Sie sagen: “ich habe es nicht gesehen.”
Und es tut weh, aber ich kann es verstehen.
Mein Kostüm für “Alles ist gut!” war zu gut,
um sie meine Wut, Angst und Verzweiflung sehen zu lassen.
Ich kann niemanden, außer mich selbst dafür hassen,
dass Verdrängung mein Mittel ist,
mein Sauerstofftank war.
Irgendwann war keine Luft mehr da,
doch ich irgendwie noch
und irgendwie auch nicht.
Irgendwie leer, irgendwie sehr in meinem Kopf
und überall alleine.
Meine eigene Schattenfigur.
Zu stur, um nach der Hilfe zu fragen,
von der ich wusste, dass ich sie brauche.
Zu festgefahren in dem Gedanken, dass es keine Hilfe gibt.
Zu verliebt in die Idee, doch noch so gesehen zu werden,
mit allem was kaputt ist, immer kaputt war
und das ohne zu enttäuschen,
ohne weniger liebenswert zu sein,
nicht mehr allein.