Danke fürs folgen!
Closed.
Sweet Seals For You, Always
Peter Solarz

blake kathryn
trying on a metaphor
tumblr dot com
d e v o n

祝日 / Permanent Vacation
h
we're not kids anymore.

No title available
No title available
taylor price
almost home
will byers stan first human second

Origami Around
No title available

if i look back, i am lost
Sade Olutola
wallacepolsom

❣ Chile in a Photography ❣

seen from Spain

seen from Germany

seen from United States
seen from United States
seen from Malaysia
seen from Italy

seen from Singapore
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Singapore

seen from United States
seen from Malaysia
seen from United States
seen from Netherlands

seen from Lithuania
seen from Germany

seen from Malaysia

seen from Spain
seen from Türkiye
@elbkicker
Danke fürs folgen!
Closed.
Geisterspiel und Opfermythos
Geisterspiel. Mal wieder.
Auf der anderen Seite haben vor allem die Anhänger von Dynamo eine Wagenburg gezimmert, die auch mit dem Gefühl beheizt wird, von außen immer nur pauschal verurteilt zu werden. Die Wahrnehmung, Opfer zu sein, gehört zum Sound des Vereins und seiner Fans. Cornelius Pollmer in der Süddeutschen Zeitung
Der Sieg der Pegida
Der Autor Michael Bittner hat in seinem Blog einen großartigen Artikel über das "besondere geistige Klima" in Dresden veröffentlicht - und nimmt dabei auch Bezug auf die Rolle von Dynamo:
Eine weitere Einsicht lässt sich leider auch nicht ignorieren: Das Bündnis zwischen Bürgern und Radikalen wäre nicht denkbar ohne eine städtische Institution, nämlich den Fußballverein Dynamo Dresden. Zwar legen der Verein und die meisten Fangruppierungen Wert darauf, als “unbolidisch” zu gelten. Doch gibt es neben unbescholtenen auch eine große Zahl rechter Fans. Sie sind der Kern der PEGIDA-Bewegung. Und im Stadion haben brave Familienvatis sich über Jahre daran gewöhnt, ein Auge zuzudrücken und in Jubel und Hass mit zweifelhaften Kameraden für einen Verein vereint zu sein. Natürlich nur spielerisch! Aber aus Spiel wird gerade Ernst.
Sehr lesenswert! -> Der Sieg von PEGIDA
Die Welt entdeckt Crystal Meth in den Stadien und berichtet auch aus Dresden:
Dresden, kurz vor dem Anpfiff des Drittliga-Spiels zwischen Dynamo und den Amateuren von Borussia Dortmund. "Dieses Teufelszeug wird langsam zum Problem", schimpft der Taxifahrer, während er auf das hell beleuchtete Stadion zufährt. Mit Teufelszeug meint er Crystal Meth, konsumiert von Fußballfans. "Und wir haben nachher das Ergebnis im Wagen. Total zappelig und aggressiv sind die Jungs. Fragen Sie doch mal in der Sportbar dort hinten nach", sagt er.
Dort stehen Mirko und Dennis (Namen geändert) mit einem Bier am Tresen, man kommt ins Gespräch. Beide sind Mitte 20, optisch unauffällig und keiner speziellen Fangruppe zuzuordnen. "Wir kennen viele Leute, die regelmäßig Crystal vor den Spielen nehmen. Und das sind nicht nur Hools", bestätigen sie.
Henry Buschmann, Pressesprecher von Dynamo Dresden, sagt, dass "es sich um ein gesellschaftliches Problem handelt" und kein spezielles im Fußball. Hooligans gibt es nach seiner Auskunft bei Dynamo nur noch vereinzelt. Ins Detail möchte er aber nicht gehen, ein Treffen lehnt er ab.
Dynamo-Fans und Pegida
Hunderte Anhänger der Pegida-Proteste gehören zu zwei Hooligangruppen, welche von den Behörden als rechtsextrem einstufen werden, ist auf Spiegel online zu lesen:
Die Polizei hat bei den Pegida-Aufmärschen nach SPIEGEL-Informationen Mitglieder der als rechtsextrem eingestuften Hooligangruppen "Faust des Ostens" und "Hooligans Elbflorenz" ausgemacht. Rund 300 Demonstranten hätten Bezüge zur Fanszene des Fußballklubs Dynamo Dresden, 250 von ihnen seien "Problemfans". In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass viele von ihnen "offen gegenüber rechtsextremem Gedankengut" seien.
Der Dynamomob scheint nicht mehr zivilisierbar ...
