1000 km (bike Fahrrad)
Heute war es soweit: Nach 6 Wochen Fahrradfahren habe ich die 1000 km Marke geknackt.
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1000 km (bike Fahrrad)
Heute war es soweit: Nach 6 Wochen Fahrradfahren habe ich die 1000 km Marke geknackt.
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vacations!
Nach einer Konferenz in New Orleans hat es mich mit einem Mietwagen nach Florida verschlagen. Ich habe diese Auszeit sehr genossen. Fahren, Musik hören, am Strand liegen, wandern, essen,...
Und es ist wahr, Florida besteht hauptsächlich aus Rentnern.
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Oh Daisy
start out with a "hi hello",
talk about how winter was cold,
but we made it out alive, we made it out in time.
(and winter lies still ahead of us)
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Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei
Wie heißt es so schön, alles Gute kommt zu einem Ende (oder so).
Meine letzte Woche hier habe ich sehr genossen. Wir sind letzte Woche ins Swans Hotel gegangen. Das war der Ort, wo für mich alles angefangen hat. Denn letztes Jahr bei meinem ersten Besuch hier war das das Hotel, wo ich übernachtet habe. Dort gibt es übrigens exzellentes Bier...
Mein Wochenende habe ich genutzt um ein letztes Mal mit dem Longboard durch die Gegend zu fahren, habe auch das Wasser ein letztes Mal "besucht".
Und dann hat es mich gepackt. Ich habe kurzerhand beschlossen, noch einmal wegzufahren. Auto gemietet, Unterkunft telefonisch organisiert. Übernachtet habe ich die zwei Nächte in Port Alberni, im selben Motel, wo ich schon mit Peter übernachtet habe. Diesmal, weil Nebensaison, war es deutlich günstiger. Port Alberni, wie ich feststellen konnte, hat ein paar nette Pubs. (Ich war in genau zwei.) Am Dienstag bin ich zur See gefahren, in den Pacific Rim National Park. Diesmal ging es nach Ucluelet. Ich war sehr überrascht, wie schön es dort ist an der Küste entlangzulaufen. Die Bilder geben nicht einmal einen Teil dieser Schönheit wieder. Anschließend, gegen Abend, bin ich noch einmal an den Long Beach gefahren und von dort zum South Beach gelaufen, wo ich auf einen Felsen geklettert bin um von dort die Wellen zu beobachten, die ans Ufer kommen. (Mein Versuch, die Wellen zu filmen, kann man hier sehen:
)
Mittlerweile bin ich zurück. Mein Schreibtisch ist leergeräumt, der Computer blank gelöscht. Eigentlich müsste ich jetzt gerade packen, aber irgendwie brennt es mir unter den Fingern, meinen letzten Bericht zu schreiben. Denn dies ist mein letzter Eintrag aus Kanada.
Gleich geht es noch einmal ins Büro. Wir haben eine kleine Goodbye-Party. Ich selbst habe gestern Muffins gebacken und bringe sie mit. Anschließend werden wir noch ins Moon Under Water Pub gehen zum Abendessen, und vielleicht auf ein zwei Bier. Morgen geht es dann schon in Richtung Heimat, aber nur in die Richtung. Eine Woche werde ich noch in den USA verbringen und dann heißt es auch schon "Hello Deutschland".
Ich werde Kanada vermissen, aber ich gehe mit einem guten Gefühl zurück.
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Waves
Schönes Wetter, Wind, Herbst... Und ich im Kurzurlaub.
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Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön
Wie die Zeit mittlerweile vergeht. Einerseits scheinen die Stunden innerhalb der Woche nicht verrinnen zu wollen, andererseits zerfließen die aufregenden und schönen Momente wie Schokolade in der Sonne.
