Seit zwölf Jahren lebt Schwester Barbara hinter den Mauern eines abgeschiedenen Klosters, gebunden an ihre Gelübde, getragen von einem Glauben, der längst zu bröckeln beginnt. Als eines Tages ein Reisender Zuflucht sucht, gerät ihr inneres Gleichgewicht ins Wanken. In seinen Worten liegt die Welt, die sie einst kannte und die Sehnsucht, die sie nie ganz begraben konnte.
Zwischen Pflicht und Verlangen entspinnt sich eine leise, verbotene Nähe, die Barbara zwingt, sich der Wahrheit zu stellen: Lebt sie aus Überzeugung oder aus Angst?
Als sie vor der Entscheidung steht, alles hinter sich zu lassen oder zu bleiben, wählt sie einen Weg, dessen Konsequenzen sie ein Leben lang verfolgen werden.
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