.... schreibt Frank Willmann im Tagesspiegel. Sieht er richtig. Selbstreinigung wird es nicht geben und ob der Verein dem Problem gewachsen ist bzw. überhaupt gewillt ist sich ihm zu stellen?
Nun ermittelt der DFB gegen beide Vereine, besonders die Strafe gegen Dynamo wird happig ausfallen. Eine Teilsperrung des Dynamostadions beim nächsten Heimspiel? Beide Klubs distanzierten sich vom Randalepöbel, doch irgendwie hat man den Eindruck, als sei wenigstens der Dynamomob nicht mehr zivilisierbar. Eine Selbstreinigung der Szene findet nicht statt, die Friends of Anarchy sind einfach zu mächtig. Die Ultras Dynamo sind zwar im Stadion Stimmungsmacher, doch ihr Einfluss auf marodierende Idioten ist sehr gering. Was kann es für einen sächsischen Dörfler Schöneres geben, als im Schutz einer anonymen Fußballfanschar ordentlich am Zeiger zu drehen?
PEGIDA und die 'aktive Fanszene'
Lesenswerte Zusammenfassung: Fußball gegen Nazis berichtet ausführlicher über PEGIDA und die breite Unterstüzung aus dem Umfeld von Dynamo Dresden:
Karl*, ein Beobachter aus der Dynamo-Fanszene meint, für ihn sei es besonders erschreckend, wie viele bekannte Gesichter aus dem Stadion hier seien. Er und andere identifizieren Mitglieder der Fangruppe "Dresden Ost". Auch hört man, dass Demo-Organisator Bachmann Kontakte in die Dresdner Hooligan-Szene unterhalte. Während der Demonstration sind immer wieder Westen mit dem altdeutschen Aufdruck "Deutschland – Dynamo", Mützen aus dem Dynamo-Fanshop mit Aufschrift "Elbflorenz" oder schwarz-gelbe Fußballschals, häufig gepaart mit Kleidung von den bei Neonazis beliebten Marken Thor Steinar oder Erik & Sons zu sehen. "Im Vergleich zu den vergangenen Montagsdemonstrationen treten die Dynamo-Fans aber weniger offen auf." so Karl weiter. Vielleicht gab es da auch eine Ansage aus der aktiven Szene, dass PEGIDA nichts mit Dynamo zu tun hat und haben soll, vermuten Beobachter*innen.
Am Montag fand in Dresden die nun schon vierte Auflage der Montagsdemonstration “Gegen Glaubenskriege auf deutschem Boden” in der Innenstadt statt. Neben einer großen Zahl von Hooligans der Dresdner Fußballfanszene beteiligten sich am frühen Montagabend erneut zahlreiche Protagonisten der hiesigen rechten Szene.
Rassistische Mobilisierungen weiterhin mit Zulauf
Sondertrikots versteigert
Sondertrikot-Auktion: #1953international spendet #Medinetz Dresden 3.219,44 €. http://t.co/dM5tk7MSak #sgd1953 #LDHR pic.twitter.com/Cijwq0cq59
— SG Dynamo Dresden (@dynamodresden) 30. Oktober 2014
Die Sondertrikots mit dem Aufdruck „Love Dynamo – Hate Racism“ vom Heimspiel gegen Fortuna Köln wurden für 3.219,44 Euro versteigert.
„Neben dem fast schon zur guten Gewohnheit gewordenen Schriftzug LOVE DYNAMO – HATE RACISM auf den Trikots unserer Spieler haben wir auch diesmal wieder unsere Aufmerksamkeit auf den Kern unserer Arbeit gelegt und 20 Menschen aus Flüchtlingsheimen zum Spiel gegen Fortuna Köln eingeladen. Das war uns nur möglich durch die Einnahmen der Trikotversteigerung zur FARE-Aktionswoche 2013. Die Erlöse der aktuellen Versteigerung möchten wir gern komplett an das Medinetz Dresden weiterleiten, um dessen Engagement für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen und Migranten ohne Aufenthaltsstatus zu unterstützen.“
sagte ein Vertreter von 1953international. Die Initiative äußert sich auf ihrer Webseite außerdem zu dem vermutlich rassistisch motivierten Übergriff nach dem Spiel:
Am Mittwoch nach dem Spiel mussten wir allerdings eine Pressemitteilung der Polizei zur Kenntnis nehmen, in der von einem ekelhaften Übergriff auf drei tunesische Staatsangehörige die Rede ist. Auch wenn die Hintergründe noch nicht geklärt sind, motivieren uns solche Vorkommnisse nur um so mehr, Rassismus bei unserer SG Dynamo, in Dresden, in Sachsen, in Deutschland und überall kontinuierlich entgegen zu treten! Wir werden versuchen, in Kontakt mit den Opfern zu treten und sie zu unseren Heimspielen einzuladen, damit unser Stadion das bleibt, was alle immer erzählen: ein bunter Querschnitt unserer Gesellschaft.