Am Donnerstag bin ich mit meiner Vermieterin nach Sidney gefahren. Es war an der Zeit, dass ich mir endlich die Gallerie anschaue, in der sie arbeitet. Sidney selbst ist eine Kleinstadt, wo man, wenn es ein Westernfilm wäre, die Strohballen rollen sehen würde. Da ich aber Glück mit dem Wetter hatte, habe ich mich einfach ans Wasser gesetzt und ein Buch gelesen, das ich schon lange lesen wollte. Ein Buch, das einem ein wahnsinnig gutes Gefühl gibt, wenn man es gelesen hat.
Am Nachmittag ging es zurück nach Victoria, und weil das Wetter immer noch gut war, bin ich, nach einem kurzen Stop am Fisherman's Wharf für Fish and Chips, die Dallas Rd entlang gelaufen und habe wahrscheinlich zum letzten Mal in der nächsten und entfernteren Zeit die See genossen (bei schönem Wetter wohlgemerkt).
Am Freitag sind wir endlich ins Fernwood Inn gegangen, eine Kneipe in der Nachbarschaft. Und es hat sich gelohnt.
Samstag musste ich früh raus. Ich bin nach Vancouver. Nach einer tollen, aber langen Fährfahrt habe ich mich auf Sushi mit Freunden getroffen, bin zum Hotel zum Einchecken, und wieder los. Im Vogue Theatre haben Cut Copy gespielt. Eine Band, die ich schon seit Jahren rauf und runter höre, und sie leider vor kurzem in Europa verpasst habe. Welch Glück, dass ich hierher gekommen bin. Und das Konzert war einfach großartig.
Meine Rückkehr nach Victoria war dann etwas merkwürdig. Auf der Fähre waren 3 Busse mit jungen Japanern, die im Eifer der Hormone etwas aufgekratzt waren. Oder so. Jedenfalls haben mich, nachdem ich einen Tunfisch- Sandwich verdrückt habe, japanische Mädchen angesprochen ob sie ein Foto von mir machen können. Bevor ich geantwortet habe, ist das Foto auch schon aufgenommen worden. Ich war etwas verwundert darüber (unrasiert, definitiv übermüdet, etwas verquollen, die ungekämmten Haare unter der Mütze) und hatte einfach nur große Fragezeichen in den Augen...
Den Abend habe ich im Eifer des Hungers mich an Muffins versucht, und bin grandios gescheitert.
Nichtsdestoweniger, dank dem kanadischen Thanksgiving hatte ich ein langes Wochenende. Wir hatten Karotten-Ingwer-Kokosnuss-Suppe, dann Huhn. Alles in Zusammenarbeit selbst gemacht. Wir hatten mal wieder sturmfrei.
Momentan habe ich das Gefühl, dass ich einfach nur noch damit beschäftigt bin, aufzuräumen und das meiste zu Ende zu bringen.
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Seattle und Geisterfahrer
Freitag habe ich mich auf den Weg gemacht: Zuerst zum Clipper (so eine Art Katamaran), durch den Ami-Zoll, über die Juan de Fuca Strait, um letztendlich in Seattle anzukommen. An Bord habe ich ein paar Leute kennengelernt und mir die Zeit kurzweilig vertrieben. Unter anderem eine junge Soldatin und ihre Mutter, die auf einen Tagesausflug in Victoria waren. Und weil diese junge Soldatin und ihre Mutter so nett waren, haben sie mir angeboten, mich zu meinem Bed and Breakfast zu fahren. Ich fand das großartig, aber ich hätte dankend ablehnen sollen. Nach einem kleinen Abendessen zusammen sind wir dann also los. Wir haben die Adresse ins GPS eingegeben. So weit so gut. Manchmal frage ich mich, wie man als Geisterfahrer auf der Autobahn enden kann. Nun weiß ich die Antwort.
Das GPS sagte "Turn now." und wir sind abgebogen - direkt auf den Highway auf der falschen Seite. Von hinten kam nur "Brittany, what are you doing?", was wahrscheinlich auch nicht weiter half. Die Autos jedenfalls haben gehupt, zurück ging es auch nicht mehr. Ich glaube, ein wenig habe ich mein Leben an mir vorbeirauschen gesehen. Nach dem ersten Schrecken haben wir dann gedreht und sind in die richtige Richtung gefahren. Puh.
