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Our trauma didn't make us stronger, it turned us into someone who's always paranoid, anxious, and doesn't know how to properly relax. We become more sensitive and insecure who cry more easily, who get overwhelmed at small things. I'm so tired of the narrative that trauma makes you tough and untouchable. We're survivors, not superheroes.
i don’t know how to deal with what i’m feeling
“I’m too exhausted to explain my soul to someone again.”
— T. // ten word story #38
Heute ist es ein Jahr her, ein Jahr her das ich das letzte Zeichen von dir bekommen habe, ein Jahr her das ich deinen Abschiedsbriefe gelesen habe und ein Jahr her seit ich dich vermisse. Du fehlst mir so sehr und ich komme immer noch nicht damit klar das du weg bist, dass du nie wieder anrufen wirst oder einfach in meiner Tür stehen wirst, dass wir nie wieder gemeinsam lachen oder weinen und zusammen Zeit verbringen. Heute vor einem Jahr hast du alles beendet und alles hinter dir gelassen. Ich weiß das es dir nicht leicht gefallen ist und ich weiß wie du gelitten hast an jedem einzelnen Tag. Trotzdem frage ich mich immer wieder nach dem Warum ? Warum konnte ich es nicht aufhalten, so wie die anderen Male davor und wieso habe ich es dir nicht angemerkt als wir vor 366 Tagen das letzte mal telefonierten ? Es ist verdammt hart, weil du ständig in meinen Gedanken kreist und ich es nicht wahrhaben will das du nicht mehr da bist. Auch nach einem Jahr kann ich es noch nicht glauben. Auch nach einem Jahr kann ich noch nicht darüber sprechen. Auch nach einem Jahr schmerzt es so wie am ersten Tag. Ich kann ihn auswendig, deinen Abschiedsbrief und ich halte mein Versprechen das du mir aufgetragen hast. “Du musst weiterleben, für uns beide.”. Ich halte mein Versprechen, jeden Tag aufs neue denke ich daran. Man sagt, tot ist man erst wenn keiner mehr an einen denkt. Du kannst mir glauben wenn ich sage das ich auch in 50 Jahren noch an dich denken werde. Ich werde dich nie vergessen.
Sieben Jahre, 2556 Tage und du wirst immer noch vermisst. Ich musste akzeptieren, dass das Leben weitergeht. Lernen erwachsen zu werden, auch wenn du für immer jung bleibst. So oft spukt das ‚Was wäre wenn?‘ in meinem Kopf. Ob wir wohl immer noch befreundet wären? Was du beruflich machen würdest? Ob du wohl eine Familie gegründet hättest und die liebevolle Mutter geworden wärst, die du später immer sein wolltest? Ob du irgendwann glücklich geworden wärst? All diese Fragen werden für immer unbeantwortet bleiben, denn du hast dich für einen anderen Weg entschieden. Auch wenn es in den letzten sieben Jahren leichter geworden ist, ich nicht mehr jeden Tag an dich denken muss oder unkontrolliert in Tränen ausbreche sobald mich etwas an dich erinnert, wirst du immer deinen Platz in meinem Herzen behalten.
„Hoff es geht dir gut, da wo du bist.“
“Ich bin in schlechter Gesellschaft, wenn ich alleine bin.”
— Tarek K.I.Z.
i just feel empty