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@confusingthoughtsplus
Manchmal
Manchmal hab ich mich nicht unter Kontrolle. Ich will manchmal einfach nichts mehr hören. Ich bin manchmal so wütend. Wütend auf andere, aber am meisten auf mich selbst. Weil ich meine Gefühle nicht unter Kontrolle halten kann. Weil ich so voller Hass bin. Ich will das mir meine Eltern zuhören wenn ich spreche, aber es gibt immer andere Dinge die für sie wichtiger sind. Meine Geschwister machen mir das Leben zur Hölle und provozieren mich. Sie sagen ich gehöre nicht zu dieser Familie. Das sie mir weh tun merken sie nicht einmal. Man wird angeschrien man soll sich nicht in ihr Leben einmischen. Aber 2 Minuten später wollen sie ganz normal mit dir reden. Ich will das alles nicht und dann fange ich an zu ignorieren. Ich ignoriere bis wieder etwas neues das Fass zum überlaufen bringt. Es ist ein verdammter Teufelskreis. Manchmal bin ich so wütend das ich gegen Wände schlage. Und dann wird es noch schlimmer, weil der Schmerz den ich dabei spüre nicht groß genug ist. Ich will Gläser an die Wand werfen. Irgendwas zerstören. Jemanden verletzen. Aber dann denke ich daran das ich mir das niemals verzeihen könnte, wenn ich jemand anderen verletze. Und ich schlage immer stärker gegen die Wand, aber es bringt einfach nichts. Ich heule, will mir am liebsten mein scheiß Handgelenk aufschneiden und meine Pulsadern raus reißen. Aber ich hab nie was da als das ich es machen könnte. Ich will das alles aber gar nicht. Ich will nur meinen Frieden. Ich will Respekt und Anerkennung. Möchte das sich jemand um mich sorgt, mir zeigt das er da ist, danke sagt, mich unterstützt. Und nicht nur nach fragt was los ist wenn er die Tränen sieht. Ist das zu viel verlangt? Ist das verdammt nochmal zu viel verlangt? Ich bin einfach nur fertig. Weiß nicht wo ich stehe, weiß nicht was ich machen soll. Ich bin an einem Punkt angelangt an dem es einfach nicht mehr funktioniert. An dem ich einfach nicht mehr funktioniere. Ich bin ein emotionales Wrack. Und ich frage mich wie lange das noch so gehen soll.
Zweifel.
Wie gut kennt man eine Person eigentlich wirklich? Doch nur so gut wie viel sie uns wissen lässt.
Man glaubt immer man kennt seine nächste Person sehr gut, teilt alles mit ihr, ist aufrichtig, lügt nicht, verrät sie nie und verteidigt sie.
Doch was passiert, wenn man plötzlich an der Ehrlichkeit oder Loyalität der Person zweifelt?
Man hat Angst. Angst verraten, hintergangen, angelogen zu werden und dann gibt’s da noch diese kleine große Enttäuschung wenn man merkt das sein Vertrauen und seine Gutmütigkeit missbraucht wurden.
Was denkt sich diese andere Person dabei nur einen so zu hintergehen? War man vielleicht nicht gut genug oder hat seinen Zweck schon längst erfüllt und ist am Ende nur unnötiger Ballast den man möglichst schnell los werden will?
Ich für meinen Teil, hasse Verrat und Illoyalität. Nur scheint das bei anderen nicht unbedingt der Fall zu sein.
Umso schlimmer die Enttäuschung, wenn es eine Person aus nächster Nähe ist.
Kann nicht schlafen, kann nicht essen. Was ist bloß los mit mir?
Ignoranz ist der erste Schritt zur Distanz.
Wie macht man das? Mit Zurückweisung umgehen.
Achte auf deine Gedanken. Sie sind der Anfang deiner Taten.
Sprichwort aus China (via liebeficktunsalle)
Und dann frag’ ich mich jede Nacht, ob das ganze überhaupt noch Sinn macht.
Jeder geht. Und wer ist schuld? Ich.
Dieser ständige Kontrollverlust.
Ich kann das nicht mehr lange.
Das Chaos im Kopf wird zu Müdigkeit, Gereiztheit und Hass auf andere.
(via sein-zerbrochenes-maedchen)
“Ja dann fress’ dich doch zu Tode. Ist mir doch egal!”