Ich bin dann, nachdem ich in der Nähe meines B&B abgesetzt wurde, noch die 15th Ave ein wenig langgelaufen um dann ziemlich spät gegen Mitternacht im B&B anzukommen. Mein erster Gedanke nach Türöffnen war, dass ich mein Haus in Victoria betreten habe. Das B&B, das Gaslight Inn, gehört nämlich dem Bruder meiner Vermieterin - was mir zum Einen einen großen Rabatt auf die Übernachtungskosten gebracht hat, was zum Anderen aber auch die Ähnlichkeit erklärte. Wie ich am nächsten Tag erfahren habe, wurde unser Haus in Victoria vom Lebensgefährten des Bruders meiner Vermieterin im Inneren gestaltet.
Gestärkt, mit Frühstück im Bauch, ging es dann in die Stadt. Ich bin die Space Needle hochgefahren (mit dem Fahrstuhl) um die Stadt von oben im diesigen 1.-Oktober-Wetter zu bewundern. Danach ging es in das "Experience Music Project and Science Fiction Museum", wo ich weit mehr Zeit verbracht habe, als ursprünglich angedacht. Nach der sehr depressiven Nirvana-Ausstellung habe ich gelernt wie man Schlagzeug spielt. (Okay, eigentlich habe ich es inzwischen wieder vergessen, aber was soll's.)
Ich bin durch die Stadt gelaufen, habe den Pike Place Market besucht, den ersten Starbucks gesehen, ein großes Stück Zitronen-Himbeer-Käsekuchen in der Cheesecakefactory verdrückt, und habe die Wasserfront genossen. Seattle erinnert am Wasser sehr an Hamburg, aber nur dort. Zum Abendessen bin ich dann in die Ba Bar gelaufen. Bekommen habe ich eine interessante Mischung aus koreanischem Essen und Seafood. War aber sehr lecker. Das passende Bier dazu auch. Nur ich war etwas underdressed nach einem Tag umherlaufen, während die Leute um mich herum etwas feiner angezogen waren (wobei ich auch verschwitzt war im Kapuzenpulli). Was den Unterschied zwischen Kanadiern und Seattle-Amerikanern ausmacht, ist, dass die Amis mit einem reden. Man wird ständig in Gespräche verwickelt, was mir persönlich ja viel Spaß macht. Deshalb war es auch nicht komisch alleine in so einer Bar aufzutauchen.
Ich war natürlich zu spät im Bett, und musste Sonntag zu früh aufstehen (um 5 Uhr), um rechtzeitig wieder am Clipper zu sein. Und weil natürlich der Bus nicht kam, bin ich dann Sonntag morgen um 6 Uhr losgelaufen und etwa 6.50 Uhr am Clipperterminal angekommen. Auf dem Clipper habe ich dann noch eine lokale Künstlerin kennengelernt und mit ihr über Gott und die Welt philosophiert. Netterweise hat sie meinen Akzent komplett falsch eingeordnet und mich nach Südafrika gesteckt (dabei ist der deutsche Akzent doch immer so offensichtlich)
Ich habe von ihr dann ein paar Drucke geschenkt bekommen (nicht ganz mein Geschmack, aber ich kenne ein paar Menschen, die sich genau darüber freuen) und herausgefunden, dass sie und meine Vermieterin mehr als gute Bekannte sind. Klein ist die Welt.
Auf dem Weg nach Hause bin ich zufällig Steven (ein Kollege hier) über den Weg gelaufen und wir hatten dann Fish and Chips im Red Fish Blue Fish, dem angeblich besten Fish and Chips Place in Victoria. Ähm, ja. Die besten Fish and Chips hatte ich in der vergangenen Woche von meiner Vermieterin, aber so weit so gut.
Meinem Haus habe ich Schokolade aus Seattle mitgebracht, genau die hier. Sehr lecker und leider schon alle.
Im Rückblick war das ein kurzes, aber sehr erlebnisreiches Wochenende.
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on the fringe
have you ever thought that the sky was just endlessly dark?