Dynamo-Anhänger verteidigen das Abendland
Wenig überraschend, dass bei den Ausschreitungen in Köln auch Anhänger von Dynamo Dresden in größerer Zahl gesichtet wurden:
Mittlerweile ist durch Fotos, Videos und Einträgen in sozialen Netzwerken nachvollziehbar, dass sich auch sächsische Rechtsextremisten und Hooligans an dem Aufmarsch am vergangenen Sonntag in Köln beteiligt haben. Anhänger von Dynamo Dresden wurden in größerer Zahl gesichtet.
berichtet die LIZ.
Auf Bildern von den Ausschreitungen vom Sonntag sei deutlich zu erkennen, „dass auch Hooligans aus Sachsen, vor allem Gruppen, die sich selbst dem Umfeld von Dynamo Dresdenzurechnen, in Köln dabei waren“
schreibt der Focus.
Auch bei der PEGiDA-Demo (Bündnis Patriotische Europäer gegen Islamisierung des Abendlandes) beteiligten sich
neben etlichen Anhängern des lokalen Fußballvereins SG Dynamo Dresden auch einige bekannte Größen der Dresdner Naziszene an der Demonstration.
berichtet ADDN. Dort ist mittlerweile auch ein Bericht zu den offenbar rassistisch motivierten Übergriff nach dem Spiel gegen Fortuna Köln erschienen.
Knapp zwei Stunden nach Spielende sollen demnach vor “Acki’s Sportsbar” am Straßburger Platz drei junge Männer von mutmaßlichen Anhängern des Heimvereins zunächst beleidigt und kurz darauf mit Obst und Flaschen beworfen worden sein. Während einer der Männer in eine Straßenbahn flüchten konnte, flohen die beiden anderen zu Fuß weiter in Richtung Pirnaischer Platz. Dabei wurden sie von acht Männern und einem blauen VW Polo verfolgt. Nachdem sie auf ihrer Flucht mit Steinen beworfen worden, stürzte einer von ihnen im Gleisbett und wurde dort von zwei Männern angegriffen und durch Fußtritte verletzt.(weiter: Menschenjagd nach Fußballspiel)
Die Geschichte der Fußballhochburg Dresden 1919-1945
Am Montag, dem 27. Oktober, gibt es Stadtarchiv Dresden ab 18 Uhr einen Vortrag des Historikers Dr. Rudolf Oswald zum Thema „Fans, Helden und Skandale – Die Geschichte der Fußballhochburg Dresden 1919-1945“
Gegenstand des Vortrages ist das Fußballgeschehen in Dresden im Spannungsfeld von beginnender Kommerzialisierung, Verbandsideologie und politischer Instrumentalisierung
"Bereits während der Zwischenkriegszeit zählte Dresden zu den Fußballhochburgen in Deutschland. Es waren Spieler wie Helmut Schön und Richard Hofmann, es waren Vereine wie der DSC oder Guts Muts, die dem Rasensport der Elbmetropole eine weit über Sachsen hinausreichende Reputation verschafften - eine Reputation, die seit 1933 auch ins Visier der NS-Propaganda geriet. Doch nicht nur für vollendeten Sportgenuss standen die bekannten Namen. Ein "König Richard" - so wurde Hofmann unter seinen Fans genannt - war ebenso für zahlreiche Skandale auf und an den Plätzen verantwortlich, während einige Klubs die vom DFB verbotene Spielerabwerbung im großen Stil betrieben. Darüber hinaus sorgte der lokale Fußball aufgrund von Zuschauerausschreitungen immer wieder für Schlagzeilen."
Unschöne Szenen vor dem Spiel in Duisburg. Schuld waren Polizei (provozierte), Presse (Falschmeldung), Duisburger Fan (provozierte auch) sowie der Westen (immer scheiße).
Knapp 60 Minuten vor Anpfiff der Partie zwischen dem MSV Duisburg und Dynamo Dresden kam es am Samstagmittag im Stadion zu unschönen Szenen. Knapp 100 Dynamo-Anhänger gelangten durch ein Tor in den Oberrang und liefen von dort in Richtung der Duisburger Fankurve. “Nach einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung der beiden Fanlager, konnte die Polizei die Dresdener aufhalten. Sowohl die Gäste als auch die beteiligten Duisburger sind von den Einsatzkräften in ihre jeweiligen Blöcke begleitet worden”, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Beamten stellten zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung und eine Anzeige aufgrund des Werfens eines Bengalos.
Angriff auf drei Tunesier vor „Acki’s Bierbar“
