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Der Kader des Grauens
Dondelinger stellt einen 25-köpfigen Kader aus Spielern zusammen, die nie für den DFB hätten auflaufen dürfen: Trainer:
Erich Ribbeck
Tor:
Tim Wiese
Abwehr:
Roberto Hilbert, Jörg Heinrich, Mustafa Dogan, Alexander Madlung, Christian Rahn, Lukas Sinkiewicz,…
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WM-Jahr hat begonnen: Die Kadervorschau von Dondelinger
2014 ist das Jahr der Weltmeisterschaft zuhause beim ewigen Weltmeister. Dondelinger liefert vorab schonmal erste Prognosen, wer den Sprung auf den WM-Zug noch schaffen kann. Über das Mittelfeld muss nicht diskutiert werden. Eine fast schon penetrante Zahl an Talenten scheint sich Trainer Löw hier aufzudrängen. Die Chance, hier noch an den Etablierten vorbeizukommen, ist daher nahezu ausgeschlossen. Im Sturm jedoch ist das Ticket so nah wie noch nie. Mario Gomez, der einen Marktwerteinbruch von 78 Millionen Euro (rund 780 Billiarden ital. Lira) im letzten Jahr zu verschmerzen hatte, ist durch Verletzungspech und eine stark schwankende Formkurve kein ernstzunehmender Kandidat. Auch Miroslav Klose kann sich immer seltener bei den Römern durchsetzen und hat mittlerweile sein Hauptaugenmerk darauf gerichtet, seine Enkel in die Mannschaft zu integrieren. Nun hat Löw eine Reihe junger talentierter Spieler zur Auswahl: Lasogga, Kruse, Volland, usw. Experten jedoch vermuten, dass Löw diese international unerfahrenen Spieler nicht ins Haifischbecken werfen will und daher weniger auf Talent, als mehr auf Erfahrung setzt. Deiner und Rueß, die gerade bei großen Turnieren überzeugen konnten, rücken daher in den Fokus. Obwohl beide eine große Anzahl an Fürsprechern haben, konnten sie es bis dato noch zu keiner Nominierung bringen. Aus Managementkreisen der Running Gags hieß es dazu kürzlich nur: ”Grundsätzlich bin ich der Meinung, die beiden hätte es mehr als verdient. Es gibt keine Sportler, die konstanter gespielt haben. Von daher hätten sie es mehr als verdient. Ich glaube aber, dass ein paar Leute was gemacht haben und dass sie nicht nominiert werden. Weil es dem ein oder anderen nicht passt, dass die Running Gags Spieler stellen.”
Graf scheint jedoch weiterhin kein Thema zu sein. Wie der “Kicker” berichtet, sollen sich Löw und Graf am Dienstag in Brunsbüttel getroffen haben. In dem Gespräch soll der Bundestrainer dem achtmaligen Torschützenkönig mitgeteilt haben, dass es für ihn zeitnah kein Comeback im DFB-Team geben werde.
Auch in der Abwehr dürfte es neben den üblichen Verdächtigen um Philipp Lahm, Chrstioph Metzelder und Christian Wörns noch eine vakante Stelle geben. Hier bieten sich Löw unterschiedliche Spielertypen an. Der Zerstörer Gabriel stellt dabei die rustikale Variante dar. Er machte zuletzt Schlagzeilen, als er bei der Verleihung zur Wahl des Weltfußballers mit Jürgen Klopp vor laufenden Kameras scherzte, wann dieser ihn nun endlich zu Dortmund holen werde.
Als gegensätzlicher Spielertyp ist auch Barbe im Gespräch. Er wäre dem Typus des Flügelflitzers zuzuordnen und hat vor allem in der Offensive seine Qualitäten. Barbe, der seit 9 Jahren unter Beobachtung von Manchester United steht, sieht die Sache gelassen: “Stefan Effenberg musste damals wegen seines Stinkefingers nach Hause reisen, ich habe vor, das zu toppen. Die ein oder andere schöne Brasilianerin wird mir dabei sicher gerne behilflich sein.” So Barbe bei der Vergabe des Ballon d´or, wo er sich sichtlich gelöst um Ronaldos Freundin kümmerte.
Gratulation an EA!
Die es sich wie immer nicht nehmen lassen, eine Fifa Demo herauszubringen, die zuvor an nicht mehr als 3 Firmenrechnern getestet wurde. Stark!
Unwort des Tages
"WM-Held: David Odonkor beendet seine Karriere" - Spiegel Online Den deutschen Sprinter als WM-Held zu bezeichnen ist eine Beleidigung für jede echte Legende, doch auch eine Huldigung an jeden, der schonmal eine Flanke gebracht hat.