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gust front
My ocean, I'm swimming at high tide.
Softly, you caress me, tender, in your waves.
(just short before being hit by the rain from a gust front)
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everything is beautiful
Meine letzten Wochen in Kanada sind nun angebrochen. Die letzten zwei Wochen waren zusätzlich wenig aufregend, jedenfalls aus der Sicht eines Reisenden. Dafür aber ungleich spannender aus meiner Sicht als vor-sich-hin-werkelnder Doktorand.
Wenn man vom ausgiebigen Longboardfahren absieht, habe ich die letzten 2 Wochen damit verbracht, meinen Vortrag fertigzustellen und vorläufige Ergebnisse meiner Arbeit hier zusammenzustellen. Meinen Vortrag habe ich überstanden, alles andere auch. Jetzt geht es nur noch darum, einen Teil zusammenzuschreiben und den anderen Teil später mit nach Hause zu nehmen um im verbleibenden Jahr noch etwas sinnvolles mit der Zeit anzufangen.
Ich hatte die letzten zwei Wochen auch eine Menge Spaß mit meinen Mitbewohnern. Wir hatten alles: endlos Fish and Chips (Dienstag Special in Pluto's), lauwarme Abende auf der Terrasse, BBQ, japanisch essen gehen, Strand, Sonne, Regen, Truck fahren...
Ich habe das Alter meiner Mitbewohnerin herausgefunden. Ich dachte immer sie wäre jünger. Mittlerweile denke ich, dass ich etwas respektvoller sein sollte. Hmm.
Wir sind letztes Wochenende zum Strand gefahren, das heißt, Chris ging surfen, ich ging wandern auf dem Juan de Fuca Trail. Und da es die Tage davor geregnet hatte, war das Wandern eher vergleichbar mit Schlammschlittern. Es hat sich aber gelohnt. Plötzlich tauchte eine Hängebrücke auf mit Blick auf zwei Wasserfälle. Nach etwa 4 Stunden angespanntem Schlammschlittern und Schlammpfützen-Durchqueren gab es dann Mittagessen am Strand. Das heißt, wir haben auf unseren Campingstühlen die gekauften Sandwiches von Subway genossen.
Mit der Sicht auf die See wurde mir auch immer klarer, dass das Wetter sich deutlich verschlechtern wird. Am Sonntag hat es mich dann erwischt. Nach einem ausgiebig langen Lauf durch die Innenstadt, auf die Mauer im Wasser am Ogden Point (mit einer Robbe im Wasser), am Wasser entlang, konnte ich die Schauerfront sehen. Etwa 20 min von meiner Bleibe entfernt erwischte mich der Regen. Und seitdem sind die Temperaturen deutlich heruntergegangen. Ich glaube, der Herbst ist hier nach einer 2-monatigen Pause wieder da und nun wohl für den Rest der Zeit.
In ein paar Wochen geht es zurück in die Heimat, mit einem komischen Gefühl in der Bauchgegend.
P.S. Ich wollte ursprünglich einen komplett anderen Text schreiben. Ich wollte über verschiedene Wege schreiben. Ich wollte über Einhorntränen sprechen. Ich habe es sein gelassen.
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new wave
And you can't go back the same way you came. Round all the pieces up, but they just don't fit the same.
And maybe it's not so bad (after all).
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Erdbeben und Zombie Beach
Am Freitag gab es ein Erdbeben vor der Küste von Vancouver Island. Mit einer Stärke von etwa 6.4 war es wohl durchschnittlich stark. Und weil es nicht in unmittelbarer Nähe von Siedlungen stattfand, kam es auch zu keinen Schäden. Ich selbst habe zu dem Zeitpunkt in der Küche im Institut am Waschbecken gestanden und meine Plastikbox abgewaschen - und nichts gemerkt. Also, keine Panik.