Unbekannte haben am vergangenen Samstag gegen 17. 20 Uhr drei Tunesier am Straßburger Platz mit Steinen beworfen, sie bepöbelt und einen am Boden liegenden Mann mit Tritten verletzt. Einer der Angreifer trug um die Hüften eine „Dynamo Weste“.
Eine Gruppe von acht unbekannten Personen und ein blauer VW Polo verfolgte die Männer und bewarf sie nach Polizeiangaben mit Steinen. Ein Mann stürzte im Gleisbett der Straßenbahn und wurde von zwei Tätern getreten. Einer der Angreifer trug laut der Beamten ein auffälliges rotes T-Shirt und um die Hüften eine „Dynamo Weste“. Das Operative Abwehrzentrum Sachsen ermittelt und benötigt jetzt die Hilfe von Zeugen, die bei der Aufklärung der Straftathelfen können.
berichtet die DNN.
Dynamo spielte zuvor 0:0 gegen Fortuna Köln. Die Spieler trugen dabei Trikots mit der Aufschrift "Love Dynamo - Hate Racism". Ackis Sportsbar war bereits mehrfacher Ausgangspunkt von (rechten) Gewalttaten.
Gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für Akzeptanz und gegenseitigen Respekt: Zum Heimspiel gegen Fortuna Köln trägt die Mannschaft wieder den Slogan „Love Dynamo – Hate Racism“ auf der Brust.
Die Faninitiative 1953international engagiert sich zusammen mit Dynamo Dresden seit Jahren mit viel Ausdauer für ein offenes Miteinander, in dem Rassismus und andere Formen der Diskriminierung keinen Platz haben“, sagte Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Robert Schäfer
Zum vierten Mal in Folge läuft die SGD anlässlich der FARE-Aktionswochen gegen Rassismus mit dem Slogan auf. Fünf Spielertrikots, die von den Profis gegen Fortuna Köln im Spiel getragen wurden, werden im Anschluss an die Partie versteigert. Der Erlös wird von 1953international für Jugend- und Anti-Rassismus-Projekte verwendet.
1953international wird zudem wieder Flüchtlingen einen Stadionbesuch ermöglichen.
Die Spielbesuche stellen für diese Menschen eine der wenigen Möglichkeiten dar, den Alltag in den oft tristen Heimen und die schwierige persönliche Situation wenigstens für 90 Minuten zu vergessen und etwas Abwechslung zu erleben.
Für jugendlichen Gäste wird es in Zusammenarbeit mit der Dynamo Dresden Fußballschule zusätzlich ein kleines Fußballtraining geben.
Darüber hinaus ist der Verkauf von Schals mit der Losung „Love Dynamo – Hate Racism“ im Fanshop geplant:
Somit hat jeder Fan die Möglichkeit, auch in der kalten Jahreszeit zu zeigen, dass Rassismus und andere Diskriminierungsformen im Stadion und andernorts nichts zu suchen haben!
1953international beteiligt sich erneute an FARE
Dynamo spielt im Sondertrikot
Karlsbande zeigt wieder Flagge
Anti-Nazi-Banner werden in Aachen schon mal verboten. Zu provokant. Die Karlsbande darf dagegen wieder weiter wieder offiziell mitmachen und sich im Stadion präsentieren.
Alemannia Aachen hat die Auflagen gegen eine berüchtigte Ultra-Gruppe aufgehoben. Diese beging in der Vergangenheit unter anderem Gewalttaten gegen antirassistische Fans. Dass ihre Mitglieder einen Sinneswandel vollzogen haben, ist zweifelhaft.
schreibt Jan Tölva in der JW und berichtet dort auch von Konzertbesuchen bei der rechten Hooligan-Band Kategorie C.
Ein nicht unwesentlicher Teil der organisierten Aachener Fanszene hat offensichtlich keine Berührungsängste, wenn es um Neonazis und die extrem rechte Subkultur geht. Dass dabei zumindest einzelne Mitglieder der Karlsbande mitmischen, macht jede noch so schön zu lesende Distanzierung von Rechtsextremismus und Rassismus zur Farce.
Wie es anderes geht, zeigte der Fankongress in Berlin im Januar: Er lud die Karlsbande aus. Mit Nazis und Rassisten könne es keine lebendige Fankultur geben.
Lesen: Neues Banner, alte Bande
Linke und Sport
»Der Sport ist genauso gut – oder schlecht – wie die Gesellschaft, in der er betrieben wird.«
Arbeitersport, Roter-Stern-Vereine, linke Sportkritik und linker Sporthass – in Gabriel Kuhns Buch »Die Linke und der Sport« geht es um genau das: Linke und Sport. Eine Rezension ist in der Jungle World erschienen.