Ausstellung der neuen Editionen der Griffelkunst aus Hamburg
Ausstellung von Sonntag, 1. November bis Samstag, 21. November geöffnet Mo, Mi, Fr, Sa, von 10-12Uhr und 16-19 Uhr.
Mit Elisabeth Neudörfl, Jan Paul Evers und Peter Piller werden gleich drei sehr unterschiedlich arbeitende, zeitgenössische Photographen in der Herbstausstelung vertreten sein. Dazu kommen Holzschnitte von den norwegischen Schwestern Annette und Caroline Kierulf sowie sechs Aquatinta-Radierungen von der in Hamburg lebenden Künstlerin Gosia Machon. Außerdem verlegt die Griffelkunst sieben Lithographien von dem Bildhauer Richard Deacon, von denen zwei Motive auf Seide gedruckt wurden. Auch die Berliner Künstlerin Friederike Feldmann ist mit einer Serie von Lithographien vertreten, die mit fiktiven Schrift/Bildern spielt. In der Projekt-Reihe zeigt die Griffelkunst eine Edition von Thomas Scheibitz an. Die neuartigen Motive klassischer Abwicklungen entstanden teilweise am Computer und wurden von digital hergestellten Platten als Photogravüren gedruckt.
Im Einzelblattbereich erscheinen neben einem Frauenporträt von Stephan Balkenhol zwei Siebdrucke von Dirk Meinzer, die im Dunkeln leuchten sowie eine Vase von Stefan Marx. Dies hat der Künstler mit dem Schriftzug „I´m sorry“ bemalt, sodass in manchen Fällen der Grund für den Blumenstrauß (oder die Entschuldigung für die zu Bruch gegangene Vase) dem Kunstwerk schon eingeschrieben sind.