Am Samstag sind wir an den Strand gefahren. Sombrio Beach. Und weil ich den Namen nie gelesen hatte und mein schottisch-südafrikanischer Mitbewohner einen merkwürdigen Akzent hat, war ich immer der Überzeugung, dass wir an den Zombie Beach fahren - bis ich die Karte der Parkverwaltung gesehen habe. Wie auch immer, ich war noch nie an so einem schönen Strand auf der Insel hier. Der Strand hat alles. Sand, Steine, Felsen, Wellen, einen versteckten Canyon, einen geheimen Wasserfall. Und dann noch einen Teil des Juan de Fuca Trails mit an der Klippe am Seil hochklettern. Und für mich gab es obendrein Bushwalking, also quer durch die Büsche und die Bäche laufen, weil ich zurück zum Wanderweg wollte. Und wie kann man so einen tollen Tag noch toppen? Mit einem Besuch bei Pluto's - dem Ort für Burger in meiner Nachbarschaft.
Am Sonntag sind Ester, unsere malaysische Gastdoktorandin, und ich durch den Goldstream Provincial Park gelaufen und den Mt Finlayson hochgeklettert. Für mich war es das dritte Mal, für Ester das erste Mal. Ester verlässt uns und kehrt in ihre Heimat zurück. Und das war quasi das Abschiedswandern. Ich denke, trotz der Hitze und Anstrengungen, dass ihr das Hochklettern und die Niagara Fälle gefallen haben. Jedenfalls hat sie das noch beim gemeinsamen nepalesischen Abendessen bei Freunden gesagt.
Esters Abschied führt mir vor Augen, dass auch meine Zeit hier begrenzt ist und sich dem Ende zuneigt. Ich versuche aber, das Beste mit der restlichen Zeit anzustellen. Und meine letzten Wochen werden sicherlich noch sehr erlebnisreich. Erst einmal steht für mich nächste Woche ein sehr großer Vortrag an. In ein paar Wochen werde ich noch einmal nach Vancouver fahren und ein Konzert besuchen. Nach Seattle werde ich wohl auch noch fahren. Ans Wasser geht es bestimmt noch mindestens einmal, es gibt zudem noch ein paar Dinge, die ich hier noch nicht gemacht oder gesehen habe.
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eine Woche in Victoria/Parksville/Port Alberni/Tofino/Vancouver
Zurück aus dem Urlaub, oder wie auch immer man so ein "so-viel-wie-nur-irgendwie-in-ein-paar-Tagen-geht"-Erlebnis nennt. Aber nun bin ich ja zurück in meinem Arbeitsleben, kann mich wieder normalen Tätigkeiten widmen und mich dabei erholen…
Die Woche war sehr schön. Los ging es am Sonntag, als ich Peter von der Fähre abgeholt habe. Ich habe ihm Victoria gezeigt, abends gab es Abendessen bei mir im Haus. Am Montag haben wir dann den Mt Finlayson bestiegen (siehe hier, ich war ehrlich gesagt froh, dass es Peter nach oben und wieder herunter geschafft hat) und sind abends zu Leslie zum Essen eingeladen worden.
Dienstag ging es dann mit dem Auto los. Wir sind nach Port Alberni gefahren, um den Ort als Ausgangspunkt zu benutzen. Port Alberni selbst ist ganz nett. Etwas verschlafen. Ehrlich gesagt, fällt mir kein besseres Wort als nett (bzw. auf englisch "nice") für die Stadt ein. Es gibt dort in der näheren Umgebung eine alte Sägemühle, die Stamp River Falls, den Cathedral Grove, und den Sprout Lake. Auf dem Weg dorthin haben wir in Parksville angehalten um dort Minigolf zu spielen.
Am Mittwoch sind wir dann in Richtung Tofino aufgebrochen und haben diverse Strände im Pacific Rim National Park, wie z.B. den South Beach, erkundet. Am Donnerstag sind wir an den Horne Lake gefahren um dort in den Höhlen zu klettern (danach Zwischenstopp an den Little Qualicum Falls), am Freitag ging es dann zurück nach Victoria um von dort dann die Fähre nach Vancouver zu nehmen.