Manchmal weiß ich nicht ob meine Familie mir nur helfen will oder mich nur noch mehr in dieses Loch ziehen wollen. Ich habe so schon Probleme mit mir selbst und meinem Gewicht und dann höre ich sowas immer noch. Wow.. danke für eure wahnsinnig tolle Hilfe. Das hat’s mir jetzt echt gebracht.
Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich denke jeder ist mit irgendwas an sich nicht zufrieden. Falls doch, dann muss der oder diejenige ‘n ziemlich gutes Selbstbewusstsein haben. Etwas das ich zum Beispiel nicht habe.
Mich macht so vieles einfach so fertig, aber ich spreche auch nicht großartig darüber. Warum sollte ich auch? Meine Familie hört mir ja doch nicht zu. Die Ausreden sind doch immer gleich. “Jetzt kommen gerade Nachrichten.”; “Ich bin gerade müde.”; “Ich habe gerade etwas anderes zu tun.”
Geht’Seuch manchmal auch so? Das ihr mit niemandem in der Familie sprechen könnt?
Das ist eigentlich ziemlich traurig. Normalerweise sollte man mit seiner Familie über alles sprechen können und keine Angst davor haben. Aber man hat Angst oder keine Lust mehr ständig zu versuchen die Aufmerksamkeit seiner Eltern zu erzwingen. Bringt doch sowieso nichts...
Ich fühle mich einfach nur noch unwohl in letzter Zeit. Ich finde meine Haare nicht besonders toll, mein Gesicht schon mal gar nicht und das schlimmste: mein Körper. Fette Oberschenkel, fetter Arsch und ‘n mega Bauch. 17 Kilo Übergewicht bei einer Größe von 1,65 m.
Anstatt das meine Familie mir hilft oder mich zumindest unterstützt, kommen ständig Sprüche wie: “Ja du musst jetzt endlich mal was tun, sonst wirst du noch richtig fett.” - JA ACH NE! AUCH SCHON BEMERKT?! ; “Liege doch nicht den ganzen Tag im Bett rum, sondern mach mal Sport.” - SCHON MAL ÜBERLEGT DAS ICH KEINE MOTIVATION HABE?!; “Wenn du weiter so machst, dann schaffst du das gar nicht mehr.” - JA DANKE FÜR DEINE UNTERSTÜTZUNG!
Jedes mal die gleiche scheiße. Wenn sie mich dabei noch nicht mal unterstützen können. Wie soll es dann in anderen Situationen sein? Die haben dieses Problem ja noch nicht mal. Die haben keine Ahnung wie das ist.
Meine Schwester ist super schlank und jeder sagt immer nur: “Deine Schwester hat ja ganz schön abgenommen, sie sieht echt gut aus, nimm dir mal ein Beispiel an ihr.” - ICH FINDE ES AUCH TOTAL TOLL MIT MEINER JÜNGEREN HÜBSCHEREN SCHWESTER VERGLICHEN ZU WERDEN UND ALS FETT BELEIDIGT ZU WERDEN, DANKE DER NACHFRAGE!
Sie raffen es einfach nicht. Und anstatt sie mich dann in Ruhe lassen, sodass ich’s vielleicht mal allein durchziehen kann, nein dann kommen sie mit ihren ach so tollen Ratschlägen und labern mich die ganze Zeit zu.
Das verleitet mich einfach nur noch zu Aggressionen. Und sie raffen es wieder nicht.
Und sie denken alles ist gut, wenn sie mir sowas an den Kopf schmeißen. Doch das ist es nicht. Nichts ist gut. Und? Sie raffen es immer noch nicht.
Heute ist Zahltag und glaub mir, ich räch’ mich. Ich vergess’ nicht, hab doch gesagt, eines Tages treff’ ich dich.
(via siyahke1ebek)
Ihr denkt, ihr kennt mich, aber wisst nicht mal die Hälfte.
Kontra K (via liebeficktunsalle)
Momente.