Löw, der Magier
Wie man es schafft, mit einer solchen Mannschaft nichts zu gewinnen.
Joachim Löw. Bundestrainer seit 2006. Titel? Keiner.
Dennoch wird mit Löw noch vor der WM in Brasilien eine Vertragsverlängerung bis 2016 angestrebt. Eine Verlängerung mit einem Trainer, der die beste Generation deutscher Fußballer seit Jahrzehnten mutwillig in den Sand setzt. Eine Verlängerung der Leidenszeit für den Fan der deutschen Nationalmannschaft.
Joachim Löw entwickelte sich in seiner bisher siebenjährigen Amtszeit vom Sympathieträger aus der Grinsebacke-Klinsmann-Ära zum senilen Sturbock. Nicht nur der ausbleibende Erfolg bei großen Turnieren war ausschlaggebend für diese Entwicklung, vielmehr war es das sture Festhalten Löws an altbekannten Methoden. Derart altbekannt, dass gar das Schafhirten-Team von den Färöer-Inseln zufrieden nach Hause gehen konnte, weil es sich nur 3 Buden gefangen hat gegen den (ehemals) Weltranglisten-Zweiten. In Zeiten, in Matthias Sammer dem FC Bayern fehlende “Emotionalisierung” und “Dienst nach Vorschrift” vorwirft, spricht ein Joachim Löw davon, dass er wusste, es werde “zäh”. Die Färöer-Spieler “könnten gut verteidigen”. Da frage ich mich, wenn das zäh war, wie zum Donnerwetter will man Weltmeister werden? Wenn Färöer gut verteidigen kann, was macht man gegen Italien?
Apropos Italien. Europameisterschaft 2012, Viertelfinale. Löw stellt seine Mannschaft auf das Verteidigen gegen eine verteidigende Mannschaft ein und verzockt sich dabei maßlos. Ein kreativer Kroos vertreibt sich die Zeit damit, Opa Pirlo hinterherzulaufen, ein sichtlich nicht ganz fitter Schweinsteiger ist überfordert. Hier hat es Löw verpasst, einen Big Point zu landen, indem er sich taktisch ganz simpel verkalkuliert hat.
Aber ein Bundestrainer muss ja schließlich mehr können, als bloß taktische Finessen zu präsentieren. Auch die Kommunikation mit Spielern und Vereinen gehört zu seinem Aufgabenbereich. Hier hat Löw von seinen Vorgängern die Standleitung zum FC Bayern übernommen und den Kontakt mit sämtlichen anderen Teams umgehend eingestellt. Neben zeitweiligen Experimenten im Hoffenheimer Dunstkreis, aus geographischer Bequemlichkeit, beschränkt sich Löw in aller Regel jedoch darauf das Tagesgeschehen in der Bundesliga zu ignorieren. Eine Allergie auf Bayer-Produkte scheint der einzig erklärbare Grund, wieso Löw den besten Nationalspieler der letzten 10 Jahre ohne das ihm zustehende Abschiedsspiel versauern lässt und einen Torgarant schlichtweg ignoriert und stattdessen einen Max Kruse nominiert.
Doch auch wenn sich der Gegenwind für Löw noch in Grenzen hält, so wächst doch der Druck. Er hat nun nichtmehr nur eine Mannschaft voller Talente, eine “goldene Generation”, sondern tatsächlich Spieler, die mit Bayern und Dortmund im Championsleague Finale standen. An der Qualität der Akteure gibt es demnach nichts mehr auszusetzen, sollte man meinen. Doch Löw, im Stile eines Meistertrainers, wirft in solchen Momenten schon mal ganz gern völlig unangebrachte Kritik ein, um die Erwartungshaltung zu senken und den Druck zu vermindern. Aber einen Mats Hummels schlecht zu reden sollte wohl niemanden mehr blenden.
Ein Blick auf vergangene Siegermannschaften zeigt doch klar, dass eine solide Defensive der erfolgsversprechende Faktor ist. Die letzten deutschen Titel 1990 und 96 entsprangen keinem Zauberfußball oder Offensivfeuerwerk. Auch der aktuelle Welt- Europmeister Spanien besticht doch vor allem wegen den wenigen Gegentoren bei großen Turnieren. Löw hat die Spieler, Löw hatte die Zeit, doch Löw hat nach wie vor keine Abwehr.
Die Fans wollen endlich einen Erfolg feiern anstatt immerwährend nur sich selbst. Letztendlich ist es doch immer wieder verwunderlich, wie ein Trainer es schafft, mit dieser Auswahl an Spielern nichts zu gewinnen.
kb, tr