Vancouver ist und bleibt weiterhin eine tolle Stadt mit großartigem Sushi und Ausflug auf den Aussichtsturm. Nachdem Peter am Samstag abend mit dem Flugzeug abgereist ist, bin ich am Sonntag noch den Grouse Mountain hochgeklettert. Irgendwas um die 800m, die Sonne hat gebrannt. Ich bin dann mit den Gondeln runtergefahren um letztendlich noch zum Fährhafen zu kommen.
Im Rückblick war das eine großartige und sehr erlebnisreiche Woche. Sehr schön.
An diesem Montag war dann noch ein Feiertag und seitdem bin ich wieder am normalen Arbeiten. Wunderbar.
P.S. Die Bilder sind nach Zeit geordnet. Für Ortsangaben bitte die Karte anschauen. :)
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vacations/Ferien/Wandertag
Tag 1 meiner Ferien! Letzte Woche noch alle offenen Gräber geschlossen (so weit wie möglich), heute morgen den Mietwagen abgeholt und los ging's! Da Peter erst morgen ankommt, habe ich kurzerhand beschlossen einen Wandertag einzulegen.
Dafür bin ich aus Victoria raus, durch Sooke und Jordan River gefahren, habe das Auto auf einem Platz im Wald stehen gelassen und bin zuerst zum China Beach gelaufen, habe danach den Juan de Fuca trail genommen und bin am Mystic Beach angekommen. Wenn da nicht Wasser wäre, wären beide Strände miteinander verbunden, anstatt dass man durch den Wald laufen muss.
Drei Dinge: (1) Wir haben August, hier am Wasser auch Fogaust genannt, wegen dem Nebel. Am Anfang hatte ich am Wasser ein wenig Nebelsuppe, die erst mit der Zeit durch die Sonne aufgelöst wurde. (2) Ich bin zum ersten Mal über eine Hängebrücke gelaufen. (3) Und ja, meine Schuhe sind mehr als mistig inzwischen.
Alles in allem ein schöner Abschluss der Woche (war alles dabei, wie immer! Arbeit, Kaffee trinken gehen, Longboard fahren, zum Ozean gelaufen an zwei Abenden, Bier, Essen, usw.), ab morgen geht der kleine Urlaub richtig los.
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I'm the chef
Wie schön. Meine Vermieterin war im Urlaub. Was hieß, dass wir selbst fürs Abendessen, also fürs Kochen, zuständig waren. Und da meine Mitbewohner wissen, dass das Zeug, das ich in der Küche produzieren kann, einigermaßen anständig schmeckt, war ich also der Chef in der Küche.
Chef heißt auf deutsch übrigens nicht Chef, sondern (Chef)Koch. Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Rezepte befolge. Alles, was ich in der Küche mache, entstammt meinem Wunsch gutes Essen in den Magen zu bekommen. Ich folge dabei meiner Gaumenintuition. Ich habe ein Geschmacksbild auf der Zunge, schaue, was da ist, und, tadaaa, fertig. "It's magic!" (Manchmal geht es schief...)
Am Montag also gab es Huhn, das war zumindest im Tiefkühlschrank. Gelüstet hat es mich, dieses in den Ofen zu packen in einer Balsamico-Soja-Worcester-Sauce. Zusammen mit Honig, Tomaten und Sellerie, und diversen Gewürzen. Dazu gab es Reis. Dienstag gab es "Chicken Pie", die Übersetzung hört sich mit Hühnerkuchen zumindest komisch an. Dazu gab es einen Sellerie-Bohnen-Tomatensalat mit Ahorn-Syrup-Balsamico-Kräuter Dressing. Mittwoch hatte ich keine Lust, so dass wir zu Pluto's einen Burger essen gegangen sind. Donnerstag dann wollte meine Mitbewohnerin japanisch kochen. Also ließ ich sie, half ihr bei der Zubereitung und habe den Salat gemacht. Diesmal Tomate, Pilze, Sellerie, Blattzeugs, Käse und Ei mit einem Ahorn-Syrup-Soya-Bohnenpasten-Kräuterdressing. Alles in allem eine kulinarisch sehr experimentelle Woche. Und tatsächlich hat es allen geschmeckt. Highlight war aber eindeutig das Hühnergericht.