In letzter Zeit gibt es in meinem Leben immer wieder Momente die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Allen voran ist meine unkontrollierte und urplötzliche Wut gegen Menschen oder Dinge. Ich könnte schreien, schlagen, alles um mich kaputt schlagen und ich würde immer noch wut geladen sein. Da ich schlecht jedem eine rein hauen kann und auch schlecht alles zerstören kann, zerstöre ich mich selbst. Ich richte diese Wut einfach gegen mich. Ich schlage gegen Wände, zum Anfang war es nur ein Schlag, inzwischen bin ich bei 3 Schlägen pro Wutanfall. Letztens habe ich angefangen mir mit einer Nadel in die Handoberfläche zu schneiden. Dort sind jetzt zwei Schnitte. Klein, aber dennoch schmerzhaft und sichtbar. Anfangs war ich immer nur wütend, bin ausgerastet, habe mit Wörtern blind um mich geworfen, bin danach entweder unsagbar müde geworden oder habe erst geweint und dann geschlafen. Es macht mich fertig. Ich kann diese Ausbrüche ja noch nicht einmal kontrollieren. Ich weiß nicht wie ich mir selbst helfen soll. Jemand anderes kann mir auch nicht helfen, da meine Wut sonst gegen diese Person gerichtet wird. Ich denke ich gehe darin unter. In dieser Masse von Wut, mit der ich schlicht und ergreifend einfach nicht umgehen kann. Ich brauche vielleicht Hilfe. Aber andererseits will ich gar nicht das mir geholfen wird. Paradox. Ich bin merkwürdig. Komisch. Kompliziert. Ich will niemanden an mich ran lassen. Andererseits will ich mit jemandem darüber sprechen, ohne als psychisch labil oder ähnliches bezeichnet zu werden. Aber vielleicht bin ich das ja. Psychisch labil.
Tot.
Mit 17 Jahren von dieser Welt zu gehen, ist kein richtiges Alter für den Tod. Mit 17 hat man doch noch nichts erlebt. Man konnte sein Leben nicht in vollen Zügen genießen und frei sein. In diesem Alter kann man gar nichts. Man sitzt von früh bis spät in der Schule. Man vegetiert vor sich hin. Geht nicht raus, lässt sich nicht gehen, lernt viel und im Endeffekt doch wieder nichts. Sie hatte viele Freunde denke ich. Sie war ein richtiger Sonnenschein. Hat immer gelacht, war für jeden Spaß zu haben. Hat alles nicht so eng gesehen und war ein fantastischer, wundervoller und fröhlicher Mensch. Man konnte sie nur lieben. Wenn nicht, dann ist deutlich was daneben gegangen. Wenn ein 17 jähriges Mädchen einfach aus dem Leben anderer gerissen wird, durch einen Unfall. Es ist schrecklich. Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass diese Person nie wieder kommt. All der Schmerz den andere bisher fühlen mussten durch solche Art von Verlust, den fühlt man dann auch. Man weint. So viel. Egal ob alleine, mit der Familie oder mit Freunden. Allen wird es weh tun. Es wird schwer. Und vielleicht doch irgendwann wieder leicht. Es ist schön, wenn man mit Leuten weinen kann, die sie genauso geliebt haben. Ich kannte sie nicht besonders gut. Aber als ich sie kennen lernte, wusste ich alles was ich wissen musste. Ein fantastischer Mensch mit so viel Herz und Liebe. Solche Menschen trifft man nicht oft. Und wenn, dann sollte man an ihnen fest halten. Sie sind die Menschen, die dir jeden Tag ein wenig Sonnenschein geben. Egal wie düster dieser Tag auch sein mag. Es wird noch so viel Trauer kommen. So viele Tränen, deprimierte und verweinte Gesichter. Aber sie ist jede einzelne Träne wert. Sie verdient es geehrt zu werden, in Würde gehalten zu werden. Einen wundervollen Menschen, lässt man nicht so einfach los. Und gerade nicht dich meine Liebe. Ich werde an dich denken. In Guten wie in schlechten Zeiten. Und ich werde auf deine beste Freundin aufpassen. Ich werde aufpassen, dass sie wieder Freude hat am Leben. Ich glaube du würdest nicht wollen, das sie die ganze Zeit weint. Du weißt auch so, dass sie dich unglaublich geliebt hat. So sehr, wie man seine beste Freundin oder fast Schwester lieben kann. Sie wird immer an dich denken. Du warst schließlich ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Und du warst es nicht nur. Du wirst es auch weiterhin bleiben. Alles was ich dir wünsche ist nur das beste. Ich hoffe, da wo du jetzt bist ist es schön und du kannst deinen Frieden finden. Du wirst immer bei uns bleiben. R.I.P. P. <3 Wahre Freundschaft wird niemals enden.