Angst vor dem Banalen - Science Slam Vorbereitung
Wie schwer es doch den Teilnehmenden fĂ€llt, ihre alten Rollen zu verlassen und etwas anderes zu machen. Da wird beobachtungstheoretisch gedacht, mĂŒtterlich fĂŒrsorglich in ein Thema eingefĂŒhrt um dann der Jungen das Feld zu ĂŒberlassen. Nur bei einer Kleinen, stillen,  blitzt Schalk auf, man hört in den Andeutungen ihres Textes dass sie mit Klischees spielen wird, so ein MĂ€nner-Frauen Ding durchziehen. Das wird bestimmt gut, kommt gut an.Â
Am ansprechendsten noch bisher der Vortrag aus der Mechatronik, zu einem verbesserten Dampfkochtopf. Es ist halt eine Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften, da ist die empirische Relevanz der Forschung offensichtlich und der theoretische Gehalt versteckt. Aber trotzdem wehren wir uns alle, mich eingeschlossen, unsere Aussagen zu vereinfachen. Das bisschen Abstrakte, was man in der Arbeit hat, und was das eigene Tun als als "wissenschaftlich" ausweist, wird wie ein Adelstitel hochgehalten und zĂ€h verteidigt.
Und so gelingt es natĂŒrlich kaum, die wissenschaftliche Sprachwelt zu verlassen und ĂŒber eine andere einen Zugang zum Thema zu schaffen. Es wird besser, wenn sie das Hochdeutsche aufgeben und in Mundart reden dĂŒrfen.Â
Ich versuch es dagegen mit trockenem Humor und hoffe, mit meinen Witzen nicht völlig daneben zu liegen. Schweizer sind selten Ironiker. Am 31.1 weià ich mehr.