäuschend und ein paar andere Wanderer hatten es schon aufgegeben einen echten Hawaiianischen Sonnenuntergang zu erleben. Wir haben uns jedoch dazu entschieden noch ein wenig zu warten und es hat sich gelohnt! Dafür würden wir die 30 Minuten jeder Zeit wieder hinauf wandern! Fazit: Aloha, Mahalo, Hawaii geizt nicht mit grandiosen Sonnenuntergängen, ist kein schlechter Ort um Surfen zu gehen und schon gar nicht um den Profis dabei zu zu sehen wenn sie zeigen was surfen wirklich heißt!
- Fredy -
Wär ja langweilig würde alles ohne Probleme laufen!
Nach drei Tagen in der Großstadt hatten wir dann letztendlich auch mal wieder genug Stadt gesehen und machten uns auf unser Auto ab zu holen, um dann damit auf direktem Weg an die North Shore zu düsen. Nach 40 min auf den Bus warten, 5 min Bus fahren waren wir angekommen beim Autoverleih. Alles nicht so einfach als wir erwartet hatten, konnten wir unser Auto nicht schnell abholen und gleich weiter fahren. Zuerst wurde ich nach meiner Insurance card gefragt, die ich natürlich nicht besitze da unser Versicherungssystem nicht dem der Amis entspricht. Daraufhin sollten wir eine zusätzliche Versicherung dazu buchen, da sie das Auto nicht ohne Versicherung verleihen durften. 100% mehr für das Auto bezahlen konnten wir allerdings nicht. Da wir vor unserer Reservierung ausdrücklich gefragt hatten ob noch irgendwelche zusätzlichen Kosten hinzu kommen würden und wir darauf hingewiesen hatten das wir aus Deutschland sind war es der angestellten im Büro etwas peinlich und sie war gottseidank sehr bemüht eine Lösung finden. Letztendlich hatten wir das Auto quasi umsonst bekommen und nur die Versicherung bezahlt. Dann kam aber schon das nächste Problem meine Mastercard funktionierte nicht. Also musste ich nach unzähligen zahlungsversuchen und mehreren gescheiterten Versuchen Mastercard telefonisch zu kontaktieren mit meiner VISA bezahlen. Nachträglich hatte sich herausgestellt, die Serie meiner MC ist scheinbar aus irgendeinem Grund unsicher, daher wurde sie gesperrt. Nach drei Stunden hatten wir dann unser Auto bekommen und endlich konnte es losgehen. Angekommen bei unserem ersten Airbnb Host an der North Shore fiel uns direkt auf das er einen etwas spartanischeren Lebensstil hatte uns nur mit dem nötigsten in seiner Küche wohnte. Auch auf Sauberkeit, besonders in seinem Bad legte er nicht sonderlich großen Wert und nach einer etwas geräuschvollen Nacht kannten wir ihn uns seine Freundin am nächsten Morgen mehr als wir es lieb hatten. Als wir ihn auf die Probleme die wir hatten hinwiesen reagierte er glücklicherweise relativ entspannt und etwas peinlich berührt. Darum bot er uns an in Ruhe etwas anderes zu finden und uns das gesamte Geld zurück zu erstatten. Fairer deal! Etwas neues hatten wir auch schnell gefunden, ein Einzimmer Apartment mit Küche outdoor Dusche und Paytv inklusive. So lässt es sich auf Hawaii schon auch mal leben! Ende gut alles gut, unser Auto haben wir bekommen und eine Gute Unterkunft gab es letztendlich ja auch! Time To enjoy the paradise!
- Fredy -
HAWAII WAIKIKI BEACH
ALOHA! Welcome to the Sunshine State
…Noch nicht ganz. Bevor uns unsere Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten führte, stand uns zuerst noch der Flug dorthin bevor. Im Nachhinein betrachtet, ein Flug bei dem irgendwie nichts normal lief (außer die 400$FJ für den Surfboard-Transport). Aber von vorne… Da unser Flug angesetzt war auf 23.58 Uhr, hatten wir einen recht langen Tag vor uns inklusive Nacht im Flieger. Im Vorfeld informierte uns unsere (scheinbar viel zu zuverlässige) Reise-App darüber, dass es Änderungen in unserem Flugplan gab. Okay, kein Problem – bei der Airline angerufen, wo niemand etwas davon wusste. Solange der Flug pünktlich ging und alles nach Plan lief, sollte uns der Rest egal sein. Um 23:30 Boarding. Flieger fast leer. Jippie. Jeder eine ganze Reihe für sich. Besser hätte es kaum laufen können. Dachten wir. Die Ernüchterung kam dann jedoch, als wir im Flugzeug mitbekamen, dass unser Stopover auf den Christmas Islands kurzerhand gecancelled wurde und wir zwei Stunden früher in Honolulu landen würden. Die Fijis eben. Jeder andere im Flugzeug war wohl froh – wir nicht. Unsere planmäßige Landung wäre nämlich um etwa 10 Uhr gewesen und wir wurden um 13 Uhr abgeholt – ein Weilchen warten, das können wir schon ab. Tja… nun landeten wir allerdings über 2 Stunden zu früh auf Hawaii und hatten noch gute 5 Stunden, die wir uns totmüde am Flughafen vertreiben mussten. Ohne Essen. Ohne Schlaf. Ohne Internet. Ohne Handy. Uns blieb also keine andere Wahl und wir warteten. Und warteten. Und warteten. Pünktlich um 13 Uhr holte uns unser Air Bnb Host dann vom Flughafen ab und wir fielen totmüde ins Bett, als wir in unserem Zimmer ankamen. Da der Reisetag ja bekanntlich immer im Eimer ist, war unser Highlight an diesem Tag das Abendessen. Die übrigen beiden Tage, die wir in Honolulu hatten, verbrachten wir damit, durch Waikiki zu spazieren und uns über die Ami-Mentalität zu amüsieren. Wie im Fernsehen, dieses Waikiki Beach. Hier gibt es Surfer, surfende Hunde, surfende Katzen, die bescheuertsten Souvenirs, Surfshops ohne Ende und eigentlich auch sonst alles. In erster Linie aber einen Surfstrand mitten vor der Großstadt – eben genau wie man’s aus dem Fernsehen kennt. Skyline meets Shoreline. Da wir es die letzten 8 Monate zu vermeiden versuchten, uns wie Touristen zu benehmen, ließen wir es uns in Honolulu nicht nehmen, Souvenirs zu shoppen, Fotos zu schießen und mit Blick auf Waikiki Beach Bierchen zu schlürfen. Damit uns in unseren 3 Wochen Hawaii auch nicht langweilig wird, haben wir von unseren Hosts direkt eine ganze Liste voller „Must-Do’s“ auf O’ahu bekommen. Der widmen wir uns dann die nächsten Tage. Seid ihr alle neidisch? Ja? Gut, es gibt nämlich Grund genug, das zu sein!
Fazit: Hawaii Five-O, Dog der Kopfgeldjäger, Autoeinbrüche, Shaved Ice, Surfing Surfing Surfing Surfing, God bless you und Guns. Oh America.
PS: Next: NORTH SHORE. Oh mein Gott, wir drehen ein bisschen durch vor Freude.
PSS: Ich hab im Fazit die übergewichtigen Amis vergessen. Man sind die dick hier.
- Nadine -
THE FIJI BEACHOUSE
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