Kapitel 35.01
Unter Strom
Ich weiß nicht, ob meine Eltern mitbekommen haben, was Tom und ich in meinem alten Kinderzimmer getrieben haben und ehrlich: Da schwanke ich zwischen "es ist mir egal, ich bin ein erwachsener Mann" und den alten, antrainierten Eltern-Kind Moralvorstellungen.
Es war schön, wieder mal bei meinen Elter gewesen zu sein, es ist toll, dass sie Tom so sehr mögen, und doch bin ich am liebsten in unserem geilen Loft, wo wir beide einfach WIR sein können.
Ich knall die Tür hinter mir zu, muss umbedingt gleich erzählen, was ich eben erlebt habe.
Tom steht schon in der Küche, nur in Shorts, von zu viel Kleidung halten wir beide nicht viel, Shaker in der Hand, diese lässige Spannung in seinem Körper, die mir jedes Mal den Verstand raubt.
Er schaut auf, lächelt breit.
„Na, Großer. Wie war’s?“
Ich lache heiser, schüttel den Kopf, während ich mir die Jacke von den Schultern reiße.
„Alter, was mir heut in der U-Bahn passiert ist… Ich schwör, ich hab gedacht, ich steh mitten in ’nem krassen Porno.“
Tom lehnt sich gegen die Arbeitsplatte, verschränkt die Arme.
„Erzähl. Alles.“
Ich lache leise, gehe zu ihm, drück ihm einen feuchten Kuss auf den Mund und stelle mich dann gegenüber, stütze mich breitbeinig ab. Meine Jeans spannt – noch immer vollgepumpt vom Training, die Muskeln hart wie Stein, mein Schwanz erregt von dem was eben passiert ist.
„Also, ich sitz da, nach dem Training. Beine breit, weißt du? Jeans spannt überall, mein Schwanz drückt sich schon krass durch den Stoff, scharf von den Jungs im Gym, scharf auf dich.“
Tom hebt eine Augenbraue, sein Blick wandert automatisch runter zu meiner fetten Beule.
„Kann ich mir vorstellen“, murmelt er böse grinsend.
Ich grinse zurück.
„Und gegenüber sitzt so’n Kerl. Jung, sportlich, definiert. Die Geilheit ins Gesicht geschrieben. Du hättest den gefeiert.“
Tom leckt sich über die Lippen.
„Und der hat gegafft?“
Ich nicke langsam.
„Mitte 20, noch frisch aber schon genug erfahren, dass er genau weiß, was er will. Knappe Jeans, Gesicht frech. Unverschämt. Rattig.
Ich merk gleich: Der checkt mich ab. Aber nicht heimlich – nee, der starrt mich an, direkt, fordernd, wie ein Tier auf Beute.
Und dann macht er was... Digga, ich schwör, ich hab’s fast nicht gepackt.
Er nimmt die Hände – hebt sie über’n Kopf – verschränkt sie so hinter’m Nacken. Weißt du, wie wenn du jemandem zeigen willst: Guck dir meine Achseln an. Guck, wie offen ich bin. Ich hab nix zu verstecken. Und sein Blick? Hart. Fixiert. Kein Lächeln. Nur pures Wollen. Wie so ein Befehl: Beweg dich nicht. Ich mach das hier jetzt für dich.
Und dann… Alter… Dann fängt er an, sich zu bewegen. Nur mit der Hüfte. Ganz langsam, völlig eindeutig. Er fasst sich nicht an. Er… arbeitet nur mit seinem Becken und stöhnt dabei, leckt sich über die Lippen. So, als ob mein Anblick allein reicht, ihn halb um den Verstand zu bringen.
Ich seh, wie sein Schwanz unter dem Stoff immer mehr spannt. Wie er zittert. Der ganze Körper unter Spannung – wie’n Drahtseil. Er beißt sich auf die Lippe. Lässt die Zunge drüber gleiten. Ständiger Blickkontakt mit mir. Ich sitz da. Selber voll erregiert, ich streichle mein unübersehbares Riesenteil unter der Hose, spanne die Bizeps an, lasse meine Titten tanzen und gibe ihm genau das, was er will.
Und der Typ fängt an so zu tun, als ob er auf meinem Schwanz reitet...!
Tom, ich… ich war so kurz davor… ich hätt fast…abgespritzt, aber die Genugtuung wollte ich ihm nicht lassen. Der Wagen war halb voll, aber wir haben uns wie alleine gefühlt. Nur Neonlicht. Nur Atmen. Nur sein Blick und mein Körper. Wie zwei Tiere im Käfig. Wortlos. Scharf. Geil.
Tom keucht leise, seine Hand fährt unbewusst über seinen harten Bauch.
„Und während ich einfach da saß, die Beine breit, die Jeans fast am Zerreißen, die Muskeln angespannt… hat der Typ zweimal abgespritzt.“
Tom reißt die Augen auf, keucht.
„Ohne sich auszupacken?“
Ich nicke, langsam, genießerisch.
„Alter, ich hab’s gesehen. Diese feuchten Flecken auf seiner Jeans. Wie sein ganzer Körper gezuckt hat. Er hat gestöhnt. Leise, aber heftig. Scheiß auf die Leute drumherum. Es war ihm egal.“
Tom tritt näher, legt seine Hände auf meine Brust, sein Blick heiß.
„Fuck, Jo…“, murmelt er heiser, während seine Finger über meinen harten Brustkorb gleiten.
Ich pack ihn an den Hüften, zieh ihn an mich, dass unsere Schwänze aufeinanderstoßen.
„Weißt du, was das mit mir gemacht hat?“, flüster ich an seinem Ohr, meine Stimme vibrierend vor Gier.
„Sag’s mir“, raunt er, seine Hände krallend in meinen Rücken.
„Ich bin fast selbst gekommen, nur vom Wissen, dass mein Körper ihn zum abspritzen gebracht hat. Ohne ihn auch nur anzufassen. Nur mit meiner Masse und meiner Präsenz. Mit diesem Testo in der Luft.“
Tom schnappt nach Luft, sein Schwanz hart zwischen uns eingeklemmt.
Ich dreh ihn rum, drück ihn gegen die Küchentheke, presse mich von hinten an ihn.
Mein Mund an seinem Nacken, beißend, leckend.
„Weißt du“, flüstere ich, während ich ihn hart anpacke, „und jetzt bist du dran, jetzt wirst du spüren, was der Typ verpasst hat - und mehr.“
Tom stöhnt nur, drückt sich mir entgegen, bereit, sich von mir nehmen zu lassen – genau so, wie ich es will