Freitag ging es auf eine Geburtstagsfeier, Samstag und Sonntag bedingt auch durch das Wetter (mehr schwül als warm) habe ich die Beine hochgelegt oder bin ans Wasser. Mein persönliches Highlight war aber, dass ich mir ein Roggenbrot aus Sauerteig gekauft habe. Wir haben immerhin eine deutsche Bäckerei hier, die ich bisher immer übersehen habe, aber diesmal habe ich es geschafft. Ihr glaubt gar nicht, wie gut ein typisch deutsches Brot im Vergleich zu dem sonstigen Brot hier ist. Das Brot habe ich innerhalb von 2 Stunden komplett gegessen. Ich bin immer noch im Schwärmen und werde mir demnächst noch eins kaufen. See the full gallery on Posterous
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MacGyver, Vancouver
Mein erster Ausflug aufs Festland fand am letzten Wochenende statt. Dafür ging es am Samstag mit dem Bus zum Fährhafen, dann aufs Festland, dann mit dem Bus und der Bahn nach Vancouver/Downtown. Das Ziel war es möglichst viele Plätze zu sehen, an denen in den 80ern MacGyver gedreht wurde. Zur Vorbereitung habe ich mir eine Liste besorgt, und eine Landkarte, auf der alle Plätze markiert sind.
Meine Tour war mehr oder weniger erfolgreich. Ich habe unter anderem das (inzwischen überholte und renovierte) MacGyver-Hausboot gesehen, die Zentrale der Phoenix Foundation gefunden, und die berühmte Uhr aus dem Vorspann der Serie gesehen (vor der MacGyver ein Eis isst). Viele andere Schauplätze habe ich nicht gefunden, da vieles innerhalb von Gebäuden gedreht wurde und ich dort keinen Zugang hatte.
Insgesamt habe ich aber meinen Ausflug sehr genossen. Vancouver ist eine großartige Stadt. Sie fühlt sich auch mehr am Leben an. Ist nicht so verschlafen wie Victoria. Ich hatte auch Glück mit dem Wetter. Und jetzt habe ich ja das "Sightseeing" hinter mir.
Ich denke, ich werde noch mindestens einmal nach Vancouver fahren. Das nächste Mal nehme ich aber mein Longboard mit. :)
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Friseurbesuch
Es wird Zeit, dass ich mal wegkomme und etwas mehr von der Welt um mich herum sehe. Warum ich das schreibe? Weil ich in den letzten Tagen nicht aus Victoria herausgekommen bin. Touristenkram habe ich auch nicht gemacht. Stattdessen habe ich es genossen, auf meinem Longboard in der Innenstadt auf den Straßen zu fahren (großartig vor allem auf Yates St), Fish and Chips zu essen, und literweise Bier zu trinken. Dazu gab es mehrere Anlässe. Einer davon war die Abschiedsparty am Freitag von Leslie, die zum roten Kreuz wechselt. Leslie war diejenige, die mir hier Unterkunft und vieles andere organisierte, und die immer offen für einen Plausch war. Ein guter Anlass also am Freitag auf der Terrasse zu sitzen und gemütlich den Freitag ausleben zu lassen.
Am Samstag hatten wir eine große Gartenparty. Geschätzte 50 Leute sind gekommen. Viel kann ich aber nicht erzählen, ausser dass es eine der besten Partys gewesen ist, auf der ich seit langem war.
Und Sonntag hieß es Kater auskurieren.
Alles in allem war die Woche sehr unspektakulär. Arbeit läuft, halbwegs motivierend. Zweimal Tennis gespielt. Beim Haareschneiden war ich auch. Das ist ja immer ein Abenteuer in einem anderen Land. Halbwegs geglückt, jedenfalls sagen das die anderen.
Dieses Wochenende werde ich nach Vancouver fahren und für zwei Tage eine MacGyver-Tour machen.
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